Suche

forumtheaterblog

Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

August 2014

Der JOKER im Forumtheater hat eine besondere Aufgabe: Lösungsorientierter Dialog zwischen Schauspieler-Szenen und Publikum

Das Forumtheater ist (bis auf ein paar Vorübungen und die Szenen-Entwicklung) keine kreativ-halligalli-Veranstaltung, sondern ein moderierter Prozess gemeinschaftlicher Problemlösung, manchmal sogar mit öffentlicher Trauma-Anerkennung und rechtlicher Konsequenzen, wie dem Legislativen Theater.

Eine Joker-Figur (Curinga, Giolli, …) moderiert den Abend oder die Veranstaltung, indem sie die Szenen und notwendiges Vorwissen vorstellt und das Publikum einlädt, nach eigenen Lösungen nach dem ersten Durchlauf der Szene zu suchen: Beim zweiten Mal kann STOP gerufen werden und die Rolle der unterdrückten Person anders gespielt, variiert werden.

Als besonders erfolgreich haben sich Szenen gezeigt, die auch wirklich passiert sind, das Publikum reagiert schwer auf Themen, die aus dem Kopf, aus Prinzipien und Theorien entstanden sind.

www.forumtheater.wikispaces.com
www.facebook.com/forumtheaterBOAL

Advertisements

Radio Deyeckland über die Methode und Möglichkeiten, mit Theater politisch aktiv zu werden www.rdl.de/beitrag/theater-der-unterdr-ckten-als-politische-arbeit

Theater der Unterdrückten als politische Arbeit

Harald Hahn ist Theaterpädagoge und Kunstschaffender in Berlin. Er leitet regelmäßig Workshops, vor allem zum Theater der Unterdrückten, bei dem speziell Diskriminierung und Ausgrenzung thematisiert werden. Im Interview mit Radio Deyeckland erfahren wir mehr über die Methode und Möglichkeiten, mit Theater politisch aktiv zu werden.
www.rdl.de/beitrag/theater-der-unterdr-ckten-als-politische-arbeit

Mit Forumtheater die Trauma-Begleitung in der Altenpflege lernen: Statt Psychopharmaka den Abschied vorbereiten-Radiogespräch

In den Altenheimen haben Pflegende und ehrenamtlich Mitarbeitende derzeit immer mehr mit überwältigenden Kriegs-Erinnerungen zu tun, auch weil äusserlich so viele aktuelle Gefühle und Nachrichten uns beschäftigen. Der Umgang damit braucht einen sicheren Stil, der durch eigene Auseinandersetzung entwickelt werden kann. Dabei gehen wir – immer wieder – den Weg durch die Belastung zu den eigenen Stärken, um befreit und befreiend daran arbeiten zu können.

Mit Forumtheater die Trauma-Begleitung in der Altenpflege lernen:
Eine Fortbildung für haupt- und ehrenamtliche in der Altenpflege, die sich alltagspraktisch mit der Situation der Trauma-Verarbeitung auseinandersetzen wollen:
Die Alten erinnern sich – wie gehen wir damit kompetent um? Sie brauchen keine medizinische Beruhigung, sie brauchen Anerkennung und Gehör: Sie haben unzmutbares erlebt und überstanden, nun braucht es vor allem Einordnung und Anerkennung, und die Gewißheit, überlebt zu haben, bringt uns in den heutigen Alltag zurück.

Statt Psychopharmaka den Abschied vorbereiten
Kriegserfahrungen begründen Traumata, die auch weiter vererbt werden, als jetzt aber eher undefinierbare Angst. Die Alten haben eine Erfahrung, die sie auch hat überleben lassen – für die Angehörigen ist sie aber oft genau eine tabuisierte Stelle, mit der sie nie glernt haben, positiv umzugehen.

Schwarze Pädagogik, Gewalt und MIßbrauchs-Erfahrungen werden immer noch heruntergespielt, doch für die Betroffenen brach oft eine Welt der Gerechtigkeit und des Vertrauens zusammen, was oftmals den guten personalen Kontakt behinderte, erschwerte oder

Die einfachen schlüssigen Sätze für die Grundlage der Begleitung werden wir jeweils persönlich erarbeiten, wie die Grundlagen, die wir für die Umsetzung in unserer Arbeitsstelle für diesen Umgang brauchen.

Nihil potest homo intelligere sine phantasmateexternal image 220px-St-thomas-aquinas.jpg
Man cannot know anything without images,“ Saint Thomas Aquinas. – wikipedia

Nichts vermag der Mensch ohne Bilder zu erkennen

Wir bringen die erlebten oder befürchteten Situationen in Bilder: Ob von der Station, der privaten Pflege und der persönlichen Betreuung: Jede Erinnerung und jede Erfahrung ist einzuordnen,

Befreiende Pädagogik von Paulo Freire steht hinter dem ForumTheater, der wichtigsten Methode aus dem Theater der Unterdrückten von Augsto Boal.
In der Gestalttherapie, von Fritz und Laura Perls, mit Paul Goodman in den Nachkriegsjahren aus der Psychanalyse und der Gesellschaftskritik entwickelt, geht es immer um die Selbs-Heilungs-Kräfte der Persone, die zu unterstützen und stärken sind.

Im Alter und im Sterbeprozeß ist es Aufgabe und Wunsch, das Leben mit seinen erinnerten Belastungen und weniger werdenden Freuden abzuschließen. Starke Medikation im Dämmerzustand ist dazu nur bedingt hilfreich, wenn dadurch keine geordnete Kommunikation mehr möglich ist.

Als Begleitende brauchen wr ein wenig „Handwerkszeug“, die Gespräche zu leiten: Das Wissen um eine Richtung zu einem guten Gesprächsabschluß, die persönliche Präsenz und ein aktives Zuhören, in dem unsere eigenen Anteile nur in wohl dosierter Form einfliessen …

In Übungen in kleinen Gruppen werden wir unsere Gesprächsweisen reflektieren und den heilsamen Anteil erhöhen.
Im RadioGespräch in der Gegensprechanlage auf Radio LoRa München 92,4 im Internet auf der http://www.lora924.de

Transition Theater ZEITWOHLSTAND crowdfunding zum Thema Zeit – Geld – Gemeinschaft in Marburg, Leipzig und bei dir

Dominik

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑