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forumtheaterblog

Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

Januar 2015

Spannend, wie viele Menschen mit Ängsten reagieren, die sie nicht begründen können: TraumA? Theater!

Seit sehr vielen Jahren hatte ich mit den Selbsthilfegruppen zu tun, die sich zum Thema Angst und Panik-Attacken gefunden hatten, Vereine und Netzwerke waren dabei, die auch mit Theater-Methoden die eigenen Situationen darstellen und meistern wollten, nach draussen tragen, wie es ihnen geht.

TheaterMachtPolitikDie Arbeit war für mich immer besonders interessant:
Besonders vorsichtig gestartet, um niemand zu verschrecken, kamen manchmal ganz locker die härtesten Themen, manchmal ganz zögernd die kleinsten Befürchtungen: Von aussen ist die Bedeutung nicht abzuschätzen.

Besonders hartnäckig sind Themen, die von den Betroffenen gar nicht verstanden werden, in vielen Fällen auch von aussen aufgedrängt sind: Von unausgesprochenen Erlebnissen und Befürchtungen der Eltern, der Familiengeschichte, die über Generationen weitergegeben werden.

Kriegskinder und Kriegsenkel, Nachkriegskinder sind jetzt Arbeitsthemen vieler TherapeutInnen, die solche Phänomene bemerken, und in der Altenpflege ist die Reaktion oft noch ein Schlafmittel oder Beruhigungsmittel mehr, statt die Situation ins Gespräch zu holen:

Dabei hätten etliche der Pflegenden durchaus eigene Erfahrungen, die sie austauschen könnten, aber die Befürchtung einer zu großen Vertiefung steht im Vordergrund, dagegen wäre eine schlichte Anerkennung: „Es waren schwere Zeiten, Sie haben sie überlebt!“ oft schon genug.
Toscana

Theater-Methoden in der Altenpflege können alle die kleinen Fähigkeiten in den Fokus nehmen: Was eine Berührung, ein sanftes Klopfen, eine feste Umarmung bewirken, wie eine Person in ihre innere Ruhe zurück begleitet wird – und wie wir es uns selbst wünschen würden.

http://gestaltleben.wikispaces.com und http://forumtheater.wikispaces.com

Die Arbeit am Trauma braucht natürlich fundierte Ausbildung, aber ein alltäglicher Umgang ist die Grundlage aller pflegenden und sozialen Berufe. Noch wollen die reaktionären Behörden-Mitarbeitende und Forensik depressive Menschen erziehen, zwingen, ohne zu begreifen, dass diese schon mit sich selbst überfordert sind. Überdrüssig.

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Liebe ist kein Verbrechen: 28.1. # Forumtheater in #Berlin für Amnesty international Kampagne

I´m delighted to invite you to the première of our forum theatre play „decriminalising love“ on 28.1.
Below is a flyer and further info.
Mittwoch, 28. Januar 19:00 – 21:00 Robert-Havemann-Saal Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Straße 4. 10405 Berlin -Prenzlauer Berg (Tram M4, Bus 142, 200: „Am Friedrichshain“
liebe ist kein verbrechen

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Menschen lernen, wie Vorurteile und Konflikte entstehen, etwa wie zwischen den Tutsi und Hutu. Hierzuande heissen die Stämme Antifa und Pegida …

Forumtheater über Goethe-Institute?

Lange schon versucht: Nun eine Stimme aus dem Schwäbischen:

Bevor die beiden Regisseure aus Burundi hier bei uns nach Konstanz kamen, habe ich einen Regisseur und Theaterpädagogen nach Burundi geschickt. Zwei Wochen lang zeigten sie Lehrern und Schülern Techniken, wie man sich aus Unterdrückungssituationen befreien kann.

Das geht auf Augusto Boal und seine Methodenreihe Theater der Unterdrückten zurück und ist eine Form des ästhetischen Widerstands. Die Menschen lernen, wie Vorurteile und Konflikte entstehen, etwa wie zwischen den Tutsi und Hutu.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-%E2%80%9EAutoritaere-Gesellschaften-brauchen-Freiraeume-fuer-Kuenstler%E2%80%9C-_arid,10160088.html

Ja, da würde noch viel mehr gehen,
sogar hierzulande, wenn nicht allr Theater alte Literatur spielen würden … im Greisenland.

In den gespaltenen Stämmen des Abend- oder Gute-Nacht-Landes würde das nicht gehen, das sind Wilde, die Stämme Antifa und Pegida …

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