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Monat

Februar 2006

Bürgergesellschaft – Wunsch und Wirklichkeit

http://www.wegweiser-buergergesellschaft.de fragt nach Papieren für einen Kongress Oktober 2006 in Berlin.

Bürgergesellschaft
ist noch immer ein Politiker-Sonntagsreden-Wort,
wenn Staatsausgaben gespart und die Aufgaben an Ehrenamtliche agbegeben werden sollen.

Daß Soziale Arbeit und Pädagogik aber nicht einfach abzugeben sind, sondern professionelle Grundlagen und Begleitung brauchen, hat sich noch wenig rumgesprochen.

Im Selbsthilfe-Bereich ist [für diesen selbst) schon eine konkrete Kultur entwickelt, aber für die Bereiche der Sozialen Arbeit und der Pädagogik gibt es wenige Modelle und Ausbildungen.

Die Wirklichkeit
– selbstorganisierte Bürger – entstand sehr oft in der Reaktion auf schlechte Politik, Planung und Bürberteiligung: Gegen Atomkraftwerke, Flughafenbau, Aufrüstung, Autobahnschleifen und Mietspekulation, blieb manchmal punktuell, manchmal regional, wurde in anderen Bereichen gesellschaftsverändernd bis zu Großbewegungen und Hilfskonzernen wie Greenpeace ärzte ohne grenzen und pro Asyl.

Der Wunsch – selbstorganisierte Bürger – konkretisiert sich sonst in den Kommunen noch wenig: Ehrenamt ist die verdächtige Floskel der kostenlosen Arbeitskräfte-Mobilisierung, die vorhandene Ehrenämter nutzen und ausbauen will.

Aber ist Ehre nicht gerade auch in deiner demokratischen Gesellschaft inflationsbedroht? So lange Ehre die herausragende Bedeutung und Würdigung braucht, ist es notwendig, daß jemand würdigt.

Von oben herab ist die Belobigung eher kritisch zu sehen: Wenn Bürgermeister und Präsidenten die Ehrungen und Orden im Dutzend und im Hundert verabreichen, ist das ein bischen Schulterklopfen.

Die Anerkennung der eigenen Runde, der AdressatInnen und der Beteiligten wäre wohl wertvoller, aber wer organisiert sie, spricht sie aus?

Fortsetzung wohl im Blog http://foess-ev.blog.de und im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen

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täglich muß neu gespielt werden

Abel steh auf
es muß neu gespielt werden
täglich muß neu gespielt werden
täglich muß die Antwort noch vor uns sein
die Antwort muß ja sein können

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Schritte für debattieren auf dem Streetlife-Festival

1. den debatten-raum gestalten:

was es braucht, damit eine erfolgreiche debatte stattfinden kann:
tische und bänke, pult, möglicherweise anlage, ankündigung
schallschutz? seitlicher sichtschutz zur konzentration?

2. einige debatten vorbereiten:

die debatten zur stadtgestaltung, zu heissen themen, zur bürgerbeteiligung,
unsere debatte zum „ort der debatte als ort der vorbereiteten bürger-demokratie“

3. moderieren lernen:

eine debatte vorbereiten, ankündigen,Streetlife-Festival starten, durchhalten und beenden,
von der auswahl der themen über die anleitung der gruppen bis zu auswertung und bericht

4. debattieren lernen:

öffentliche kurzworkshops zur erarbeitung der ersten eigenen rede
erprobung in schnell-debatten zu themen der teilnehmenden

5. debattieren verankern

die erfahrungen zusammenfassen und im blick auf neue orte und partner,
anliegen und themen verabreden, demokratisierungs-programm weitertreiben

“Prevention of violence and Boal’s Theatre” 5th – 11th June 2006 Italy

GIOLLI CENTRO RICERCHE SU TEATRO DELL’OPPRESSO E COSCIENTIZZAZIONE
Sede Legale e amministrazione: V.le Carducci 113 – 57121 Livorno
0586-892142 anche fax sempre attivo e-mail: segreteria“at“giolli.it Sito WEB: http://www.giolli.it
P.IVA: 01276920491

We are glad to inform you that our course

“Prevenzione della violenza e Teatro di Boal”
“Prevention of violence and Boal’s Theatre”
Fauglia (Tuscany-Italy) 5th – 11th June 2006
Leaded by Roberto Mazzini

Has been approved by our National Socrates Agency.

It is published on website at the page:

http://comcdb.programkontoret.se/CourseManagement/ASP/CourseInfo.asp?CourseId=9809

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Speakers Corner im Rathaus bei der SPD vorgestellt

Unser Projekt „debattieren“ hatte bereits Herbst 2005 einen Antrag von Siegfried Benker
(Die Grünen / Rosa Liste) für die Aufnahme in die Planung des Marienhof ausgelöst,

nun hatten wir einen Gesprächstermin bei der SPD,
bei der ÖDP und bei der CSU sind Informations-Termine in Vorbereitung.

Die Papiere sind im Anhang zu finden (in Mappen mit Farb-Bildern ergänzt)
alle Materialien sind auf den Internet-Seiten und im BLOG dokumentiert.

Haupt-Themen:

Bedarf demokratischer Auseinandersetzung: Nicht Speakers‘ Corner -Palaver, sondern mitReden

debattieren als neue demokratische Auseinandersetzungsform – erlernbar mit dem Debattierclub München

Ein Ort, die Idee zu lokalisieren: Ausbildungen in Schulen, im Pädagogischen Institut, regional in Bezirksausschüssen

Termin „Speakers Corner“: 6.2.,11 Uhr bei der Rathaus-SPD

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