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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Buen Vivir: Theater im Radio hören

Gutes Leben für Alle!

Ein Kongress in Wien hat mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal (Brasilien) die Ergebnisse und Vorschläge zu den Grundfragen eingesammelt:

WUK-Radio: Forum Theater goes buen vivir

Mit schönem wienerischen Klang … 😉

In Wien ist auch die Autobiografie von Augusto Boal erschienen:

Augusto Boal, Hamlet und der Sohn des Bäckers. Die Autobiographie

http://argeforumtheater.at/index.php/literatur-und-medien/literatur/110-augusto-boal-hamlet-und-der-sohn-des-baeckers-die-autobiographie

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie
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Augusto Boal in der Reihe der Visionäre

Die Documenta 2017 soll im April in Griechenland und im Juni in Kassel eröffnet werden. Die Vorbereitungen klingen spannend:

Für die Documenta 14 im Jahr 2017

gibt es eine Reihe von Visionären, die in die Interaktion des Publikums gebracht werden sollen. In der Schweiz wird schon dazu berichtet, hat wer was in Deutschland dazu gelesen?

http://blog.tagesanzeiger.ch/privateview/index.php/36511/stolpernd-und-irrend/#comment-130212

…. am Ende des Artikels, der auch den polnisch-stämmigen Kurator Adam Szymczyks etwas portraitiert: …

 

  • Und hier noch eine kleine Liste mit Namen der Cicerones, also der Figuren, die uns durch diese Documenta führen werden. Wie sagte es Szymczyk so schön? «These and other figures help us to navigate the darkness and complexity of experience we are immersed in as we move on, stumbling and erring.» (Diese Figuren helfen uns, die komplexe Dunkelheit unserer Erfahrung zu durchqueren, wenn wir uns, stolpernd und irrend, vorwärtsbewegen …)

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Szymczyks Visionäre: (obere Reihe von l.) Schweizer Architekt Lucius Burckhardt, griechischer Komponist Jani Christou, deutscher Schriftsteller Viktor Klemperer, (untere Reihe von links) brasilianischer Theatermacher Augusto Boal, mexikanischer Dichter Ulises Carrion, polnischer Architekt Oskar Hansen

(Bildernachweis: SRF, Pemptousia, «Tagesspiegel», Haikudeck, «Bombmagazine», Ciolek/Fotonowa)“


Erstaunlich, dass die deutsche Presse bisher anscheinend dazu schweigt, und ich fürchte, dass als nächstes die dümmlichen Bemerkungen zu Griechenland kommen, denn die Banken-Rettung und die Co-Finanzierung der Militär-Ausstattung wurde hierzulande als „Zuschuss“ verkauft, und dass es eine lebendige Kunst-Szene dort gibt, passt leider nicht in unsere hiesige Helfer-Rolle.

Die Reihe der Visionäre kann sehr spannend werden … und uns etwas weiter denken lassen, als das derzeitige Rückwärts.

Der Völkerbund und die Grundlagen der Menschenrechte machen mir Hoffnung!

Augusto wäre absolut glücklich darüber, wie auch über die griechische Übersetzung seines Buches, denn „die Griechen“ wie Aischylos waren auch seine Unterstützer im Kampf gegen die Militärdiktatur in Brasilien: „Bringen Sie mir diesen Aischylos, dann bringen wir ihm bei, was in Brasilien geschrieben werden kann!“ sagte man ihm in der Zensurbehörde …

Das Titelbild ist die griechische Ausgabe, in Thessaloniki erschienen …

Mehr Hintergründe im Wiki forumtheater.wikispaces.com

 

ForumtheaterNachmittag 28.11. 14-16+16-18h in Pasing

Forumtheater als angewandte Methode ist schnell erlernbar, und kann in der Erprobung schon richtig Spaß machen. Das beweisen uns die Studierenden der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften an einem Nachmittag in den Räumen der Studentengemeinde PAOSO www.paoso.de  Paosostr. 10

paoso.deDa die Studierenden nur zeitversetzt arbeiten können, gibt es zwei mal einen ähnlichen Ablauf, das kann zur Vertiefung dienen, denn der Wieder-Erkennungs-Effekt  sichert die Anwendungsmöglichkeit.

14h Erste Gruppe mit dem Thema: Vorurteile  

  1. Begrüßung
  2. Einstieg: wilde Mutmaßungen
  3. Aufwärmen
  4. Handfolgen
  5. Statuen bauen Stauen begegnen sich
  6. Szene bauen
  7. Szenen vorführen
  8. Reflexionsgespräch: Schatztruhe: Was nehmt ihr mit; Fluss: Was werft ihr in den Fluss des Vergessens?
  9. Abschied

anfahrt paoso.deEs gibt was zu trinken, Kekse und ich glaube sogar Muffins.

16h Zweite Gruppe bis 18h: 

1. Angstsituationen im Alltag (Prüfungsangst / Nacht …)
2. Wut / Ärger
Der Ablauf ist entsprechend der ersten Gruppe, vielleicht kommen noch Proben-Techniken zur Zuspitzung der Szenen für ein Publikum dazu,

Bei Interesse könnte auch eine weitere Veranstaltung für eine Gruppe veranstaltet werden, zum Beispiel in der Arbeit mit Helfer-Kreisen und Geflüchteten, zu Kulturformen und zum Sprachverständnis … http://www.asylhelfer.bayernarbeitserzaehlung

Ob Szenen für den Tag der Menschenrechte entstehen, werden wir dann sehen … http://www.tagdermenschenrechte.org

Das Konzept steht auf dem forumtheaterblog.wordpress.com www.forumtheaterblog.wordpress.com

Geflüchtete und ihre Themen

Eine Anleitung für Gruppen aus verschiedensten Menschen: Sprachen, Status, Erfahrung und Interessen,
die Themen der Teilnehmenden zu Szenen verwandeln, vielleicht ein Publikum finden und ansprechen:

Forumtheater kann verdichten und eine Kommunikation über den Sprachen aufbauen, die tieferes Verständnis und Worte vermittelt.

Seminargruppen in Regensburg (Juni) in Kosova (Juli) und München (Okt + Nov) entwerfen Manuale für die Übersetzung in diverse Sprachen und Einstellung in Migrations-Portale, angereichert mit Berichten, Bildern und Erfahrungen.

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Bisherige Quellen:
dafür frei verfügbar:
forumtheater.wikispaces.com

zukunftswerkstatt.wikispaces.com

zukunftslabor.jimdo.com

Augusto Boal wäre heute 85 – wenn er nicht 2009 gegangen wäre

Nach seinem reichen Leben bleibt eine wunderbar kräftige Erinnerung:

Er starb genau 12 Jahre nach seinem Vorbild Paulo Freire (Pädagogik der Unterdrückten) am 2. Mai 2009, nach dem er seine Methodenreihe „Theater der Unterdrückten“ benannte, nach dem er seine „Ästhetik der Unterdrückten“ fertig geschrieben hatte.

Augusto Boal (* 16. März 1931 in Rio de Janeiro, Brasilien; † 2. Mai 2009 ebenda[1][2]) war ein brasilianischer Regisseur, Theaterautor und Theatertheoretiker. Er war der Entwickler der Theaterformen „Theater der Unterdrückten“, „Forumtheater“ und „Unsichtbares Theater“ und zuletzt des „Legislativen Theaters“.
 Boal, dessen Vorbilder u. a. Bertolt Brecht, Erwin Piscator und Konstantin Stanislawski waren, ging es um eine Veränderung der Realität durch Theater, um Lösungen sozialer Probleme und eine Demokratisierung der Politik durch Theater. Er gilt als bedeutender Theaterpädagoge und wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Wikipedia Abbildung aus Wikipedia

Hamlet und der Sohn des Bäckers

Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers, AutobiografieAugusto Boal (1931-2009) war einer von denen, die im vergangenen Jahrhundert das Theater neu erfanden. Er hat das Theater auf die Straßen und Plätze gebracht. Nicht nur in dem er dort satt in festen Häusern spielte. Er entwickelte auch Spielformen, bei denen der Zuschauer nicht sofort wusste, dass er Zuschauer ist. Seine „Schauspieler“ mischten sich unter die Passanten, spielten dort Szenen einer Ehe oder Drogendealer oder was auch immer und die Passanten verhielten sich dazu. Nicht zu einer Aufführung von etwas, denn sie wussten nicht, dass es „nur“ eine Aufführung war, sondern so als wäre es die Sache selbst.

Man kann sich vorstellen, wie viel Training das auf Seiten der Schauspieler voraussetzt. Nicht nur bei der Verstellung, sondern erst recht bei der Aufklärung des Publikums darüber, dass alles nur Theater war. Es gilt mit Zorn und Empörung fertig zu werden, mit dem Gefühl von jungen, frechen Leuten verarscht worden zu sein, die etwas bei einem herausgekitzelt haben, das man lieber nicht in die Öffentlichkeit gezerrt sehen möchte: sei es Brutalität oder Feigheit. plakat

Man denkt sich, dass diese Art von Schauspielerei einem helfen könnte, das Leben selbst als Schauspiel zu betrachten, es also aus einem heilsamen Abstand besser ertragen zu können. Das ist eine Illusion. Wie alle diese Überlegungen, die darauf abzielen, es könnte Rezepte geben, Kniffs, die man nur anwenden brauchte und schon ginge es einem besser. Ganze Industrien basieren auf dieser Hoffnung.

(Wer jetzt Lust auf Boal bekommt, der kann mit der im Suhrkamp Verlag erschienenen Neuausgabe seiner „Übungen und Spiele für Schauspieler und Nichtschauspieler“, NEU hrsg. und übersetzt von Till Baumann, weitermachen.)

Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers – Die Autobiografie, Mandelbaum Verlag, Wien 2013, hrsg. Von Birgit Fritz, übersetzt von ihr und Elvira M. Gross, 376 Seiten, s/w Fotos, 24,90 Euro.Theater Macht Politik Augusto Boal Werkstattbuch

Wie Erwin Piscator und Judith Malina

hat er als Theaterpädagoge und Inszenierender aus der Tradition der Suche Bert Brechts neue Arbeitsformen entwickelt und gesammelt, sich mit Psychodrama und politischen Bewegungen auseinandergesetzt.

Die Bewegung lebt

vor allem in den Ländern, in denen das Gefühl für Unrecht auf eine dialogische Kultur stößt:

In unseren satten und vom Konsumwahn beherrschten Kulturen ist dafür wenig Reaktion.

agspak-buecher.de/Simone-Odierna/Fritz-Letsch-Theater-macht-Politik-Forumtheater-nach-Augusto-BoalEin-Werkstattbuch

FORUMTHEATER ERLEBEN Do 03.12.2015

ANMELDEN für Theaterprojekt: kostenlos teilnehmen!

Mail an letsch @ fairmuenchen.de

Hochschule München, FB 11 Am Stadtpark 20,
Bus 160 von der S-Bahn Pasing fährt bis vor dem Haus (Avenariusplatz)
Bus 57 vom Laimer Platz (U5) bis Planegger Strasse, dann durch den Stadtpark

Im Altbau die steinerne Treppe in den 2. Stock, Raum 202

DONNERSTAG 18 h – 20.30 FORUMTHEATER ERLEBEN
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Kennenlernen der wichtigsten Methoden
Erarbeiten von Szenen der Teilnehmenden
Ein Forum von Szenen aus eigenem Erleben

Auflösen der Szenen durch das Publikum

zusätzlich kostenlose öffentliche Teilnahme möglich:

MONTAG 15.30 bis ca 18 h REFLEKTIONEN DAZU
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Raum 352 im Mittelbau

Im Schnellgang wiederholen: Themen und Veränderungen

Erlebnisse und Szenen vom Donnerstag vorstellen

die Anleitung und neue Erkenntnisse reflektieren

Zur Anwendung der Methoden in der Bildungsarbeit: Grundlagen

JMD-KIDS-feiern
IM JANUAR 2016 kann ein weiterer Workshop in FLORIDA Lothringer 13 weiter führen

Einige Knast-Theater- Erfahrungen sind ja schon im Buch “Theater macht Politik” beschrieben, aber die Einrichtungen brauchen ja etwas Zeit, die Erfolge zu verifizieren und Finanzierungen zu beantragen.

Die Pioniere feiern mit Zukunftsmusik:

zukunftsmusik_rassnitz_herford_2014_thumb220_200knastkultur.de/projekte/theater/zukunftsmusik

Jugendliche und junge Erwachsene aus der Jugendanstalt Raßnitz und der Justizvollzugsanstalt Herford setzen sich mit der Zeit auseinander, die unweigerlich auf sie zukommen wird: ihrer Zukunft. Was sind ihre Wünsche und Träume für die Zeit nach der Entlassung? Wie wollen sie leben? Welche möglichen Hindernisse oder Schwierigkeiten können ihnen begegnen, wenn sie endlich “draußen” sind – und wie können diese überwunden werden? weiterlesen:

11.11. um 21 h RADIO zu Forumtheater mit verschiedenen Gruppen

Forumtheater als Kommunikationsform in Konflikten kennenlernen:

am 11.11. um 21 h wird es um Forumtheater mit verschiedenen Gruppen gehen

Im Oktober startete eine Forumtheater-Gruppe mit Studierenden an der Hochschule München, external image 8652083_b755ce36a6_s.jpeg
und ab Mitte November sind sie nun in der Lage, mit interessierten Gruppen zu arbeiten:

Drei Orte stehen schnell zur Verfügung:
EineWeltHaus, Tollwood als Auftrittsmöglichkeit, eine Kommunikations-Gruppe, commit und das Perspektiven-Projekt
eines mit den KünstlerInnen vom happypeopleproject.de hat einen Schnupper-Termin: am 11./12.12.15 im EineWeltHaus in der Schwanthalerstrasse 80. Am „Tag der offenen Tür – Schauplatz Vielfalt“ werden sie auch kleinere Workshopeinheiten anbieten.
In der Unternehmensentwicklung kann es vor allem um Wertekommunikation gehen: www.hozofactory.de

Nun haben wir folgende Termine parat, in Einrichtungen, aber auch für einzelne Interessierte, eine Einführung oder das Erlebnis eines Forumtheater-Abends zu gestalten:

Do 19.11. kann ein erster Abend sein,
Mi 25.11. vielleicht früher Abend (auch hozofactory möglich)
Do 26.11.
Fr 27.11. ab nachmittag (auch hozofactory möglich)
sa 28.11. ab mittag – (auch hozofactory möglich) – vielleicht mit tollwood-abend zu verknüpfen.
Im Dezember sind ebenso einzelne Termine möglich: 1. +4. +5. + 8. + 10.12.

Aktuelles von KollegInnen: forumtheaterblog die wichtigsten Materialien stehen auf dem Forumtheater.wiki

Und noch ein Hinweis auf ein KINDERTHEATER, auch für Erwachsene vergnüglich: external image nik-schriftzug.png
Serafin und seine WundermaschineEin Kindertheaterstück der compagnie nik nach Motiven des Kinderbuches von Philippe Fix
Abendpremiere am Freitag, 18.12.2015 um 20 Uhr im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof
compagnie-nik.de/stuecke/serafin-und-seine-wundermaschine/
Serafin ist ein Stück über die Freiheit.
Die Freiheit, die wir für ein selbstbestimmtes Leben brauchen.
Die Freiheit, Träume Wirklichkeit werden zu lassen und das eigene Leben selbst zu gestalten.

Sauereien in Regensburg: Infotheater zum Thema „Pflege“

Unsere Alten mussten wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe finanzielle Einbußen hinnehmen. Angefangen bei den Rentenkürzungen durch den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor bis hin zur Rente mit 67. Die Altersarmut steigt entsprechend rasant.

Pflege_Plakat

Was auch steigt ist die Anzahl pflegebedürftiger alter Menschen. Die Pflege ist überwiegend privatwirtschaftlich organisiert. Die Kommunen ziehen sich mehr und mehr zurück. Trauriges Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist die Schließung des städtischen Regensburger Pflegeheims St. Michael. Einhundert kommunale Pflegeplätze wurden gestrichen und damit auch über 60 kommunale Arbeitsplätze.

Und das, obwohl die jetzige Stadtspitze im Wahlkampf vollmundig versprochen hatte: „Wir setzen uns ein für den Erhalt und den Ausbau von Pflegeeinrichtungen und Hilfen in städtischer Hand.“ (SPD Wahlprogramm 2014)

Private wollen Profit machen. Ihr Rezept: Gewinnmaximierung durch Kostenreduktion, mit fatalen Folgen für die pflegebedürftigen Senior_innen.

Das ueTheater ist der Betreuung unserer älteren Mitbürger_innen speziell in Pflegeheimen nachgegangen und stellt den Status Quo auf der Bühne dar.

„Sauereien in Regensburg – Pflege“ ist wieder ein Forumtheater, d.h. die Zuschauer_innen haben die Möglichkeit, in das Geschehen einzugreifen. Doch diesmal möchte das ueTheater einen Schritt weiter gehen, vom Forumtheater zum sogenannten „Legislativen Theater“. Gemeinsam soll überlegt werden, wie wir im Alter leben möchten und wie dies konkret umzusetzen ist.

Do/Fr 22./23. Oktober 2015 – 19:00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk e.V. (ebw) Am Ölberg 2  93047 Regensburg

Relative Eintrittspreise: Grundpreis 4,10 Euro Kartenreservierung: karten@uetheater.de oder 0941 / 700 299

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