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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

April 2013

Forumtheater für die Zukunft in drei Schritten: Organsisationsentwicklung mit Bildern zu unseren Werten

Organsisationsentwicklung mit Bildern zu unseren Werten

Wenn wir in Begriffen reden, sind wir uns oft schnell einig:
Wir sortieren sie in einer gemeinsam für wichtig gehaltenen Hierarchie und nicken diese ab.

Würde unser Bundestag aber auch danach handeln, hätte er längst die Bestechlichkeit der Abgeordneten für strafbar erklärt, statt sich jahrelang um die Anerkennung der UN- und EU-Regelungen zu drücken. Korruption und Käuflichkeit sind keine hohen Werte, bringen aber hohe Lobby-Einkünfte: Hohe Werte!

Bei der Kommunikation in Bildern und Szenen wird etwas deutlicher untersuchbar, was wir von Dingen und Verhältnissen halten und wie wir uns in Konfliktsituationen verhalten. Auch wenn es meisten ganz verschiedene persönliche Ansätze gibt, ist das Ergebnis im gesamten Publikum gut bewertbar.

Forumtheater für die Zukunft in drei Schritten:

Bilder der Un-Ordnung sind der Standard des Statuen- und Bildertheater,
die Veränderung und der Wunsch dahinter brauchen klare Kommunikation.

Die Utopie wirkt im Theater leicht etwas übertrieben und romantisch:
In der gemeinsamen Erforschung der Wünsche in den Figuren kommen wir an Ideale

Als nächstes erforschen wir die Motivationen, die in Bewegungen oder Anspannungen verborgen sind:
Die Lösungswünsche der spielenden Person und die eingebrachten Gedanken des Publikums mischen sich …

Als Testlauf können wir die Figuren den Gedanken folgen lassen: Zufriedenheit oder neue Aufgaben?

Zu erleben beim OE-Tag in Berlin, Workshop Forumtheater in der gemeinnützigen Organisationsentwicklung (Fachleute entdecken in den drei Schritten die Phasen der Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk, grade 100. Geburtstag)

„Zukunft gestalten in postheroischen Zeiten.“

Die Zeiten, in denen einer sagt, wo es lang geht und alle marschieren los, sind tatsächlich längst vorbei. Und was kommt jetzt?

Wir starten ein Experiment. Wir wollen für einen Tag erlebbar machen, wie sich die postheroische Zukunft anfühlt und geben schwarmintelligenten Momenten einen Raum.

Wir sind selber gespannt, wo wir gemeinsam landen werden!

 

 

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KREATIV IM KONFLIKT – Theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung November 2013 bis Juli 2014

Gerne auch zum Weiterleiten: Der 6. Durchgang dieser Fortbildung startet im November, reduzierte Teilnahmegebühren bis Ende Mai

KREATIV IM KONFLIKT – Theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung
November 2013 bis Juli 2014 – Mit Anja Petz, Harald Weishaupt, Till Baumann und Marek Spitczok von Brisinski

Konflikte sind ein normaler Bestandteil menschlicher Beziehungen – ein konstruktiver und gewaltfreier Umgang mit ihnen hingegen nicht unbedingt.
In der Verbindung von Theorien und Praxis werden Konflikttheorien und Konfliktanalyseansätze vorgestellt, diskutiert sowie individuelle Stärken, Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Konflikten reflektiert. Mit Methoden aus dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal und viel praktischer Übung werden wir dabei erproben, wie mit kreativen Mitteln ein Prozess der Konflikttransformation angestoßen werden kann.

Ziele und Inhalte
– kreativer Umgang mit Konflikten
– Bewusstsein für das eigene Konfliktverhalten und die Entwicklung einer gewaltfreien Haltung schaffen
– Kennenlernen von Konfliktursachen, Wirkungsmechanismen und Analysetechniken, auch in komplexen Konfliktsituationen
– durch den theaterpädagogischen Zugang zu Konflikten werden Prozesse des kognitiven, emotionalen und sozialen Lernens angeregt

FORTBILDUNGSEINHEITEN UND TERMINE
I. Warum ich? 7.-10. November 2013
Persönlicher Umgang und Erfahrungen mit Konflikten / Modelle der Konfliktbearbeitung

II. Wie kommt’s? 23.-26. Januar 2014
Theoretische Grundlagen / Schlüsselbegriffe / Analysetechniken

III. Was tun? 6.-11. April 2014
Forumtheater: Handlungsoptionen entwickeln

IV. Was nun? 10.-13. Juli 2014
Persönliche Strategien in Konflikten / Interventionsmöglichkeiten

KOSTEN UND ANMELDUNG
Der Teilnahmebeitrag für die Fortbildung beläuft sich auf 950 Euro. Bei Anmeldung vor dem 31.07. betragen die Kosten 890 Euro und vor dem 31.05. 790 Euro. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden durch Drittmittel gedeckt. In Ausnahmefällen ist eine Ermäßigung möglich.

Weitere Informationen unter: http://www.friedenskreis-halle.de/kreativ. Dieser Kurs ist zertifiziert durch die Aktionsgemeinschaft Dienst dür den Frieden (AGDF). Für bestimmte Personenkreise ist auch eine Unterstützung durch die Bildungsprämie möglich, siehe www.bildungspraemie.info. Die Fortbildung findet im schönen Wendland (Niedersachsen) statt.

Für weitere Infos und zur Anmeldung: Mail: friedensbildung [at] friedenskreis-halle.de Tel: 0345 / 27 98 07 58 (Daniel Brandhoff)

Augusto Boal – und das Theater der Unterdrückten: Sternstunde Kunst im Schweizer Fernsehen

12:55bis 13:56 Laufzeit: 58′ · Wiederholung vom 14.04.2013 · VPS: 13:00 Sternstunde Kunst

Augusto Boal(Copyright SRF) Spielfilm · CH 2013

Der revolutionäre Theatermann aus Brasilien ist einer der bedeutendsten Vertreter des politisch eingreifenden Theaters. In den 1960er-Jahren entwickelte er in São Paulo eine Theateridee: das «Theater der Unterdrückten». Mit diesem Theater der Befreiung machte er weltweit Furore.

Boals Methode definiert die Beziehung zwischen Schauspielern und Publikum neu. Er fordert das Publikum auf, sich von ihrer passiven Rolle zu emanzipieren. Die Dokumentarfilmerin Anita Blumer zeigt diese Praxis anhand verschiedener Theatergruppen aus aller Welt. Parallel dazu erzählt sie die Lebensgeschichte von Augusto Boal – seine Gefangenschaft während der Militärdiktatur in São Paolo, seine Odyssee im Exil und schliesslich sein Engagement als Stadtrat von Rio de Janeiro.

Augusto Boal ist während der Dreharbeiten im Mai 2009 verstorben. Doch seine revolutionäre Theaterform lebt weiter.

Sendung zu ‚Mein TV-Programm‘ hinzufügen  Wiederholung suchen

Augusto Boal: «Theater soll ein magischer Spiegel sein» – er kann auch politische Beteiligung und Veränderung

http://www.srf.ch/player/tv/sternstunde-kunst-vom-14-04-2013/videoembed/augusto-boal-theater-soll-ein-magischer-spiegel-sein?id=611b02db-fbdc-4513-a4c5-2f248934400c&mode=embed&width=624&height=351
Theater kann die Beteiligen ermächtigen und bis zur Veränderung der Gesetze führen, wenn wir es wirklich ernst meinen:
In Rio entwickelt, in 70 Ländern der Welt in Bewegungen lebendig, die wirkliche Veränderung wollen: Legislatives Theater

Augusto Boal: «Ich und mein Theater» im Schweizer Fernsehen: Autor, Regisseur, Mann des Theaters

Aus Sternstunde Kunst vom 14.04.2013, 00:00 Uhr

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