Vor 50 Jahren, in den frühen 1970ern, waren es erst hektografierte Blätter, die jene Gedanken aus der Befreiungstheologie und der Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire auch hierzulande an Hochschulen brachte, dann kam ein Taschenbüchlein, heute nicht so leicht zu lesen, weil der damalige Jargon nicht mehr üblich ist.

Fritz Letsch

„Wer sind die Unterdrückten?“ fragten gelegentlich Studierende bei der Einführung in das Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, das eine Kritische Praxis zur Kritischen Theorie in Szenen bringen kann, die das Publikum dann verändert.

Was mir Paulo Freire sagt – und was ich gern dazu wüsste

(Präsenzveranstaltung am 13. Juli 2021)

Der Name Paulo Freire wird oft als Kürzel für dialogische Bildung und das eigenständige Lernen der Kinder und Jugendlichen benutzt, manche kennen noch die Geschichten von den Alfabetisierungsprogrammen…
Aber wer genau war dieser berühmte Reformpädagoge, was waren sein zentralen Ideen, was davon wirkt bis heute nach?
Anlässlich des 100. Geburtstages von Paulo Freire wollen wir gemeinsam in einem offenen und unkomplizierten Rahmen dazu ins Gespräch kommen. Kurz zur Sprache kommen könnten folgende Themen: bankiers-erziehung, Kultur des Schweigens, Mythen– aber vor allem das, was Dich interessiert.

Fritz Letsch (Gestalt-Coach und Theaterpädagoge) bereitet und gestaltet einen offenen Raum für eine persönliche Begegnung mit Paulo Freire und dessen Gedanken. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ganz egal ob mit oder ohne Vorwissen – gemeinsam wollen wir uns den Ideen Freires annähern.

Anmeldung an: r.thalhammer@nordsuedforum.de

100-jahre-paulo-freire.blogspot.com/2021/07/ecopedagogy-okopadagogik-wie-sie-nur-in.html

Das weitere Programm auf nordsuedforum.de/paulofreire