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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

September 2013

Menschen sind verschieden – Rechte nicht! INKLUSION Legislatives Theater zur inklusiven Gesellschaft in Berlin

Jeder Mensch hat ein Recht auf Inklusion, darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein.

Der Begriff der Inklusion ist in der heutigen Gesellschaft zwar präsent, doch herrscht viel Unsicherheit über seine tatsächliche Bedeutung und über das, was Inklusion mit sich bringt. Diese Unsicherheit ist zurückzuführen auf die vielen offenen Fragen, die es rund um das Thema gibt.

Wie sieht es mit der Umsetzung von Inklusion aus? Was muss getan werden, um Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zu verwirklichen? Wie sieht ein inklusives Bildungssystem aus? Warum ist es für Menschen mit Beeinträchtigung schwierig sich zu engagieren?

Ist unsere Gesellschaft bereit sich auf die Anforderungen einzulassen? Woher wissen wir, was Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen selbst unter Inklusion verstehen? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Inklusion und Integration?

Veranstaltungen in Berlin 2013 – ausführlicher und Link zur Anmeldung http://www.legislatives-theater.de
10. Oktober Ort: Spielstätte F40 Fidicinstraße 40 1 0965 Berlin
24. Oktober Ort: Atrium Senftenberger Ring 97 13435 Berlin (mit Gebärdendolmetschung)
05. November Ort: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Bat-Yam-Platz 1 12353 Berlin (mit Schriftdolmetschung)
04. Dezember Ort; Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 28 10785 Berlin (mit Gebärden- und Schriftdolmetschung)

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GRUNDLEHRGANG "Theater nach Augusto Boal" Herbst 2013: ab Mo 30.09.Vhs-Meidling Wien

GRUNDLEHRGANG „Theater nach Augusto Boal“ Herbst 2013 ab 8. November
Infoabend:
Montag, 30.09.2013 18h Vhs-Meidling,Längenfeldgasse 13 – 15, 1120 Wien Tel: 01 810 80 67

Dieser Grundlehrgang ist in erster Linie ein Methodentraining und kein Schauspielkurs. Techniken aus dem Schauspieltraining werden in Teilbereichen aber immer wieder einfließen (Stimme, Körperausdruck, Umsetzung von Szenen).

Die Workshopreihe richtet sich in erster Linie an PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, Jugend- und AltenbetreuerInnen und alle, die mit Gruppen verschiedenster Ausprägung arbeiten und das im Workshop Erfahrene eventuell noch während der Dauer der Workshopreihe umsetzen wollen.

Supervision durch Mitglieder des TdU-Wien ist bei Bedarf möglich. Für die Workshops sind schauspielerische Kenntnisse keine Voraussetzung! Die Module sind auch einzeln buchbar

Anmeldung unter:
http://www.vhs.at/1959.html Link: VHS Meidling „Lehrgang Theater nach Augusto Boal“

Modul I: Grundlagen des Theaters der Unterdrückten (8. – 10. 11. 2013)
Modul II: Forumtheater (6. – 28.12.2013)
Modul III: Zeitungstheater und Improvisation (10. – 12.1.2014)
Modul IV: Unsichtbares Theater: Die Eroberung des Öffentlichen Raums (7.3. – 9.3.2014)
Modul V: Legislatives Theater (5.-6.4.2014)
Modul VI: Jokertraining und die Dilemma Diskussionsmethode (9.-11.5.2014)
Modul VII: Interaktives Theater hautnah! – Abschlusspräsentation (13. – 15. 6. 2014)

Trainer_innen:
Birgit Fritz http://www.inexactart.com
Ronald Matthijssen http://www.c-linq.nl
Christoph Seidl http://www.spielerai.amnesty.at

6.ForumtheaterTreffen 31.10.-3.11.2013 Erfahrungsaustausch und Vernetzung des Theater der Unterdrückten

6. Forumtheater Treffen 31.10. – 03.11.2013 Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Anwender*innen des Theaters der Unterdrückten im TheaterSpielRaum (Theaterbündnis Blumenstrauß e.V., Mariannenplatz 2 B, 10997 Berlin, www.theaterbündnis.de) im Südflügel des Bethanien in Berlin-Kreuzberg

Liebe Freund*innen und Kolleg*innen,

wie auf dem letzten FT Treffen im September 2012 in Potsdam besprochen hat sich das Vorbereitungsteam getroffen, um das diesjährige Forumtheatertreffen in Berlin vorzubereiten. Wir haben uns auf das folgende Programm verständigt:

Do, 31.10.,

19-21h erste FT Aufführung (in der Theaterwerkstatt Kuringa im Wedding)

21-22h Feedbackrunde zum Stück mit der Gruppe, die gespielt hat

Freitag, 01.11.,

10-18h Workshop zum Zeitungstheater mit Birgit Fritz aus Österreich  (angefragt)

19-21h zweite FT Aufführung (im Theaterspielraum) 21-22h Feedbackrunde zum Stück mit der Gruppe, die gespielt hat

Samstag, 02.11.

10-18h Forumtheatertreffen als open space mit kurzen Präsentationen der Arbeit der Teilnehmenden

19-21h dritte FT Aufführung (im Theaterspielraum)

21-22h Feedbackrunde zum Stück mit der Gruppe, die gespielt hat

Sonntag, 03.11.

10-12h selbstorganisierter Dramaturgieworkshop zu den gespielten Stücken // parallel open space AG`s

12-14h Abschlussrunde – Ausblick – Planung 2014

Für wen ist das Treffen: Für alle, die das Theater der Unterdrückten kennen, mögen, anwenden und/oder anleiten in Gruppen, Workshops, Unis oder anderen Kreisen und Vierteln.

Aufführungen: Für die Aufführungsabende suchen wir noch Forumtheaterstücke. Wir beteiligen uns an den Fahrtkosten und besorgen Unterkunft wenn die Gruppen nicht aus Berlin sind. Honorare können wir nicht bezahlen. Anmeldung für Stücke bitte bis 25.09.!

Essen: Ist vom über Essensspenden durch Theaterspielraum organisiert und wird vor Ort zubereitet für Teilnehmer*innen zubereitet darum bitten wir um Spenden für die Köch*innen.

Fahrtkosten: Sollen euch nicht daran hindern am Treffen teilzunehmen. Bitte teilt und rechtzeitig mit welche Kosten bei euch anfallen, damit wir einen Fahrkostenausgleich organisieren können.

Übernachtung: Übernachtungsmöglichkeiten werden vom Theaterspielraum und Kuringa Berlin bereitgestellt (Schlafsäcke und Isomatten mitbringen) Fragen, Anmeldungen für Theaterstücke, Anmeldebögen, Vorschläge und Anregungen an: viktoria_hofer@yahoo.it WIR FREUEN UNS AUF ZAHLREICHE TEILNEHMER*INNEN!

Theater zeigt Krisen auf: Am 10. September ist Weltsuizidpräventionstag.

In Hartberg gibt es deshalb ein Theater, das schwierige Alltagssituation zum Thema macht. Von SUSANNE PREISS

Im vergangenen Jahr starben in Österreich mehr als 1200 Menschen an Suizid. Das sind doppelt so viele wie bei Verkehrsunfällen getötet wurden. Auch im Bezirk gibt es viele Menschen, die aus einer Lebenskrise keinen Ausweg sehen und sich für eine Selbsttötung entscheiden. Im Rahmen des Weltsuizidpräventionstags am kommenden Dienstag veranstaltet das Kompetenzzentrum für Suizidprävention in Hartberg deshalb ein Forumtheater, das Krisen zum Thema hat.

Zwölf Freiwillige aus der Region werden dabei unter dem Titel „Reich an Leben“ typische Alltagssituationen zum Besten geben. Innerhalb einer Woche haben die Laienschauspieler Szenen aus ihrem Lebens- und Erfahrungsbereich erarbeitet. „Es geht zum Beispiel um Scheidung oder Mobbing am Arbeitsplatz, also um Dinge, die jedem passieren können“, erklärt Maria Loidl. Die Krisen, die daraus folgen können, sind oft Auslöser für Suizide.

„Die meisten Menschen sind, zumindest in entfernter Weise, von Suizid betroffen“, erklärt Loidl und spricht damit nicht nur Familien, sondern auch Kontakte in der Nachbarschaft an. „Wir wollen an diesem Tag Selbsttötung zum Thema machen und enttabuisieren“, betont Bettina Heiling und fügt hinzu: „Jeder, der Suizid begeht, ist einer zu viel. Es gibt immer einen Ausweg, auch wenn man diesen im Moment oft nicht sehen kann.“

Mit der Veranstaltung möchte man dem Tabu, das noch immer in der Gesellschaft herrscht, entgegenwirken. Im Anschluss an das Theater gibt es daher die Möglichkeit zum Austausch. SUSANNE PREISS http://www.kleinezeitung.at

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