In diesem Wochenendworkshop sehen wir uns mit Hilfe der Gruppe persönliche Konflikte und Blockaden an, reflektieren unser Tun, nehmen Grenzen bewusst wahr und erproben neue Schritte. Konflikte des Alltags, ob innere oder äußere, werden dargestellt und Handlungsalternativen mit Theatertechniken nach Augusto Boal erprobt. Alle Übungen basieren auf Selbstverantwortung und Freiwilligkeit. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Methoden werden mit Hintergründen des Theaters der Unterdrückten und Regenbogen der Wünsche vertieft.

Inhalte des Workshops:
– Lockerungs- und Entspannungsübungen
– Übungen zur Wahrnehmung von sich selbst und anderen, und zur eigenen Reflexion
– „Das Bild von den ‚Polizisten im Kopf‘ und ihrer Antikörper“
– „Das Bild vom Regenbogen der Wünsche“
– „Das Leinwandbild“
– Weitere Übungen aus dem Regenbogen der Wünsche zur Visionssuche und Überwindung von Blockaden

Methode:
Als Erweiterung des Theaters der Unterdrückten entwickelte der brasilianische Theatermacher Augusto Boal in den 1980er Jahren die Techniken des Regenbogens der Wünsche in Europa. Hintergrund war die Erkenntnis, dass Unterdrückung häufig internalisiert ist, in den Individuen selbst erlebt wird aufgrund ihrer Sozialisation und Lebenserfahrung. Der Regenbogen der Wünsche stellt Boals Ansatz dar, durch Theater persönliche Konflikte und Blockaden zu bearbeiten und das Theater der Unterdrückten mit therapeutischen Elementen zu verbinden. In dem Workshop werden unterschiedliche Techniken im Regenbogen der Wünsche vorgestellt und von den Teilnehmenden ausprobiert. Der Workshop eignet sich nicht für die Bearbeitung von psychischen Erkrankungen.

Rückmeldungen zu früheren Workshops:
„Ermutigend und lehrreich“, Teilnehmer 2010; „Erhebend, inspirierend, voll Liebe und Respekt“, Teilnehmerin 2010; „Großartig moderiert, geführt, gefühlt, unterstützt“, Teilnehmerin 2010.

Workshopleitung:
Marek Spitczok von Brisinski (Dipl. Soz., Psychotherapeutischer Heilpraktiker, Mediator) arbeitet seit 2003 als Theaterpädagoge, Berater und Trainer in der kreativen Konfliktbearbeitung. Forschung in verschiedenen afrikanischen Ländern und Lehre an Berliner Universitäten zu Theater in Kommunikation und Konflikten. Derzeitige Schwerpunkte sind emanzipatorische Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Jungenarbeit und Prävention von sexueller Gewalt an Jungen.

Zeiten:
Freitag, 26.11.2010, 19 bis 21.30 Uhr
Samstag und Sonntag, 27. und 28.11.2010, jeweils von 10 bis 18.00 Uhr mit einer Mittagspause

Kosten: 150,- Euro bzw. 100,- Euro ermäßigt für Studierende und Erwerbslose. Bei vorheriger Überweisung verringert sich der Beitrag um 10 Euro.

Anmeldung per Mail an:Post@KreativeKommunikation.com
Weitere Informationen unter:www.KreativeKommunikation.com

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