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Oktober 2011

Das legendäre bread & puppet Theater zu Gast in München

1963 gründete Peter Schumann das bread & puppet Theater in New York, das zu den bedeutendsten Puppentheatern des 20. Jahrhunderts zählt. Mit seinem explizit politischen Ansatz und dank der performativen Bildkraft der Großfiguren, Masken und Massenszenen erlangte es weltweit große Berühmtheit und Vorbildwirkung. Der Gründer dieses legendären Theaters mit seinen spektakulären Riesenfiguren ist zusammen mit seiner Frau und den beiden Mitarbeitern Genevieve Yeuillaz und Damiano Giambelli im Oktober Gast im internationalen Künstlerhaus Villa Waldberta in Feldafing anläßlich des internationalen Figurentheaterfestivals. Sie werden in den nächsten Wochen mehrfach in der Stadt zu sehen sein.

Ausstellung:
Konzentrationskapelle der ungläubigen Puppenspieler mit Wartezimmer für Nimmerleinstag
Eröffnung am Mittwoch, 19.10.2011 um 19 Uhr im Münchner Stadtmuseum

Die Sammlung Puppentheater / Schaustellerei des Münchner Stadtmuseums zeigt eine ungewöhnliche Ausstellung, also keine klassische Retrospektive, sondern eine künstlerische Installation, die die bildnerische und theatrale Denkweise von Peter Schumann ins Zentrum rückt. Er verwendet u.a. Masken und Figuren, die er schon für die Weltausstellung in Hannover geschaffen hat und wird den Ausstellungsraum zu einer „Konzentrationskapelle“ umfunktionieren, mit der er auch eine Aussage zur gegenwärtigen politischen Situation macht.

Die Ausstellung ist bis 29. Januar 2012, DI-SO von 10-18 Uhr am St. Jakobsplatz zu sehen. Zur Eröffnung am 19.10. spricht Dr. Isabella Fehle, Direktorin des Münchner Stadtmuseums, der Leiter der Sammlung Puppentheater / Schaustellerei Manfred Wegner sowie Prof. Klaus Zehelein, Präsident der Bayerischen Theaterakademie und des Deutschen Bühnenvereins.

Theaterstück: Men of Flesh and Cardboard
Samstag, den 22.10.2011 um 20 Uhr im Akademietheater des Prinzregententheaters

In München präsentiert der deutschstämmige Gründer des Theaters Peter Schumann zeitgleich mit der Ausstellung im Münchner Stadtmuseum sein neues Stück, das aktuelle politische Entwicklungen aufgreift – etwa das auf Wikileaks veröffentlichte Video von US-Helicoptern, die auf Zivilisten schießen, oder das Schicksal des Soldaten Bradley Manning, der ebensolche geheimen Dokumente Wikileaks zugespielt hat. Eingebunden ist auch eine Gruppe von Studenten und anderen Mitspielern aus München. Mehr unter http://breadandpuppet.org/
Regie / Spiel: Peter Schumann
Spiel / Musik: Gregory Corbino, Susan Perkins, Maura Gahan, Katherine Nook, Genevieve Yeuillaz, Damiano Giambelli und Freiwillige
Preise: € 15 / erm. € 8
In Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, teils in englischer Sprache, Prinzregentenplatz 12 http://www.theaterakademie.de/de/spielplan.html

Podiumsgespräch: „Wieviel Politik verträgt Theater? Wieviel Theater verträgt die Politik?“
Montag, den 24.10.2011 um 18 Uhr im Münchner Stadtmuseum

Theater und Politik – wie geht das zusammen? Was für die 68er-Generation eine Selbstverständlichkeit war, spielt heute kaum mehr eine Rolle. Oder doch allmählich wieder, angesichts der Auswüchse der entfesselten Finanzmärkte? Peter Schumann, der sich immer als politischer Theatermacher verstanden hat, diskutiert mit Marc Amann, Autor des Buches „go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests. Geschichten, Aktionen, Ideen“ und einem Mitglied des Stuttgarter „Ensemble Materialtheater“. Umrahmt wird das Gespräch von Liedern von Bertolt Brecht, gesungen vom Münchner Gewerkschaftschor Quergesang / Roter Wecker.
Sonderöffnung der Ausstellung ab 17 Uhr, Gespräch in den Räumen der Ausstellung um 18 Uhr; Eintritt 6 / 3 €. http://www.stadtmuseum-online.de

Weitere Informationen über das Künstlerhaus Villa Waldberta erhalten Sie auf http://www.villa-waldberta.de und http://www.youtube.de/villawaldberta.

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Global-Change-Kundgebung am Sa 15.10. ab 11 am Stachus: Panzerknacker …

Die Global-Change-Kundgebung am Samstag 15.10. ist wegen des riesigen Interesses auf den Stachus umgemeldet worden! Sie soll den ganzen Tag dauern, von 11:00 bis 18:00 Uhr. Die Republikaner ziehen am selben Tag ab 10:30 vom Sendlinger Tor zum Marienplatz, um gegen den Euro zu demonstrieren. Wer an den Gegenaktionen der Antifa teilnehmen will, kommt ab 9:30 Uhr zur antifaschistischen Kundgebung zwischen Sendlinger Tor und Marienplatz – genauer vor dem Restaurant Gyoia (Oberanger 32/34 – Nähe U-Bahnstation Sendlinger Tor), danach Aktionen gegen den Aufmarsch der Rechten. 10:30 Auftaktkundgebung der Rechtspopulist_innen am Sendlinger Tor Platz. Infos unter http://15oktober-muenchen.de/

dabei soll es etliche Bankräuber in schwarzen Anzügen / dunklen Kostümen mit rotem T-shirt und Panzerknacker-Nummern geben … und allerlei GGeschehen bis 17 Uhr … Aktionsentwicklung,

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