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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Einige Knast-Theater- Erfahrungen sind ja schon im Buch “Theater macht Politik” beschrieben, aber die Einrichtungen brauchen ja etwas Zeit, die Erfolge zu verifizieren und Finanzierungen zu beantragen.

Die Pioniere feiern mit Zukunftsmusik:

zukunftsmusik_rassnitz_herford_2014_thumb220_200knastkultur.de/projekte/theater/zukunftsmusik

Jugendliche und junge Erwachsene aus der Jugendanstalt Raßnitz und der Justizvollzugsanstalt Herford setzen sich mit der Zeit auseinander, die unweigerlich auf sie zukommen wird: ihrer Zukunft. Was sind ihre Wünsche und Träume für die Zeit nach der Entlassung? Wie wollen sie leben? Welche möglichen Hindernisse oder Schwierigkeiten können ihnen begegnen, wenn sie endlich “draußen” sind – und wie können diese überwunden werden? weiterlesen:

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11.11. um 21 h RADIO zu Forumtheater mit verschiedenen Gruppen

Forumtheater als Kommunikationsform in Konflikten kennenlernen:

am 11.11. um 21 h wird es um Forumtheater mit verschiedenen Gruppen gehen

Im Oktober startete eine Forumtheater-Gruppe mit Studierenden an der Hochschule München, external image 8652083_b755ce36a6_s.jpeg
und ab Mitte November sind sie nun in der Lage, mit interessierten Gruppen zu arbeiten:

Drei Orte stehen schnell zur Verfügung:
EineWeltHaus, Tollwood als Auftrittsmöglichkeit, eine Kommunikations-Gruppe, commit und das Perspektiven-Projekt
eines mit den KünstlerInnen vom happypeopleproject.de hat einen Schnupper-Termin: am 11./12.12.15 im EineWeltHaus in der Schwanthalerstrasse 80. Am „Tag der offenen Tür – Schauplatz Vielfalt“ werden sie auch kleinere Workshopeinheiten anbieten.
In der Unternehmensentwicklung kann es vor allem um Wertekommunikation gehen: www.hozofactory.de

Nun haben wir folgende Termine parat, in Einrichtungen, aber auch für einzelne Interessierte, eine Einführung oder das Erlebnis eines Forumtheater-Abends zu gestalten:

Do 19.11. kann ein erster Abend sein,
Mi 25.11. vielleicht früher Abend (auch hozofactory möglich)
Do 26.11.
Fr 27.11. ab nachmittag (auch hozofactory möglich)
sa 28.11. ab mittag – (auch hozofactory möglich) – vielleicht mit tollwood-abend zu verknüpfen.
Im Dezember sind ebenso einzelne Termine möglich: 1. +4. +5. + 8. + 10.12.

Aktuelles von KollegInnen: forumtheaterblog die wichtigsten Materialien stehen auf dem Forumtheater.wiki

Und noch ein Hinweis auf ein KINDERTHEATER, auch für Erwachsene vergnüglich: external image nik-schriftzug.png
Serafin und seine WundermaschineEin Kindertheaterstück der compagnie nik nach Motiven des Kinderbuches von Philippe Fix
Abendpremiere am Freitag, 18.12.2015 um 20 Uhr im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof
compagnie-nik.de/stuecke/serafin-und-seine-wundermaschine/
Serafin ist ein Stück über die Freiheit.
Die Freiheit, die wir für ein selbstbestimmtes Leben brauchen.
Die Freiheit, Träume Wirklichkeit werden zu lassen und das eigene Leben selbst zu gestalten.

Sauereien in Regensburg: Infotheater zum Thema „Pflege“

Unsere Alten mussten wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe finanzielle Einbußen hinnehmen. Angefangen bei den Rentenkürzungen durch den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor bis hin zur Rente mit 67. Die Altersarmut steigt entsprechend rasant.

Pflege_Plakat

Was auch steigt ist die Anzahl pflegebedürftiger alter Menschen. Die Pflege ist überwiegend privatwirtschaftlich organisiert. Die Kommunen ziehen sich mehr und mehr zurück. Trauriges Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist die Schließung des städtischen Regensburger Pflegeheims St. Michael. Einhundert kommunale Pflegeplätze wurden gestrichen und damit auch über 60 kommunale Arbeitsplätze.

Und das, obwohl die jetzige Stadtspitze im Wahlkampf vollmundig versprochen hatte: „Wir setzen uns ein für den Erhalt und den Ausbau von Pflegeeinrichtungen und Hilfen in städtischer Hand.“ (SPD Wahlprogramm 2014)

Private wollen Profit machen. Ihr Rezept: Gewinnmaximierung durch Kostenreduktion, mit fatalen Folgen für die pflegebedürftigen Senior_innen.

Das ueTheater ist der Betreuung unserer älteren Mitbürger_innen speziell in Pflegeheimen nachgegangen und stellt den Status Quo auf der Bühne dar.

„Sauereien in Regensburg – Pflege“ ist wieder ein Forumtheater, d.h. die Zuschauer_innen haben die Möglichkeit, in das Geschehen einzugreifen. Doch diesmal möchte das ueTheater einen Schritt weiter gehen, vom Forumtheater zum sogenannten „Legislativen Theater“. Gemeinsam soll überlegt werden, wie wir im Alter leben möchten und wie dies konkret umzusetzen ist.

Do/Fr 22./23. Oktober 2015 – 19:00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk e.V. (ebw) Am Ölberg 2  93047 Regensburg

Relative Eintrittspreise: Grundpreis 4,10 Euro Kartenreservierung: karten@uetheater.de oder 0941 / 700 299

Soliwoche mit Jana Sanskriti in Halle

Das Theater Rote Rübe Leipzig und der Aktionstheater Halle e.V. bündeln ihre Kräfte, um im Zeitraum 29.11.2015 – 11.12.2015 ein ansprechendes Programm für TdU-AktivistInnen auf die Beine zu stellen.

Acht „Joker“ der indischen Theaterbewegung „Jana Sanskriti“ werden vom 04.12.5 – 06.12.15 in Leipzig den Workshop „Scripting the play instead of playing the script“ anbieten.
Mit den Workshops von Sanjoy Ganguly im Jahre 2005 in Berlin und 2007 in Halle haben evtl. ein paar von euch schon einige Einblicke in die Arbeitsweise von Jana Sanskriti erhalten. Diesmal möchten wir ein kollektives WS Format unsere indischen FreundInnen anbieten, indem gerne von der reichhaltigen Erfahrung der acht Joker, besonders im „politstrategischen“ Bereich profitiert werden darf.
Das WS Angebot versteht sich als solidarische Aktion zur finanziellen Unterstützung des derzeit im Aufbau befindlichen „Jana Sanskriti Research and Resource Institute“ (JSIIRI). Alle Einnahmen fließen direkt dorthin.

Weitere Veranstaltungen während dieses Zeitraums:

Aufführungen:

01.12.2015 19:00 „Golden Girl“ in Halle (Saale)
02.12.2015 19:00 „Where we stand“ in Halle (Saale)
04.12.2015 eines der beiden in Leipzig, genauere Beschreibung folgt, sobald Orte klar sind.

weitere WS:

Wir träumen von einem langfristig angelegten Aufbau eines freien Radios im JSIIRI, welches einerseits von den lokalen Akteuren vor Ort und andererseits von den global aktiven TdU Gruppen genutzt werden könnte.  Aus diesem Grunde werden zwei Formate zur Vorbereitung dieses Vorhabens in Kooperation mit Radio Corax in Halle angeboten.
1. 01.12.15 – 02.12.15 „Aufbau eines Community Radios“
2. 08.12.15 – 10.12.15 „Erarbeitung einer Radiosendung“
bitte beachtet die anhängende Einladung von Robert Klement (Theater Rote Rübe Leipzig).
JANA SANSKRITI
Die indische „Theater der Unterdrückten“-Bewegung in Halle und Leipzig!
Wochenendworkshop und Aufführungen



Vom 4.-6. Dezember 2015 wird die indische Theater der Unterdrückten Bewegung Jana Sanskriti zu Gast in Leipzig sein und den Methodenworkshop „Scripting the Play instead of Playing the Script“ anbieten – dieser Workshop bietet einen Einblick in die Entwicklung des Theaters der Unterdrückten in Indien und gleichzeitig einen methodisch/inhaltlichen Austauschkt mit einer außergewöhnlichen Theaterbewegung, die seit 30 Jahren Aktivismus und Theater in nachhaltiger Form vereint.

Preis: pay as you can (empfohlener Richtwert: 100-150€)
Für die Aufführungen bitten wir euch noch um etwas Geduld! Orte und Zeiten werden demnächst bekannt gegeben!
Kooperation des Aktionstheaters Halle und des Theater Rote Rübe Leipzig
Anmeldungen und Informationen

Zentrum für angewandtes Theater und Gemeinschaftsbildung

Centre for Applied Theater and Community Building
Was passiert in nächster Zeit?
Ab Oktober 2015 Wochengruppen
* Theaterlabor: Theater der Unterdrückten Methodentraining/Aktionsgruppe
* Incontro: Autobiografisches Theater und Lebensgeschichten
* Zwischen Zärtlichkeit und Wut: Dramatherapeutischer Begegnungsraum

Theaterforum zum Thema Leitungswasser: Berlin Sa 24.10.

a tip: tap lädt herzlich zum englisch-sprachigen Theaterforum ein. Am Samstag, den 24.10.15:

– 09:00 Uhr -17:30 Uhr: Ko-konstruktion der Szene „I love tap – SpectActing Multifa(u)cets.“ mit ca. 4-8 Teilnehmern
– 18:00 Uhr -21:00 Uhr: Aufführung und Theaterforum mit anschliessender Verköstigung von Leitungswasser und „I love tap“- Fotosession

im AKT-ZENT e.V. Internationales Theaterzentrum Berlin, Skalitzerstr. 97, D-10997 Berlin

Gemeinsam erarbeiten wir eine Szene zum Thema Leitungswasserkonsum in verschiedenen Kulturen: „I love tap – SpectActing Multifa(u)cets.“ Diese Szene wird ab 18 Uhr aufgeführt, und von sogenannten SpektAkteuren mit Vorschlägen verändert.

Ziel ist es, verschiedene Visionen und Wertschätzungen der Allmende Leitungswasser herauszustellen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu testen, wie wir Vorbehalte gegenüber Leitungswasser abbauen können und Leitungswasser immer und überall in Berlin trinken können.

Das ausführliche Programm als PDF ist hier:

Wir bitten um kurze Anmeldung per Mail unter louisa.kistemaker@gmx.de bis 22.10. unter Angabe, ob Sie am Workshop teilnehmen oder zur Aufführung und zum Forum kommen.

[Der Workshop wird auf Englisch durchgeführt]

Dieser Workshop wird im Rahmen des EU-China NGO Twinning Exchange Programmes 2015 (http://www.eu-china-twinning.org/) durchgeführt, einem Programm zum Thema Klimawandel, soziale und Umweltgerechtigkeit der Stiftung Asienhaus in Kooperation mit CAN Europe/CANGO/CCAN unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator. A tip: tap und unser Austauschpartner Eco-watch sind Veranstalter.

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Forumtheater zur Fluchtursache: Forschungsreihe

Im September oder Oktober biete ich für interessierte Gruppen einige Theater-LustProjekte von einem halben Tag bis zu eineinhalb Tagen an,
sich zu die Fluchtursachen der derzeitigen Vertriebenen auszutauschen,
sehr gerne in allen Sprachen und mit Beteiligung aller Leute, die ihr begleitet und einladen mögt.

Im November gibt es zum Teil offen zugängliche Projekte mit Studierenden in München und Regensburg.

Methoden:

Statuen und Bilderszenen bauen und Veränderungpunkte identifizieren

TheaterMachtPolitik
http://www.agspak-buecher.de

„Reine Handarbeit“ kann es sein, aus Menschen eine Szene „unter Druck“ zu bauen und als Kommunikations-Grundlage vorzustellen

Themen der Teilnehmenden in Gruppen weiter analysieren und verdichten

Für das tiefere Verstehen brauchen wir Anhaltspunkte für die Hintergründe: Was wird wichtig?

Szenen zur Verständigung nach aussen

Ein öffentliches Publikum kann den Abschluss der gemeinsamen Arbeit bilden:
Mit wem wollen wir uns austauschen?

Mehr zur Ausgangslage:

Theater-ÜbungenEntwicklungsländer sind die Länder, in die unsere ruhmreiche Bundesrepublik Entwicklungshilfe zur Polizeiausbildung einsetzt, um die Absatzmärkte für subventionierte Lebensmittel aus der EU gegen die einheimische Produktion zu sichern.

Die bisherigen örtlichen Produzenten sind nun eingeladen, die Arbeit zu niedrigeren Löhnen bei Preisen in unseren Billiglohnländern fortzusetzen.
http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de

Unternehmen in unseren Köpfen

Pädagogik und Poetik der Befreiung: Freire & Boal im Zusammenhang

Tim Zumhof: Pädagogik und Poetik der Befreiung: Der Zusammenhang von Paulo Freires Befreiungspädagogik und Augusto Boals ‚Theater der Unterdrückten‘

Cover
Cover

 

Waxmann Verlag, 2012 – 120 Seiten

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie

Der brasilianische Theaterregisseur Augusto Boal (1931-2009) lieferte mit seinem ‚Theater der Unterdrückten‘ die Kunsttheorie und theaterpraktische Übersetzung von Paulo Freires (1921-1997) ‚Pädagogik der Unterdrückten‘.

Freires zugegebenermaßen einfache Kritik der ‚Bankiers-Erziehung‘ weist angesichts der gegenwärtigen bildungspolitischen Tendenzen, Schülerleistungen outputorientiert zu standardisieren, ungeahnte Aktualität auf.

Seine Forderung nach einer subjektorientierten pädagogischen Praxis lässt sich im Bereich der Ästhetischen Erziehung eindrucksvoll realisieren.

Doch Boals Theaterpädagogik übersetzt nicht nur zentrale Impulse der Befreiungspädagogik, sondern Ùberwindet gleichzeitig ihren bewusstseinsphilosophischen Logozentrismus, indem er sie zu einer Pädagogik des emanzipierten Leibes erweitert.

Der Autor rekonstruiert kritisch die Berührungspunkte und Differenzen von Freires Befreiungspädagogik und Boals ‚Theater der Unterdrückten‘ aus der Perspektive der bundesrepublikanischen Erziehungswissenschaft und diskutiert sie im Kontext einer anerkennungstheoretisch orientierten Didaktik.

Damit wendet sich der Band sowohl an forschende als auch an praktizierende Schul-, cropped-1943223_2d9baa51e2_s.jpegErwachsenen- und Theaterpädagogen.

Tim Zumhof studierte Germanistik und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Erziehungswissenschaft. Freiberuflich arbeitet er als Theaterpädagoge an Schulen im Münsterland.

Blog.de endet zum 15. dez – Umzugsversuche

mal sehen, ob sich der Inhalt transferieren lässt …aktion essen

http://forumtheater.blog.de

schon mal eine Sicherung

http://web.archive.org/web/20150731140001/http://forumtheater.blog.de

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