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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

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international

Forumtheater in der Nachbarschaft

Nachbarschaft

Veröffentlicht am 31.07.2018 von Robert Klages im TAGESSPIEGEL

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: spandau@tagesspiegel.de

„Es gibt kein Rezept, keine Theorie, die uns lehrt, wie Integration gut verläuft, funktioniert. Das Leben wird es uns lehren, denn Integration findet im Leben statt.“ Das sagen die Vorsitzenden von „Metaforen für Kunst und Kultur e.V.“ Spandau, Celso und Veronika Willusa.

Das Forumtheater in Spandau möchte einen Beitrag leisten, Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Integration der Geflüchteten besser zu verstehen, die kulturell bedingten Konflikte und Hemmnisse sichtbar machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Es sollen authentische Lebenserfahrungen der Projekt-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Szene gesetzt und öffentlich „debattiert“ werden.

Rassismus sollte nicht runtergeschluckt werden: Unter dem Hashtag #MeTwo schildern derzeit Tausende, wie ihnen selbst schon Rassismus widerfahren ist. Hier nachzulesen. Aber das Theater hat da ja noch ganz andere Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern als es auf Twitter geschehen kann.

Das Debattier-Theater, das Theater-Spiel kommt mit der Möglichkeit daher, Strukturen der Lösungsfindung zu schaffen und hilft uns, unsere Zeit und uns selbst besser kennen zu lernen. Es ist eine sozial-politische und sozial-therapeutische Theaterkunst, die angesichts alter und neuer Herausforderungen des Alltags die Menschen zum Nachdenken anregt und plötzlich Lösungen für die angesprochenen Probleme aufwirft.

Theater der Unterdrückten: Im Forumtheater wird nach einer dramaturgischen Methode gearbeitet, die sich ausdrücklich an Profis und Laien, Schauspieler und Nicht-Schauspieler gleichermaßen wendet: das Theater der Unterdrückten wurde in den 1970 Jahren von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und hat seitdem weltweit Verbreitung gefunden. Es wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Alle Teilnehmenden werden praktisch befähigt, selbstständig Theater zu schaffen und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten sowohl im Theater als auch im täglichen Leben und zu erweitern.

Es soll pro Werkstatt jeweils ein Forumtheater zur Aufführung gebracht werden, dessen Handlung auf realen Ereignissen beruht. In diesem von den Teilnehmenden der Theaterwerkstatt szenisch dargestellten Konflikt beugt sich die unterdrückte Person derjenigen, durch welche sie unterdrückt wird. In der anschließenden der Forum-Debatte wird das Stück neu gespielt und jemand aus dem Publikum wird aufgefordert, auf die Bühne zu treten, um eine andere Lösung für das dargestellte Problem zu finden.

Publikum soll bei der Aufführung intervenieren: Zuschauer wohnen einer Aufführung bei und am Ende können sie auf die Bühne kommen und in die wiederholt dargestellte Szene intervenieren, um zu versuchen, die dargestellten Konflikte zu lösen.

Wer mitmachen möchte: Metaforen für Kunst und Kultur e.V. Päwesiner Weg 15 a,  Tel.: 030 / 23 40 49 79 oder 0176 5440 2195 Email: metaforen.e.v@gmail.com www.metaforen.de, www.kulturderreinenherzen.org

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Paulo Freire und Augusto Boal: 2.Mai Todestag

Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: freire1994muenchen

Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di 2. Mai 2017

Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod?
Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden?
Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.

Dienstag 2. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr.
Ort: Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung: http://www.pfz.at/article1888.htm

Zu Augusto Boal wird es sicher auch Erinnerungen geben: www.forumtheater.wikispaces.com

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Newsletter Paulo Freire Zentrum

Nr. 5 – 2017, 02. Mai 2017

Anlässlich des heutigen 20. Todestages Paulo Freires bieten wir eine kleine Auswahl zur Nachlese über Freires Leben und Werk – sieben Texte aus den 777 Texten auf unserer Website, in denen Paulo Freire genannt wird. Weiters laden wir heute Abend zu einer Veranstaltung. Und darüber hinaus haben wir uns entschlossen, unseren Newsletter optisch dem Gang der Zeit anzupassen und nun auch in html-Formatierung zu versenden!

  1. Heute: 20. Todestag Paulo Freires (1921-1997)
    Eine Kurzbiographie
    Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires
    – Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
    – Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
    – Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
    – Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
    – Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di., 02. Mai 2017
  2. Neues auf unserer Website:
    – Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
    – Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
    – Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
  3. Auf dem Weg zur Entwicklungstagung:
    – Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess (Teil 3).
    – Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr., 19. Mai 2017.
  4. News aus dem C3-Centrum für Internationale Entwicklung:
    – C3-Award 2017: Preisverleihung für Vorwissenschaftliche Arbeiten mit anschließendem Fest
    – C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
  5. Aktuelle Hinweise:
    – Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
    – What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
    – Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do, 18. Mai 2017.
  6. Zum Schluss: Ein Zitat über Paulo Freire.

  1. HEUTE: 20. TODESTAG PAULO FREIRES (1921-1997)

– Eine Kurzbiographie.
Wer war Paulo Freire? Paulo Freire wurde am 19.9.1921 in der Provinzhauptstadt Recife im Nordosten von Brasilien geboren und wuchs in einer kleinbürgerlichen Familie auf. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 lernte er Armut und Hunger kennen. Wie ging es weiter?
http://www.pfz.at/article178.htm

– Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires.
Paulo Freire verkörpert den engagierten Intellektuellen, der Denken und Lernen für ein großes Ziel miteinander verbindet: dem immer neuen „Auszug aus dem Status Quo“. Seine Methode der Bewusstseinsbildung (conscientizacao) zielte darauf, die Welt lesen zu lernen.
http://www.pfz.at/article52.htm

– Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
Worum geht es im Hauptwerk Paulo Freires? „Die Pädagogik der Unterdrückten ist ein Instrument der Entdeckung, dass in ihnen und in ihren Unterdrückern die Enthumanisierung Gestalt angenommen hat“, schreibt Freire.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=387

– Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
In „Erziehung als Praxis der Freiheit“ analysiert Paulo Freire am Beispiel Brasiliens die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Demokratisierung. In diesem Zusammenhang unterstreicht der brasilianische Befreiungspädagoge die Notwendigkeit einer Demokratisierung durch Bildung und Kultur.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=426

– Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
Die Erziehungswissenschaftlerin Kira Funkte beschäftigte sich im Rahmen ihrer Dissertation, 2010 im Waxmann-Verlag erschienen, intensiv mit Paulo Freire, seinem Werk, seiner Wirkung und seiner Aktualität. Wir luden sie vor fünf Jahren zu einer Veranstaltung nach Wien ein.
http://www.pfz.at/article1264.htm

– Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
Paulo Freire gilt heute als einer der wichtigsten VolksbildnerInnen. Seine Besonderheit liegt unter anderem daran, dass ein Intellektueller aus der Peripherie einer aus den Ländern des Zentrums stammenden Disziplin, der Pädagogik, einen wesentlichen Impuls zu geben vermochte. Um die Aktualität Paulo Freires 10 Jahre nach seinem Tod zu diskutieren haben Andreas Novy und Gerald Faschingeder eine Ausgabe des des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) herausgegeben.
http://www.pfz.at/article632.htm

– Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. HEUTE, Di., 02. Mai 2017.
Am 2. Mai 1997 verstarb Paulo Freire, die markanteste Gestalt im Aufbruch des Bildungsdiskurses der 1970 und 80er Jahre – sowohl in Lateinamerika, als auch in Europa. Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod? Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden? Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.
Di., 02. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr. Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

2. NEUES AUF UNSERER WEBSITE:

– Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
Welche Verbindung besteht zwischen dem ehemaligen sowjetischen Führer Lenin, dem italienischen Politiker Gramsci und dem brasilianischen Pädagogen Freire? 2017 ist ein bedeutendes Jahr, um sich jenen Denkern zu widmen, denn heuer jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal, der Todestag Gramscis liegt 80 Jahre und der Freires 20 Jahre zurück. Der Artikel von Marina Naomi Noack bietet eine thematische Wanderung zwischen Herrschaftskritik, Machtfragen und politischer Befreiung, deren Wegweiser drei historische Figuren mit hochaktuellen Themen sind: http://www.pfz.at/article1906.htm

– Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
Der Bananenbauer Gilberto Ohta de Oliveira sprach im Rahmen eines Workshops am „Gutes Leben für alle“ Kongress über soziale Inklusion in der Wirtschaft – in Brasilien und darüber hinaus. Sein Vortrag bot Visionen und Erfahrungen im Arbeiten für eine solidarische Zukunft der (Land-) Wirtschaft. Die persönliche Geschichte und das Engagement dieses erfolgreichen Kleinbauern aus Brasilien zeigen den Sinn und die Bestrebungen um eine solidarökonomische Transformation. Isabella Wagner war beim Workshop und berichtet: http://www.pfz.at/article1905.htm

– Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
Jenny Chan von der Hong Kong Polytechnic University sprach im Rahmen der Ringvorlesung „Globale Güterketten – Weltweite Arbeitsteilung und ungleiche Entwicklung“ über Arbeitsbedingungen in chinesischen Elektronikunternehmen. Als Beispiel wurde Foxconn herangezogen, das größte Unternehmen in Chinas Elektronikbranche. Die Arbeitsbedingungen seien physisch als auch psychisch unzumutbar. Chan berichtete über die Verzweiflung der Betroffenen sowie Möglichkeiten des Widerstandes von Seiten der Beschäftigten, WissenschaftlerInnen und KonsumentInnen – nachzulesen im Artikel von Barbara Groß:http://www.pfz.at/article1904.htm
3. AUF DEM WEG ZUR ENTWICKLUNGSTAGUNG:

– Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess – Teil 3.
Durch welche Strategien und AkteurInnen kann der gesellschaftliche sozial-ökologische Wandel unterstützt werden? Der letzte Teil der Artikelserie von Michael Narberhaus behandelt die Kernrollen für eine systemische Veränderung. Er zeigt auf, warum politische Kampagnen und Themensetzung wichtig sind und weshalb neue Räume für Dialoge geschaffen werden müssen. Eines scheint klar zu sein: Auch wenn unsicher ist, ob es je zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel kommen wird, ist dies unsere einzige Möglichkeit für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Hier Teil 3 der Artikelserie.

– Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr. 19. Mai 2017.
Im Vorfeld zur 7. Österreichische Entwicklungstagung findet am 19. Mai 2017 ein „Treffen der Entwicklungsforscher/innen“ statt: Zum 6. Mal tagen WissenschafterInnen der Entwicklungsforschung, diesmal um unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zum Thema „Sozial-ökologische Transformationen. Perspektiven österreichischer Entwicklungsforschung“ in den Fokus zu nehmen.
Zeit: 19. Mai 2017, 11.00-18.00 Uhr.
Ort: Großer Saal des OeAD, Erdgeschoß, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien.
Nähere Infos: http://www.pfz.at/article1878.htm
Anmeldung: http://www.pfz.at/article1897.htm
4. NEWS AUS DEM C3-CENTRUM FÜR INTERNATIONALE ENTWICKLUNG:

– C3-Award 2017: Preisverleihung für herausragende Vorwissenschaftliche (Diplom-)Arbeiten mit anschließendem Fest.
Das C3-Centrum für Internationale Entwicklung lädt am 30. Mai 2017 zur feierlichen Verleihung des C3-Awards 2017 ein! Prämiert werden herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten, die einen thematischen Bezug zu Internationaler Entwicklung haben und globale Vernetzungen mit einem kritischen Zugang berücksichtigen. Die fünf entwicklungspolitischen Organisationen im C3 freuen sich darauf, die ausgewählten Arbeiten im Rahmen eines Festaktes vorzustellen und auszuzeichnen! Nach der Übergabe der Preise durch Ulrike Lunacek (MEP), Peter Launsky-Tieffenthal (BMEIA), Petra Bayr (Abg.z.NR) und Franz-Joseph Huainigg (Abg.z.NR) wird zum gemütlichen Ausklang mit Musik und Trank geladen.
Zeit: Di., 30. Mai 2017, 18.30 Uhr.
Ort: C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung
Rückblick auf den C3-Award 2016

– C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
Am 4. April 2017 waren die einladenden Räume der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik ein Ort der besonderen Begegnung. Insgesamt 24 „lebende Bücher“ haben im persönlichen Gespräch Einblick in ihre Erfahrungen im ehrenamtlichen und/oder beruflichen Engagement für eine Veränderung (in) unserer UmWELT gegeben. Die TeilnehmerInnen konnten mit AkteurInnen, die an der Schnittstelle von Umwelt- und Sozialem arbeiten, über ihr Engagement sprechen. Das C3 Radio war dabei, die Sendung wird am Mi., 10. Mai 2017, um 18.30 Uhr ausgestrahlt.
5. AKTUELLE HINWEISE:

– Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
Die Veranstaltungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ bietet Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. ExpertInnen berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren sowohl mit Personen aus der Praxis als auch dem Publikum innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation. Am 11.Mai spricht Tilman Santarius über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Ressourcen- und Klimaschutz sowie die sozialen und ökologischen Implikationen dieser Entwicklung.
Zeit: Do., 11. Mai 2017, 18:00-20:00 Uhr.
Ort: Kommunalkredit Public Consulting, Türkenstraße 9, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
Im Rahmen der Wiener Festwochen spricht Gayatri Chakravorty Spivak über die Gleichzeitigkeit von sozialen und politischen Transformationen in einem globalen Kontext jenseits westlich-hegemonialer Erklärungsmuster. In ihren Überlegungen verbindet sie die historische Verortung aktueller Entwicklungen mit dem aktivistischen Moment zur Veränderung aktueller Verhältnisse.
Zeit: Sa., 13. Mai 2017, 17:00 Uhr.
Ort: Rathaus Festsaal, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do., 18. Mai 2017.
Ládio Veron Cavalheiro ist Kazike der Gemeinde Takuara und Vertreter der Aty Guaçu (Generalversammlung der Guaraní-Kaiowá), ein Gremium von Kaziken, die sich für Autonomie und ihren Lebensraum einsetzen. Im Rahmen einer europaweiten Solidaritätsreise macht er Station in Wien, um über die prekäre Situation der Guarani-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul zu berichten.
Zeit: Do., 18. Mai 2017, 19.00 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien.
Nähere Infos

  1. ZUM SCHLUSS: EIN ZITAT ÜBER PAULO FREIRE.

„[Eines ist klar ] Paulo Freire wurde nicht als revolutionärer Retter eines Volkes geboren, sondern entwickelte sich im Laufe seines Lebens durch unterschiedlichste Erfahrungen und Wirkungskreise zu einem Pädagogen, der sich der Befreiung des Volkes durch eine bewusstseinsbildende Pädagogik verschrieb, was damals wie heute durchaus als revolutionär im etymologischen Sinn zu verstehen ist: als ein Wieder-Aufrollen des Verständnisses von Pädagogik, ihren Aufgaben, Möglichkeiten und Pflichten in einer Welt, die alles andere als perfekt ist.“

(Kira Funke 2010: Paulo Freire. Werk, Wirkung und Aktualität. Münster/New York/Berlin/München: Waxmann Verlag, S. 45)


TRÄGER DES PAULO FREIRE ZENTRUMS

Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, A-1090 Wien
Tel.: ++43/1/317 40 17
Fax: ++43/1/317 40 10 150
E-mail: office@mattersburgerkreis.at

IMPRESSUM

Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, 1090 Wien
Tel.: +43 / 1 / 317 40 17
Fax: +43 / 1 / 317 40 10 150
E-mail: office@pfz.at
Web: http://www.paulofreirezentrum.at


Besuchen Sie das Paulo Freire Zentrum auch auf Facebook: http://www.facebook.com/paulofreirezentrum

Dieser Newsletter ist ein Medium des Paulo Freire Zentrums Wien und dient der Verbreitung der Ziele des Paulo Freire Zentrums. Insbesondere sollen öffentliches Wissen und gemeinsames Lernen die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen bilden.

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit.

Buen Vivir: Theater im Radio hören

Gutes Leben für Alle!

Ein Kongress in Wien hat mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal (Brasilien) die Ergebnisse und Vorschläge zu den Grundfragen eingesammelt:

WUK-Radio: Forum Theater goes buen vivir

Mit schönem wienerischen Klang … 😉

In Wien ist auch die Autobiografie von Augusto Boal erschienen:

Augusto Boal, Hamlet und der Sohn des Bäckers. Die Autobiographie

http://argeforumtheater.at/index.php/literatur-und-medien/literatur/110-augusto-boal-hamlet-und-der-sohn-des-baeckers-die-autobiographie

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie

Soliwoche mit Jana Sanskriti in Halle

Das Theater Rote Rübe Leipzig und der Aktionstheater Halle e.V. bündeln ihre Kräfte, um im Zeitraum 29.11.2015 – 11.12.2015 ein ansprechendes Programm für TdU-AktivistInnen auf die Beine zu stellen.

Acht „Joker“ der indischen Theaterbewegung „Jana Sanskriti“ werden vom 04.12.5 – 06.12.15 in Leipzig den Workshop „Scripting the play instead of playing the script“ anbieten.
Mit den Workshops von Sanjoy Ganguly im Jahre 2005 in Berlin und 2007 in Halle haben evtl. ein paar von euch schon einige Einblicke in die Arbeitsweise von Jana Sanskriti erhalten. Diesmal möchten wir ein kollektives WS Format unsere indischen FreundInnen anbieten, indem gerne von der reichhaltigen Erfahrung der acht Joker, besonders im „politstrategischen“ Bereich profitiert werden darf.
Das WS Angebot versteht sich als solidarische Aktion zur finanziellen Unterstützung des derzeit im Aufbau befindlichen „Jana Sanskriti Research and Resource Institute“ (JSIIRI). Alle Einnahmen fließen direkt dorthin.

Weitere Veranstaltungen während dieses Zeitraums:

Aufführungen:

01.12.2015 19:00 „Golden Girl“ in Halle (Saale)
02.12.2015 19:00 „Where we stand“ in Halle (Saale)
04.12.2015 eines der beiden in Leipzig, genauere Beschreibung folgt, sobald Orte klar sind.

weitere WS:

Wir träumen von einem langfristig angelegten Aufbau eines freien Radios im JSIIRI, welches einerseits von den lokalen Akteuren vor Ort und andererseits von den global aktiven TdU Gruppen genutzt werden könnte.  Aus diesem Grunde werden zwei Formate zur Vorbereitung dieses Vorhabens in Kooperation mit Radio Corax in Halle angeboten.
1. 01.12.15 – 02.12.15 „Aufbau eines Community Radios“
2. 08.12.15 – 10.12.15 „Erarbeitung einer Radiosendung“
bitte beachtet die anhängende Einladung von Robert Klement (Theater Rote Rübe Leipzig).
JANA SANSKRITI
Die indische „Theater der Unterdrückten“-Bewegung in Halle und Leipzig!
Wochenendworkshop und Aufführungen



Vom 4.-6. Dezember 2015 wird die indische Theater der Unterdrückten Bewegung Jana Sanskriti zu Gast in Leipzig sein und den Methodenworkshop „Scripting the Play instead of Playing the Script“ anbieten – dieser Workshop bietet einen Einblick in die Entwicklung des Theaters der Unterdrückten in Indien und gleichzeitig einen methodisch/inhaltlichen Austauschkt mit einer außergewöhnlichen Theaterbewegung, die seit 30 Jahren Aktivismus und Theater in nachhaltiger Form vereint.

Preis: pay as you can (empfohlener Richtwert: 100-150€)
Für die Aufführungen bitten wir euch noch um etwas Geduld! Orte und Zeiten werden demnächst bekannt gegeben!
Kooperation des Aktionstheaters Halle und des Theater Rote Rübe Leipzig
Anmeldungen und Informationen

Zentrum für angewandtes Theater und Gemeinschaftsbildung

Centre for Applied Theater and Community Building
Was passiert in nächster Zeit?
Ab Oktober 2015 Wochengruppen
* Theaterlabor: Theater der Unterdrückten Methodentraining/Aktionsgruppe
* Incontro: Autobiografisches Theater und Lebensgeschichten
* Zwischen Zärtlichkeit und Wut: Dramatherapeutischer Begegnungsraum

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