Die wirkliche Komik einer Situation liegt in der Dissonanz der Wahrnehmung mit den Gebräuchen und Tabus: Wenn wir plötzlich erkennen, was wir lange nicht sehen wollten, was nie ausgesprochen werden durfte, was uns lange innerlich drückte.

Theater im dialogischen Kontakt? Ja, es gibt mehr als das aristotelische Literaturtheater, seit Brecht die Verfremdung erprobt hatte: Wir können eine vermeintlich fertige Szene brüchig und durchsichtig zeigen und damit veränderbar: Stimmt der Schluß, ist die alte Moral, das alte Happy End noch gültig?

Szenen entstehen aus unseren drückenden Themen. Was uns bewegt, das können wir auch verändern. Gemeinsam, wenn wir uns dazu verständigen können.
Unsere authentischen Szenen können wir mit unserer Erfahrungskraft stark machen, damit weder Laienspiel noch Impro-Technik draus wird: Wir müssen sie nicht selbst darstellen, können die Gruppe als denkendes und fühlendes Feld nutzen und gegenseitig Bilder abgeben, damit sie entsprechende Darstellung finden.

Forumtheater präsentiert die Szenen einem Publikum zu Veränderung: Was seht ihr als Lösungsansatz, welche Varianten sind den Einzelnen wichtig?
Schnell zu lernen und doch unendlich reichhaltig: Jeden Dienstag im Sept 2011 von 17-19 Uhr im Einewelthaus, am letzten Termin dann schon irgendwo ausserhalb … http://paulo-freire-akademie.wikispaces.com/Forumtheater

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