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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

Oktober 2005

bei Manfred Schauer am Samstag um 12 Uhr "Podestieren"

gunda und jennifer

Manfred Schauer betreibt in der Schrannenhalle einen Weißwurststand
und im Kulturprogramm am Samstag um 12 Uhr ein Podest für’s „Podestieren“:
Dazu hatte er, nachdem er von dem Antrag der Grünen in der Zeitung gelesen hatte uns, Gunda und mich eingeladen, Jennifer kam noch dazu:

Podestieren mit Manfred Schauer

Hier kann jeder seine Meinung sagen, selbst wenn er keine hat! Nach Franz Josef Strauß: „Meinungsaustausch ist, wenn jemand mit seiner Meinung kommt und mit meiner Meinung geht“. Jedermann kann für 5 – 10 Minuten die Gelegenheit bekommen, seine Meinung und Ansichten über Begebenheiten des Alltags, über Sorgen und Freuden im Leben überhaupt, über die große Weltpolitik oder einfach über das Wetter kundzutun. Moderiert von dem Münchner Original Manfred Schauer, allseits bekannt auch als „Schichtl“ von der Wiesn.

manfred schauer mit schiller
Kunst der Unterhaltung

Manfred hatte allerlei FreundInnen eingeladen,
henker und schichtl
wie seinen Henker vom Schichtl, der sonst in Ungarn lebt …
die wiederum welche mitbrachten, Heino Hallhuber zum Beispiel.
heino hallhuber und franzi kinateder
Heino Hallhuber und Franzi Kinateder auf dem Podest bei Manfred Schauer

aus der Besprechung des BED mit Manfred wurde dann auch ein kleiner Auftritt:
jodeln mit franzi kinateder
beim jodeln mit Franzi Kinateder

Ist natürlich was anderes als unser ernsthaftes debattieren: Kunst der Unterhaltung!
An der Bühne am Marktplatz in der Schrannenhalle ist allerlei möglich … fritz

jennifer schreibt noch dazu:

… Da haben wir einfach mehr Freiheit (bzw. wir nehmen sie uns).

Des moan i – auf Deutsch: Das ist meine Meinung!

Jennifer oder – auf gut bayerisch: Genoveva

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Montag, 07.11. debattieren auf Radio Lora, 92,4

Nein, das wollen wir nicht:
„Auf dem Marienhof soll künftig jeder Münchner große Reden schwingen dürfen“. untertitelte die SZ: – das ist nicht unser Ziel.

Debattieren ist eine qualifizierte politische Mitwirkungsform, die noch Verankerung braucht.
Die Initiative für eine Speaker’s Corner auf dem Marienhof mit der Fraktion der Grünen im Rathaus löst nun schon Debatten aus.

Auf der BUGA hatten wir mit unserem Projekt mitReden recht gute Erfahrungen gemacht. Am Montag, 07.11. debattieren in der Sendung Gegensprechanlage bei Radio Lora München 92,4 Mhz – von 21 bis 22 Uhr Mitglieder des Debattierclub München DCM und des Bündnis zur Erneuerung der Demokratie BED. Andrasch Neunert moderiert und schlägt als Treffen um 20:30 Uhr in der Gravelottestr. 6, 3.OG vor.

Welches Thema wollen wir debattieren?
Die Erfahrungen mit mitReden auf der BUGA und ihre Übertragbarkeit? Debattieren für Bezirksausschüsse?
Debatten in Zeitungsforen? Den Marienhof der Zukunft oder das Radio der Zukunft?


Vorschlag Fritz:

Politische Debatten regelmässig im Radio,
HörerInnen können Themen vorschlagen, auch im (dafür neu zu erstellenden) BLOG mitbestimmen, und in einer Vorbereitungsgruppe mitarbeiten.

Das Format fürs Radio braucht Klarheit:
Kurze Regelankündigungen, jeweils Beitrag Pro 1 / Contra 1 / Pro 2 / Contra 2 benennen und Pro und Contra-Seite, deren Hauptthema / Forderung der Gruppe regelmässig knapp wiederholen, Musik-Pausen einplanen und die Hörer-Beteiligung für „nach dem 4. Beitrag nach etwa einer halben Stunde“ ankündigen, dann erst telefonnummer? … und wenn nix kommt, an die zusammenfassung gehen.

Contra-Redner für die Debatten-Debatte könnten dann auch schon Mitglieder der Redaktionskonferenz sein, oder von Geschäftsführung / Programm-Ausschuss, Förderverein.

Argumente PRO:
schon bert brecht träumte von einem interaktiven radio,
mit der möglichkeit, in der debatte dann anzurufen,
werdet ihr es erstmals in dieser qualifizierten form verwirklichen,

Argumente CONTRA:
anrufe sind zu beliebig, die hörerInnen argumentieren nicht qualifiziert, anrufe könnten bestellt werden, techniker sind überfordert, … und wenn gar keine anrufe kommen?
Debatte kommt im Radio nicht rüber, sie verliert ohne Ausdruck und Geste … lebt von der Anwesenheit …

Bin nur im Geist bei euch, weil die Zukunft in Bad Boll tagt, fritz

auf Lora 92-4

Demokratie als Sandkastenspiel

Debattieren: Demokratie als Sandkastenspiel Geschrieben von Milosz Matuschek Dienstag, 04. Oktober 2005

Debattierclubs sind mehr als nur Kaderschmieden für den politischen Nachwuchs. Sie greifen vor allem im universitären Bereich um sich und bieten eine Form des Austauschs, die letztlich Gemeinsinn fördern hilft. Warum das so ist und warum es auch für andere Parts der Bevölkerung gut wäre sich in Debattierclubs zu engagieren, beschreibt Milosz Matuschek.
Was ist die Debatte?

„Sprache ist eine Waffe“, lautet ein geflügelter Satz von Kurt Tucholsky und in der Tat ist Demokratie, wenn sie Früchte tragen soll, kein Kuschelclub. Das Lebenselement der Demokratie ist die ständige geistige Auseinandersetzung, der Kampf der Meinungen, das Ringen um die Mehrheit. Konsens ist Nonsens. Umso mehr erstaunt es, dass ein so konstitutives Element des demokratischen Prozesses in Deutschland ein Schattendasein führt.

Was die Pflege einer demokratischen Streitkultur betrifft, ist Deutschland Entwicklungsland. Die Vermittlung demokratischer Basisfähigkeiten findet offiziell weder in Schule noch Universität statt. Erst seit etwa fünf Jahren tut sich etwas: Fast 50 Debattierclubs nach Vorbild der traditionellen angelsächsischen „debating societies“ sind an deutschen Universitäten bereits entstanden und versuchen diese Lücke im Bildungskanon zu schließen.

Debattieren (engl. debating) ist die Simulation einer parlamentarischen Debatte des britischen Unterhauses mit einer Regierungsseite und einer Oppositionsseite, je nach Format bestehend aus jeweils drei bis vier Rednern, die sich zu einer Streitfrage einen intelligenten Schlagabtausch liefern.

Die formalen Regeln sind schnell erklärt: Der erste Regierungsredner formuliert einen Antrag zu einem vor der Debatte gestellten Thema (z.B. „Soll eine Quotenregelung im öffentlichen Dienst eingeführt werden?“), der daraufhin von der Oppositionsseite angegriffen wird. Die Redner treten jeweils abwechselnd gegeneinander an, versuchen in sieben Minuten Redezeit die Gegenargumente zu widerlegen, eigene Argumente zu platzieren und nebenbei Zwischenfragen des Gegners sowie des Publikums zu parieren – es ist ein bisschen wie Boxen, nur mit Worten.

Gestritten wird ad rem, nicht ad personam. Es geht nicht darum, den Gegner persönlich anzugreifen, sondern die gegnerischen Argumente zu entkräften und den eigenen Standpunkt glaubwürdiger zu machen. Im Vordergrund stehen dabei die inhaltliche Beweiskraft und Plausibilität der Argumente, die Stringenz der Gedankenführung sowie die Struktur der Rede, wobei die Persönlichkeit des Redners (Stimmführung, Gestik, Charisma) ebenfalls positiv ins Gewicht fallen kann.

Bewertet werden die Reden von einer Jury, sodass ein persönliches Feedback darüber eingeholt werden kann, was beim nächsten Mal verbessert werden kann. Die meisten Debattierclubs in Deutschland nehmen auch an bundesweiten und internationalen Debattenturnieren teil.
Denksport und Toleranztraining

Beim Debattieren geht es darum, wie wir denken, nicht was wir denken. Es geht nicht darum Recht zu haben, oder zu beweisen, dass der Gegner Unrecht hat. Es geht nicht darum, eine ultimative Wahrheit zu finden, oder gar sie für sich zu reklamieren, sondern es geht darum, sich der Wahrheit zu nähern, indem man beide Seiten von ihr betrachtet. Es ist das intellektuelle Spiel von checks and balance des gesprochenen Wortes, keine Suche nach Dogmen.

Debattieren bedeutet immer auch ein „sich reflektieren“ am Gegenüber. Was auch immer unsere Überzeugungen, Maßstäbe und Überzeugungen sein mögen, es gibt für alles eine Gegenmeinung, die ebenso gut argumentativ untermauert sein kann wie die eigene. Der gute Debattierer wird sich in der Debatte von der eigenen Meinung lösen und sich in die Gegenmeinung des anderen versetzen.

Methodisch lehnt sich das Prozedere des Debattierens sowie der Erkenntnisgewinn der Teilnehmer am ehesten daran an, was Jürgen Habermas mit „Diskurstheorie“ überschrieben hat. Da es beim Debattieren nicht um das Auffinden einer einzigen richtigen Meinung geht, ist Wahrheit letztlich das, was nach dem Debattierprozess als „kommunikative Vernunft“ übrigbleibt.

Debattieren ist ganz im habermas’schen Sinne ein herrschaftsfreier Diskurs, zumal nicht am Ende eine Person nach vorne tritt und die Quintessenz der Wahrheit präsentiert, sondern die Quintessenz mehr oder weniger greifbar zwischen den Diskutanten steht. Das Streben nach der Wahrheit bleibt beim Debattieren also im Schwebezustand stehen; die vermeintlich „ideale Position“ kann, so liegt es in der Natur der Sache des Streites, von keiner der streitenden Positionen eingenommen werden, da es nicht vorgesehen ist, Zugeständnisse an die andere Seite, oder gar Kompromissvorschläge zu machen. Die Streitenden müssen ihrer Position treu bleiben und daher zwangsläufig, auch wenn es Ihnen persönlich widerstrebt, um die vermeintlich als richtig erkannte Lösung herumkreisen.

Die ideale Position steht also nach der Debatte – sofern sich qualitativ gut war – immer noch im Raum und ist daher letztlich eine Art unausgesprochener „intersubjektiver Konsens“. Diesen zu erfassen, oder auch nicht zu erfassen ist allein dem Debattierer selbst überlassen.

Debattieren ist damit Denksport und Toleranztraining in einem. Das Thema ist in der Regel unbekannt und wird grundsätzlich erst 15 Minuten vor der Debatte bekannt gegeben. Soviel Zeit haben die Redner, um ihre Hauptargumente zu sammeln und ihre Reden stichpunktartig zusammenzustellen. Ein vollständiges Ausformulieren der Rede ist schon zeitlich unmöglich, so dass die Reden frei gehalten werden müssen.

Besonderer Clou: Wer welche Position bestimmt, entscheidet vor Themenbekanntgabe das Los. Dadurch wird der Redner gezwungen, auch unliebsame Positionen zu vertreten und zu lernen, gegen seine Überzeugung zu argumentieren. Die Erfahrung, argumentativ die Rollen zu wechseln und in den Schuhen der Gegenmeinung zu laufen zwingt dazu, sich mit der Gegenposition auseinander zu setzen. Eine Neujustierung festgefahrener Meinungen und die Relativierung von eventuell gar extremen Positionen ist der geistige Lohn, den der Debattierer bei diesem Gedankenspiel mit nach Hause nimmt.

Was opportunistisch, oder gar sophistisch klingen mag, ist nichts weniger als das Kernelement einer Debatte. Die Fähigkeit zu diesem Gedankenspiel mit vertauschten Rollen verlangt ein hohes Maß an Reife und eine positive innere Distanz zu sich selbst. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem unverklärten Blick auf bestimmte Sachgebiete und Themen belohnt und lernt, auf ideologische Schablonen, sowie auf die von Max Weber bei Politikern so bemängelte „sterile Aufgeregtheit“, zu verzichten.
Was kann Debattieren für mehr Beteiligung leisten ?

Debattieren hat mit Reden zu tun. Was also kann Debattieren für Beteiligung leisten, die „über das Reden hinaus“ geht ? In einer Demokratie gehört das öffentliche Reden bereits zur Beteiligung dazu (democracy means government by discussion). Das Debattieren kann daher einen günstigen Nährboden für mehr Beteiligung schaffen:

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Erstens, Debattieren aktiviert den Wissensdurst. Eine gute Grundbildung ist das Fundament einer jeden tragfähigen Argumentation. Für Debatten ist man gezwungen, vielleicht nicht unbedingt tagesaktuell informiert zu sein, aber doch in den meisten Themen über ein solides Zeitungswissen zu verfügen.
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Zweitens, Debattieren lichtet den Wald der Komplexität, indem es Grundpositionen und Antinomien aufzeigt, die sich in nahezu jedem Thema finden (bei der Frage um die Videoüberwachung öffentlicher Plätze stehen sich beispielsweise die zwei Güter Sicherheit und Freiheit gegenüber).
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Drittens, Debattieren in Debattierclubs ist ein einzigartiges Forum für öffentliches Sprechen in einer lockeren Trainingsatmosphäre, es baut Redeängste ab und fördert dadurch zivilgesellschaftliche Courage.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als beträfe das Debattieren Beteiligung nur peripher, so ist es doch die Grundlage für alles, was bei Engagement für eine Sache wichtig ist: eine Problematik zu erfassen, andere Menschen von der Wichtigkeit dieser Problematik mit schlagkräftigen Argumenten zu überzeugen und diese Argumente „einfach und knackig“ so darzulegen, dass diese von allen verstanden werden, ohne lange um den „heißen Brei“ herumzureden.

Eine Umsetzung von Debatteninhalten in konkrete Aktivitäten ist vom Format selbst nicht vorgesehen, sondern muss von den Personen kommen, die sich an der Debatte beteiligen. Daher kann die Motivation der Teilnehmer, für die Debattieren im Grunde eine Freizeitaktivität ist, völlig divergieren. Der eine sieht darin die Möglichkeit, sich „soft skills“ für die berufliche Karriere zu erwerben, ein anderer möchte vielleicht seine Angst vor Referaten überwinden und ein Teil mag sich dadurch für zivilgesellschaftliches oder politisches Engagement rüsten, was einigen britischen Premierministern, wie Tony Blair scheinbar gut getan hat.

Diese Vielfalt ist letztlich vielleicht sogar vorteilhaft, da sich dadurch der Geist des Debattierens als eine neutrale Methode bewahren lässt, ohne von der einen, oder anderen Richtung vereinnahmt zu werden. Menschen, die für Engagement nichts übrig haben, werden auch in ihrer Freizeit in der Regel keinen Debattierclub aufsuchen. Eine große Chance für das Debattieren als Motor für Engagement liegt aber dort, wo Menschen erreichbar sind: so kann es vielversprechend sein, die Idee des Debattierens im Schulunterricht zu praktizieren.

Autor: Milosz Matuschek
Weitere Informationen zur Debattierbewegung:
Webseiten: http://www.debattierclubmuenchen.de;
http://www.vdch.de;
http://www.deutsche-debattiergesellschaft.de;
http://www.zeitdebatten.de;
http://www.jugend-debattiert.ghst.de

Büchertipps:

Milosz Matuschek, „Bürgergesellschaft ist machbar, Herr Nachbar!“ in: „Eine egoistische Gesellschaft? Leben zwischen Individualismus und Solidarität“ S. 183ff, Büchergilde Gutenberg 2004
Hughes, Dominic/Phillips, Benedict, “The Oxford Union Guide to successful public speaking”, Virgin 2000
Trevor Sather, “Pros and Cons, a debaters handbook”, Routledge 1999

Hinweis:
LeMoMo am 31.10.05 im Münchner ÖBZ wird sich mit dem Thema Speakerscorner auseinandersetzen.

Der Antrag ist fertig: Bitte weiterleiten …

Herrn
Oberbürgermeister
Christian Ude
München, den xx.xx. 2005

ANTRAG
Eine Speaker`s Corner auf dem zukünftigen Marienhof

Der Stadtrat möge beschließen:
Es wird geprüft, ob im Rahmen der Neugestaltung des Marienhofes eine „Speaker`s Corner“ eingerichtet werden kann.

Begründung:

„Speaker`s Corner“ gibt es nicht mehr nur in London. Seit einiger Zeit bemühen sich auch in München Gruppen darum, die Kunst der Debatte und des Austragens von Meinungsverschiedenheiten in die Öffentlichkeit zu tragen. Damit wird demokratischer Geist praktisch geübt und gleichzeitig eine neue Mitwirkungsform kultiviert.

Auf der Bundesgartenschau in der bayerischen Landeshauptstadt im Sommer 2005 (BUGA) wurde unter dem Titel „mitReden – Speaker`s Corner für München“ dieses „Demokratie-Forum für den Alltag“ erprobt. Die 6-teilige Veranstaltungsreihe war vom Bündnis zur Erneuerung der Demokratie BED und dem studentischen DebattierClub München DCM an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ins Leben gerufen worden. Sie wurde vom Ökologischen Bildungszentrum ÖBZ der Volkshochschule München organisatorisch unterstützt.

Den InitiatorInnen geht es darum, mit einer durchstrukturierten Debattenform aktuelle Themen öffentlich zu diskutieren. Sie basiert auf Pro- und Contra-Reden, die auf ein paar Minuten beschränkt sind.
Anschließend kommt das Publikum zu Wort. Am Ende wird gemeinsam darüber abgestimmt, welche Seite die überzeugendsten Argumente präsentiert und „gewonnen“ hat. Diese Form der Auseinandersetzung lebt von Spontaneität, Witz sowie Schlagfertigkeit und weckt großes Interesse bei der Bevölkerung.

Bewährt hat sich das Format an fast 40 Hochschulen in Deutschland in Form von Debattierclubs angesiedelt, inspiriert von Vorbildern in den Vereinigten Staaten und England, wo Debattieren zum Schulunterricht gehört. Das Finale der Deutschen Meisterschaft im Debattieren, gesponsert von der Wochenzeitung „Die Zeit“, lockte im Mai 2005 rund 700 Besucher in die LMU. Renommierte Politiker wie die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sprachen Grußworte, und Münchens Medien berichteten zum Teil live über die ebenso spannenden wie gehaltvollen Rededuelle.

Das große öffentliche Interesse am Debattieren sowie seine unbestritten positiven Auswirkungen auf die politische Kultur lassen es sinnvoll erscheinen, nach dem erfolgreichen Testlauf auf der BUGA eine „Speaker`s Corner“ auf dem Marienhof zu schaffen. Ein solcher öffentlicher Platz für Demokratische Streitkultur ist eine große Bereicherung für unsere Stadt und wird ihren Ruf im In- und Ausland weiter stärken.

Die InitiatorInnen der „Speaker’s Corner in München“ sind bereit, sich ehrenamtlich an der Umsetzung des Konzeptes zu beteiligen. Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Staatsministerin a.D. und Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt München, würde als Schirmherrin das Projekt unterstützen.

Dieses hat vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten, etwa in Form von Stadtteil-Foren in den Bezirksausschüssen oder in Münchens Schulen, Ausbildungs- und Fortbildungsstätten. So hat auch die Münchner Volkshochschule das Debattieren bereits in ihren Lehrplan aufgenommen.

Deshalb soll geprüft werden, ob und in welcher Form diese Idee bei der Neugestaltung des Marienhofes berücksichtigt werden kann.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa Liste
Initiative: Siegfried Benker

Orientierung geben auch der Blog http://bed-muenchen.blog.de
und die Internet-Seite http://home.arcor.de/letsch/mitreden.htm

auf der buga 2005

fünf finger … ein feuerwerk der ideen

utopiebaustelle

ein Treffen des BED, das es in sich hatte, im Nu ein Arbeitsprogramm für zwei Jahre:

schön, mit euch so zu arbeiten, nah am persönlichen
und direkt an demokratie und bürgerbeteiligung.

vieles blieb noch ungesagt und kommt hoffentlich hier rein,
so weit es öffentlich ist, die internen themen im hintergrund.

Der Rathaus-Antrag wird weiter unterfüttert:
weitere Schüler-Projekte und (Wettbewerbe?)zum debattieren

Fortbildungen für Lehrkräfte und Sozial-werkende zu community-coaches,
eine mobile Speakers-Corner für Anlässe und auf Anregung / Bestellung

ModeratorInnen auf Listen zur Auswahl und in Trainings,
Themenbeispiele für Übungszwecke … Gunda schrieb:

In den Samstagszeitungen – SZ und Merkur – wurde der Antrag an die Stadt notiert! Frau Dr. Hamm-Brücher habe ich aber noch nicht erreicht!
Bitte an alle: lest bitte auch die anderen Tagesblätter, ob „wir“ genannt werden, ausschneiden und aufheben.

PROTOKOLL vom Treffen am Mittwoch, 19.10.05

Beginn 19:30 – 20:30 Uhr – Ende: ca. 23:30 Uhr
Teilnehmer: Gunda Wolf-Tinapp, Jennifer Clayton-Chen, Fritz Letsch, Wolfgang Goede, Gunda Krauss (Ort der Zusammenkunft und Protokoll)

Am 31.10. findet der „Letzte Montag im Monat“ der Initiative Gemeinsinn-Netzwerk e.V. im ÖBZ statt. Beginn ist 18:30 Uhr
Ich werde hingehen und mitREDEN vorstellen – ganz locker! Ist jemand vom DCM dabei? Wäre schön! Infos und Einladung findet ihr unter http://www.gemeinsinn-werkstatt.de
Auf jeden Fall werde ich, neben dem praktischen Teil der Moderation einer Debatte über ein humoriges Thema noch besonders die mvhs-Kurse von Ruppe und Thomas sowie von Jan und Marcel hervorheben.

Am Montag, 07.11. findet die Sendung Gegensprechanlage bei Radio Lora, 92,4 Mhz – von 21°° bis 22°° Uhr. Andrasch Neunert moderiert und schlägt das Treffen um 20:30 Uhr in der Gravelottestr. 6, 3. OG vor. Ob wir uns noch etwas früher treffen wollen? Welches Thema wollen wir debattieren? Vorschlag vom 19.10.: “ Debattieren in München auf dem Marienhof.“ Kann auch pfiffiger sein!!! Wer kommt alles? Vereinbarungen sind mit Andrasch direkt zu treffen (email: andraschn@lycos.de). (Ich habe zugesagt zu kommen, bringe jedoch keine Musik mit.)

Vor dem 7.11. wollen wir eine Dokumentation (Printversion) zusammenstellen – d.h. ich soll das machen! Dazu benötige ich Fotos! Bitte schickt mir Papierkopien, ich kann nicht farbig ausdrucken! Auch hätte ich gern Schriftliches, sofern von einem Aktiven verfasst oder in einer Zeitung entdeckt. Sind alle auf der Buga gemachten Fotos rumgegangen?

Eine solche Zusammenstellung bekommt Frau Dr. Hamm-Brücher vorher (!) mit der Bitte, ein Vorwort für die weiteren zu verfassen. Evtl. soll auch Hans-Jochen Vogel zu einem Grußwort animiert werden. Diese Mappe wir dann unsere „Referenz“ werden für Stadtrat, Sponsoren etc.

Ideen:
In fröhlicher Runde schaukelten wir die Ideen nur so aus unseren Hirnen! Hier eine Zusammenfassung:
Im Stadtrat haben wir mit den Samstagszeitungen schon die große Zeh. Dafür danken wir Fritz, dem Stadtrat Sigi Benker und Wolfgang. Vielleicht bekommen wir den ganzen Fuß in die Tür.

Die mvhs bietet bereits Debattierkurse an (Ruppe, Thomas, Jan und Marcel)! Zu begeistern sind u.a.: das Kulturreferat, KUMI (Fr. Pöttke). Dazu muss ein festes, schlüssigen und markantes Konzept ausgearbeitet werden (Ablauf, Spielregen, evtl. Themen …)

Fritz wird im Selbsthilfezentrum München das Debattieren anbieten, hat die Speakers Corner schon mal dort angesprochen und fand offene Ohren!

Mobile Speakers Corner! Dazu benötigen wir zwei Garnituren Biertische/Bänke, Mikrofonanlage, Banner, Regenschutz. Wir gehen dorthin, wo Themen heiß debattiert werden müssen, z.B. die zweite S-Bahn-Tunnelröhre. Es hat sich im Internet eine Contragruppe zusammengetan. Wir könnten anbieten, das Thema auf dem Johannisplatz öffentlich zu debattieren mit Beteiligten, Betroffenen und Fachmenschen.

Wir würden alles organisieren, moderieren. Im Vorfeld Flyer verteilen und die Debattiertrommel schlagen. „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen …!“
Weitere Ideen, die verwirklicht werden könnten – es gäbe viel zu tun!

Communiy-Coaching – was braucht eine Gruppe, damit sie ihr Thema / Problem erfolgreich weiterbringt? Wir moderieren und leiten das Debattieren. Gegen eine „Kursgebühr! Ebenso in Firmen, auch Schulen und andere Organisationen können Debattier-Kurse gegen eine Gebühr angeboten werden. Das wäre etwas für die DCM’ler! Damit könnte ein wenig die magere Studentenkasse aufgefüllt werden! (Kommerz!)

Vielleicht besteht die Möglichkeit im SZ-Forum Fuß zu fassen? Wer kann da Kontakte schaffen? Ruppe, so du diese Email liest: zunächst, wir vermissen dich, denken oft an dich! Was hältst du davon, Klaus Kastan zu aktivieren? Du hast inzwischen wohl den besseren Draht zu ihm als ich! Ich nehme mir Til Steiner vor, so er noch beim Bayer. Fernsehen ist.

Winter-Speakers-Corner! Da hat Fritz die Idee, die städtischen Kunstarkaden gegenüber der Hauptstelle Stadtsparkasse – dort finden Ausstellungen etc. statt – zu beleben.

Hier noch einige Adressen, wo man mal reinschauen kann:
http://www.tunnelaktion.de/ – S-Bahn-Tunnel-Gegner, war im Gespräch, wie wir so was moderieren würden, als Auftrag?
http://www.gemeinsinn-werkstatt.de – Wolfgang Fänderl LeMoMo mit Link zu Milosz‘ Artikel

bundestag münchen

„Pro und Contra -Debating @vhs“ für SchülerInnen

Ab dem 20.10.05 jeweils 17:30 – 19:00 Uhr
Seminarreihe „Pro und Contra -Debating @vhs“ bietet SchülerInnen donnerstags (27./10.05;10./17.24./11.05 und 01./08./15.12.05) kostenlos in Duellen und Debatten zu aktuellen Themen ihre Standpunkte in überzeugender Weise zu präsentieren. weitere Infos: http://www.mvhs.de

debattieren lernen – auch für Erwachsene in der VHS

manchmal passte das wetter ...

Debattieren

Eine Debatte ist ein Gespräch nach festen Regeln. Wer regelmäßig in Debatten das Wort ergreift, lernt vor allem, sich kurz zu fassen, Position zu beziehen, sich zu entscheiden und Farbe zu bekennen – dies ist immer stärker auch im beruflichen Kontext notwendig. Weil es immer auch eine Rede für die gegenteilige Meinung gibt, lernt man zugleich, dass es stets mehr als eine Sicht der Dinge gibt. In diesem Kurs werden – mit vielen praktischen Übungen – freie Rede und schlagfertige Argumentation trainiert.
Dr. Rupprecht Podszun hat den Debattierclub München und die Deutsche Debattiergesellschaft mitbegründet.

Sonntagsseminar · Sendling · Dr. Rupprecht Podszun · Volkshochschule Harras · Albert-Roßhaupter-Str. 8 · so 10.00 bis 17.30 Uhr · 22.1.2006 · € 52.– ·
http://www.mvhs.de/3.1/mvhs.de/index.php?StoryID=1928&show=TeilBereich&TeilBereichID=54054

auf der buga 2005

Momo am 31.10. 2005 im ÖBZ

mitREDEN! – Speaker`s Corner für München

Idee

Miteinander reden, einander zuhören, sich eine Meinung bilden, andere überzeugen – so funktioniert Demokratie. Doch in Deutschland gibt es kaum Orte, an denen öffentlich miteinander um die beste Entscheidung gerungen wird. In Talkshows plappern Politiker, in Parlamenten segnen sie Entscheidungen meist nur noch ab. Die Debattierkultur ist an einem Tiefpunkt.

Das Bündnis zur Erneuerung der Demokratie (BED) und der Debattierclub München e.V. (DCM) meinen, dass es Zeit ist, wieder öffentlich zu diskutieren: So wie einst auf dem Forum in Rom oder an der Speakers’ Corner in London sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, andere von ihrer Ansicht zu überzeugen. Erst miteinander reden, dann mitreden! Das ist die Losung für ein Projekt, mit dem BED und DCM Mut machen wollen, das öffentliche Gespräch wieder zu suchen.

Dazu wird an einem festen Standort in der Öffentlichkeit regelmäßig über aktuelle Streitfragen diskutiert. Ein Moderator und Spielregeln sorgen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger tatsächlich miteinander reden – und nicht aneinander vorbei.

Umsetzung und Spielregeln

mitREDEN! findet regelmäßig (wöchentlich) gegen Feierabend an einem festen Standort in der Öffentlichkeit statt, gut zugänglich und mit Laufpublikum. Ein Moderator leitet das offene Forum. Er erklärt das Projekt und erteilt das Wort.

An jedem Abend wird eine Streitfrage zur Diskussion gestellt. Zu jeder Streitfrage gibt es vier Impulsstatements, die von sog. „gesetzten Rednern“ gehalten werden. Diese müssen sich klar als Pro- oder Contra-Redner positionieren. Die „gesetzten Redner“ sollten erfahrene Debattierer oder solche Personen aus Politik und Bürgergesellschaft sein, die sich bei einem Thema besonders gut auskennen. Sie legen pointiert (und unterhaltsam!) ihre Sicht der Dinge dar. Sie haben dafür jeweils 5 Minuten Zeit. In diesen 5 Minuten hat das Publikum das Recht zu Zwischenrufen und Zwischenfragen. Ein Redner ist jedoch nicht verpflichtet, eine Zwischenfrage zuzulassen.

Nach den vier Impulsstatements eröffnet der Moderator das Forum für jede Person, die gern zum Thema Stellung nehmen möchte (sog. „Open Floor“). Wer das Wort ergreifen will, signalisiert dies. Der Moderator erteilt das Wort. Der Redner hat dann maximal drei Minuten lang Rederecht. Die Redner werden nur unterbrochen, wenn sie eine Zwischenfrage zulassen sowie in den Ausnahmefällen, in denen der Moderator ihre Ausführungen für nicht tragbar hält.

Abschließend fasst jeweils einer der „gesetzten“ Pro-Redner und einer der „gesetzten“ Contra-Redner die Diskussion aus seiner Sicht zusammen (5 Minuten). Diese Schlussredner haben die Möglichkeiten, auf Aspekte der Reden aus dem Publikum einzugehen und noch einmal für die Pro- oder Contra-Seite zu werben. Nach ihren Reden findet eine Abstimmung per Handzeichen über die Streitfrage statt.

Das Publikum wird mit einem pfiffigen Flyer über die jeweilige Streitfrage und die Spielregeln von mitREDEN! informiert.

Für die Öffentlichkeitsarbeit, die Teilnahme an den Debatten, die Moderation und die Verteilung der Flyer im Umfeld des Forums werden mehrere Mitarbeiter benötigt, die sich aus den Reihen von BED und DCM rekrutieren werden. Kosten entstehen in überschaubarer Größe für den Internetauftritt, für Kopien und Wegweiser sowie für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Organisatoren bemühen sich um Schirmfrau /herrn für die Veranstaltung.

Erfahrungen

Auf der BUGA 2005 haben wir unsere ersten Gehversuche gemacht. Mit verschiedenen Themen traten wir auf den Balkonszenen – organisiert u.a. von der mvhs und dem ÖBZ – mit Freude auf. Interesse haben die Besucher schon gezeigt. Nur wollten sie sich nicht unbedingt stören lassen und im Biergarten ihre Ruhepause genießen. Aus diesen Erfahrungen ergibt sich, dass wir das Konzept im Ablauf genau überdenken müssen und auch an überwiegend Laufpublikum anpassen müssen.

Auf der Homepage von Fritz Letsch sind Details zu erfahren: http://home.arcor.de/letsch/mitreden.htm

Warum wollen wir mitREDEN! – Speaker’s Corner für München (MSC) bei MoMo am 31.10.05 vorstellen?

Durch miteinander Reden werden verborgene Ideen gehoben. Deshalb bitten wir alle vom Netzwerk Gemeinsinn e.V. Und CAP recht kräftig mit zu debattieren, damit die Idee der öffentlichen Debatten mitREDEN! – Speaker’s Corner für München (MSC) zu einer Attraktion für unsere Stadt werden kann. Durch eine spontane kleine Debatten zu einem aktuellen Thema wollen wir Sie motivieren mit zu debattieren.

Verantwortlich:
für BED – Bündnis zur Erneuerung der Demokratie:
Gunda Krauss, Tel. 089/933 530, email: gunda30339@aol.com
Für DCM – Debattierclub München e.V.:
Daniel Grotzky, Tel. 089/6 37 68 02, email: danielgrotzky@gmx.de

Einzelheiten zum Abend: http://www.Gemeinsinn-Netzwerk.de

Eine Speaker`s Corner auf dem Marienhof – Antrag ist noch in Arbeit!

Herrn
Oberbürgermeister
Christian Ude
München, den xx.xx. 2005

ANTRAG

Eine Speaker`s Corner auf dem zukünftigen Marienhof

Der Stadtrat möge beschließen:

Es wird geprüft, ob im Rahmen der Neugestaltung des Marienhofes eine „Speaker`s Corner“ eingerichtet werden kann.

Begründung:

„Speaker`s Corner“ gibt es nicht mehr nur in London. Seit einiger Zeit bemühen sich auch in München Gruppen darum, die Kunst der Debatte und des Austragens von Meinungsverschiedenheiten in die Öffentlichkeit zu tragen.
Damit wird demokratischer Geist praktisch geübt und gleichzeitig eine neue Mitwirkungsform kultiviert.

Auf der Bundesgartenschau in der bayerischen Landeshauptstadt im Sommer 2005 (BUGA) wurde unter dem Titel „mitReden – Speaker`s Corner für München“ dieses „Demokratie-Forum für den Alltag“ erprobt.
Die Veranstaltungsreihe war vom Bündnis zur Erneuerung der Demokratie BED und dem studentischen
DebattierClub München DCM an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ins Leben gerufen worden.
Sie wurde vom Ökologischen Bildungszentrum ÖBZ der Volkshochschule München personell und organisatorisch unterstützt.

Den InitiatorInnen geht es darum, mit einer durchstrukturierten Debattenform aktuelle Themen öffentlich zu diskutieren. Sie basiert auf Pro- und Contra-Reden, die auf ein paar Minuten beschränkt sind.
Anschließend kommt das Publikum zu Wort. Am Ende wird gemeinsam darüber abgestimmt, welche Seite die überzeugendsten Argumente präsentiert und gewonnen hat.
Die Auseinandersetzung lebt von Spontaneität, Witz sowie Schlagfertigkeit und weckt großes Interesse bei der Bevölkerung.

Bewährt hat sich das Format an zahlreichen Hochschulen in Deutschland. Dort haben sich in den letzten Jahren fast 40 Debattierclubs angesiedelt, inspiriert von Vorbildern in den Vereinigten Staaten und England, wo Debattieren zum Schulunterricht gehört.
Die deutschen Clubs treffen sich einmal pro Woche zu Redewettstreits, darüber hinaus veranstalten sie
regionale und nationale Debattier-Events, bei denen sie gegeneinander antreten. Das Finale der Deutschen Meisterschaft im Debattieren, gesponsert von der Wochenzeitung „Die Zeit“, lockte im Mai 2005 rund 700 Besucher in die LMU.
Renommierte Politiker wie die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger sprachen Grußworte, und Münchens Medien berichteten zum Teil live über die ebenso spannenden wie gehaltvollen
Rededuelle.

Das große öffentliche Interesse am Debattieren sowie seine unbestritten positiven Auswirkungen auf die politische Kultur lassen es sinnvoll erscheinen, nach dem erfolgreichen Testlauf auf der BUGA eine „Speaker`s Corner“ auf dem Marienhof zu schaffen.
Ein solcher öffentlicher Platz der Auseinandersetzung wäre eine große Bereicherung für unsere Stadt und würde ihren Ruf im In- und Ausland weiter stärken. Die InitiatorInnen einer „Speaker’s Corner in München“ sind bereit, sich ehrenamtlich an der Umsetzung des Konzeptes zu beteiligen.
Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Staatsministerin a.D. und Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt München, würde
als Schirmherrin das Projekt unterstützen.

Dieses hat vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten, etwa in Form von Stadtteil-Foren in den Bezirksausschüssen oder in Münchens Schulen, Ausbildungs- und Fortbildungsstätten. So hat die Münchner Volkshochschule das Debattieren bereits in ihren Lehrplan aufgenommen.

Deshalb soll geprüft werden, ob und in welcher Form diese Idee bei der Neugestaltung des Marienhofes berücksichtigt werden kann.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa Liste
Initiative: Siegfried Benker

Orientierung gibt auch der Blog http://bed-muenchen.blog.de
und die Internet-Seite http://home.arcor.de/letsch/mitreden.htm

BED Initiativgruppe und DebattierClub München

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