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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

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Forumtheater zum Thema #Miete: Sauereien in #Regensburg: 20.+ 21.05. | 19:30 h Neues Zentrum | Dahlienweg 2a

Forumtheater zum Thema „Miete“ – Sauereien in Regensburg

Amtlich genehmigte Bruchbuden mit Quadratmeterpreisen weit über 50 Euro, Richter/innen, die sich einen Dreck scheren um die Rechte von Mietern, eine zu sozialem Verhalten verpflichtete städtische Wohnbaugesellschaft, die Rollstuhlfahrer/innen buchstäblich im Regen stehen lässt all dass soll es in unserem schönen Regensburg geben?

Leider ja.

Das freie Theaterensemble „ueTheater“ hat für seine Reihe „Sauereien in Regensburg“ zum Thema „Miete“ recherchiert

und ist dabei auf haarsträubende Fälle gestoßen. Was das ganze noch schlimmer macht: Die Geschichten sind keine Einzelfälle, sondern typische Beispiele für eine Stadt, in der Menschlichkeit immer weniger gefragt ist. Nur noch Profit und Wirtschaftlichkeit zählen. Dass die Wirtschaft für die Menschen da sein soll, nicht umgekehrt, wird vielfach vergessen.

Boalbuch griechisch

Das ueTheater bringt diese Fälle auf die Bühne und versucht dadurch, eine gesellschaftliche Diskussion anzukurbeln. Wie wollen wir eigentlich leben? Wie stellen wir uns eine menschengerechte Stadt vor? Was ist zu tun?

Um diese Fragen anzugehen eignet sich wunderbar die von dem Brasilianer Augusto Boal entwickelte Methode „Forumtheater“. Es ist eine Art Diskussion mit theatralischen Mitteln, spannend, kreativ, lustig, erkenntnistief, aufrüttelnd und mutmachend.

Unser Regensburg ist von der Donau aus gesehen wirklich schön anzuschauen. Doch es sollte auch hinter der Postkartenansicht schön zu leben sein!

Forumtheater „Sauereien in Regensburg“  20., 21.05. | 19:30 h Neues Zentrum | Dahlienweg 2a Kartenreservierung: ueTheater 0941 / 700 299 karten@uetheater.de Relative Eintrittspreise ab 2,10 Euro www.uetheater.de Dank an die Quelle

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Menschen lernen, wie Vorurteile und Konflikte entstehen, etwa wie zwischen den Tutsi und Hutu. Hierzuande heissen die Stämme Antifa und Pegida …

Forumtheater über Goethe-Institute?

Lange schon versucht: Nun eine Stimme aus dem Schwäbischen:

Bevor die beiden Regisseure aus Burundi hier bei uns nach Konstanz kamen, habe ich einen Regisseur und Theaterpädagogen nach Burundi geschickt. Zwei Wochen lang zeigten sie Lehrern und Schülern Techniken, wie man sich aus Unterdrückungssituationen befreien kann.

Das geht auf Augusto Boal und seine Methodenreihe Theater der Unterdrückten zurück und ist eine Form des ästhetischen Widerstands. Die Menschen lernen, wie Vorurteile und Konflikte entstehen, etwa wie zwischen den Tutsi und Hutu.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-%E2%80%9EAutoritaere-Gesellschaften-brauchen-Freiraeume-fuer-Kuenstler%E2%80%9C-_arid,10160088.html

Ja, da würde noch viel mehr gehen,
sogar hierzulande, wenn nicht allr Theater alte Literatur spielen würden … im Greisenland.

In den gespaltenen Stämmen des Abend- oder Gute-Nacht-Landes würde das nicht gehen, das sind Wilde, die Stämme Antifa und Pegida …

Der JOKER im Forumtheater hat eine besondere Aufgabe: Lösungsorientierter Dialog zwischen Schauspieler-Szenen und Publikum

Das Forumtheater ist (bis auf ein paar Vorübungen und die Szenen-Entwicklung) keine kreativ-halligalli-Veranstaltung, sondern ein moderierter Prozess gemeinschaftlicher Problemlösung, manchmal sogar mit öffentlicher Trauma-Anerkennung und rechtlicher Konsequenzen, wie dem Legislativen Theater.

Eine Joker-Figur (Curinga, Giolli, …) moderiert den Abend oder die Veranstaltung, indem sie die Szenen und notwendiges Vorwissen vorstellt und das Publikum einlädt, nach eigenen Lösungen nach dem ersten Durchlauf der Szene zu suchen: Beim zweiten Mal kann STOP gerufen werden und die Rolle der unterdrückten Person anders gespielt, variiert werden.

Als besonders erfolgreich haben sich Szenen gezeigt, die auch wirklich passiert sind, das Publikum reagiert schwer auf Themen, die aus dem Kopf, aus Prinzipien und Theorien entstanden sind.

www.forumtheater.wikispaces.com
www.facebook.com/forumtheaterBOAL

#Berlin: Reihe von Veranstaltungen zum Theater der Unterdrückten: Curinga ist der Joker im Brasilianischen Forumtheater

Events-2014-summerKURINGA

http://kuringa.org/de/

Jahresweiterbildung zum Theater der Unterdrückten in Leipzig: Internationale Bewegungen ….

von schafen im wolfspelz und wölfen, die mal wieder heulen wollen

(oder die geschichte von zweien, die keine zeit fanden, sie selbst zu sein)
…ab september 2014 beginnt im neuen schauspiel und der etage leipzig eine ganzjahresweiterbildung zum theater der unterdrückten, bestehend aus 7 modulen, von denen zwei module von internationalen leiterinnen aus italien und portugal abgeboten werden (roberto mazzini zum thema „ästhetik der unterdrückten“ und inês barbosa/josé soeiro zum thema „theater ist nicht genug: theater der unterdrückten als teil politischer kampagnen“)
 
mehr infos hier oder auf facebook
 

** woher wir kommen ist wohin wir gehen
(sommerseminar zu gemeinschaftsbildenden theatermethoden im kloster posa)
…vom 11.-20. august 2014 findet im kloster posa (zeitz) ein 10-tägiges sommerseminar statt, um durch theater die themen identität, wurzeln und geschichte zu erforschen. ziel ist es, vor allem das theater der unterdrückten kennenzulernen und zu erkunden, inwiefern die aufarbeitung und auseinandersetzung mit der eigenen geschichte teil kreativ-aktivistischer aktionen ist.
 
mehr infos hier oder auf facebook 
 

Gemeinschaftsfördernde Theatermethoden und kreative Selbsterfahrung

Community Theatre and Creative Self-Awareness
Lust auf 10 Tage Gemeinschaft und Theater?
11-20 August 2014

Wenn die Burka plötzlich fliegt: Erfahrungen mit dem "Theater der Unterdrückten" in Afghanistan im ND

Afghanistan radikal verändern?

Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn ist etwas sehr Seltenes gelungen. Er hat im Kontext der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit nicht einfach nur westliche Modelle nach Afghanistan verpflanzt, sondern mit den vor Ort angepassten und weiterentwickelten Mitteln von Augusto Boals »Theater der Unterdrückten« in mittlerweile siebenjähriger Arbeit mit Tausenden Afghanen ein Klima für Vergangenheitsaufarbeitung und Anerkennung der Kriegs- und Bürgerkriegsopfer geschaffen.
WEITER http://www.neues-deutschland.de/artikel/924478.afghanistan-radikal-veraendern.html

DER BESTE ARTIKEL ZUM THEATER DER UNTERDRÜCKTEN SEIT LANGER ZEIT!

Weil mit dem Abzug der Truppen des westlichen Militärbündnisses auch die Gelder für die entwicklungspolitische Arbeit gekürzt werden, ist auch die von Joffre-Eichhorn 2009 mitaufgebaute NGO AHRDO (Afghanistan Human Rights and Democracy Organization) in Zukunft in ihrer Finanzierung bedroht. Seine Erfahrungen hat er in dem Buch »Wenn die Burka plötzlich fliegt« (ibidem Verlag) geschildert.  www.ahrdo.org

Interaktive Theaterarbeit mit dem Forumtheater von Augusto Boal in französisch: Bernard Grosjean

Du théâtre interactif pour (dé) jouer le réel

Ce livre s’adresse à la fois aux professionnels du théâtre, aux animateurs d’ateliers théâtraux, à tous les acteurs sociaux à la recherche de nouveaux outils et au lare public.

Il poursuit trois objectifs :
– Décrire une démarche théâtrale qui aborde les situations problématique du réel avec sérieux, précision et légèreté ;
– Rendre compte d’une méthode rigoureuse d’interaction avec le public, qui permet d’envisager de manière ludique et efficace les conditions de changement de ces réalités ;
– Évoquer vingt ans de travail d’une compagnie, dans les multiples facettes de ses productions, en réponse à des commandes sociales, dans les formes sans cesse réinventées d’un théâtre adressé.

Cette aventure théâtrale s’appuie sur une redéfinition de la méthode du théâtre-forum, conçu dans les années 70 par Augusto Boal, et basée sur un principe simple : on jour une situation du réel, puis on la rejoue en proposant aux spectateurs de venir sur scène en déjouer les blocages.

Au-delà de son apparente simplicité, le théâtre-forum, rebaptisé ici débat théâtral interactif, se révèle une démarche d’une excitante complexité et d’une étonnante subtilité.

En rendant compte du travail accompli depuis plus de vingt ans avec sa compagnie Enté de jeu, Bernard Grosjean renouvelle le travail d’Augusto Boal dont il fut un des principaux collaborateur dans les années 80. Il dévoile dans cet ouvrage les contours de son savoir-faire en la matière et sa conception exigeante d’un théâtre interactif qui (dé)joue le réel, et s’en joue avec optimisme.
——————————————————-mit etwas Google-Kauderwelsch —–

Dieses Buch ist für den professionellen Theater, Theater-Workshops Moderatoren, alle gesellschaftlichen Akteure auf der Suche nach neuen Tools und öffentlichen Auftritten.

Es hat drei Ziele:
– Beschreibung eines Theater Ansatz, der das Problem der realen Situationen mit Ernst, Präzision und Leichtigkeit befasst;
– Bericht einer starken Methode der Interaktion mit dem Publikum, das zu prüfen, eine lustige und effektive Bedingungen diese Realitäten ändern können;
– Mit Bezug zwanzig Jahre Arbeit von einer Firma in den vielen Facetten der Produktion als Reaktion auf die soziale Ordnung, in der Form eines sich ständig neu erfunden gesendet Theater.

Dieses Theaterabenteuer basiert auf einer Neudefinition der Methode der Forum-Theater, in den 70er Jahren von Augusto Boal entwickelt und basiert auf einem einfachen Prinzip: ein Tag eine reale Situation, dann die Replays Angebot Zuschauer kommen Bühne Folienprägung.

Jenseits seiner scheinbaren Einfachheit, Forum Theater, hier umbenannt interaktive Theater Debatte zeigt eine Komplexität zu nähern eine spannende und erstaunliche Subtilität.

In die Berichterstattung über die Arbeit für mehr als zwanzig Jahren mit seiner Firma Ente Spiel, Bernard Grosjean erneuert die Arbeit von Augusto Boal, die er war ein wesentlicher Faktor in den 80er Jahren. Er offenbart in diesem Buch die Konturen des Know-how in diesem Bereich und fordern ein interaktives Theater (un) spielt die real, und spielt optimistisch Design.
Verlag: Verlag Lansman http://librairie-du-spectacle.com/product_info.php?products_id=14284

Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers – Die Autobiografie – Arno Widmann in der Berliner Zeitung

Eine friedliche Lösung

Augusto Boal AutobiografieAugusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers – Die Autobiografie, Mandelbaum Verlag, Wien 2013, hrsg. Von Birgit Fritz, übersetzt von ihr und Elvira M. Gross, 376 Seiten, s/w Fotos, 24,90 Euro.

Augusto Boal (1931-2009) war einer von denen, die im vergangenen Jahrhundert das Theater neu erfanden. Er hat das Theater auf die Straßen und Plätze gebracht. Nicht nur in dem er dort satt in festen Häusern spielte. Er entwickelte auch Spielformen, bei denen der Zuschauer nicht sofort wusste, dass er Zuschauer ist. Seine „Schauspieler“ mischten sich unter die Passanten, spielten dort Szenen einer Ehe oder Drogendealer oder was auch immer und die Passanten verhielten sich dazu.

Nicht zu einer Aufführung von etwas, denn sie wussten nicht, dass es „nur“ eine Aufführung war, sondern so als wäre es die Sache selbst. Man kann sich vorstellen, wie viel Training das auf Seiten der Schauspieler voraussetzt.

Nicht nur bei der Verstellung, sondern erst recht bei der Aufklärung des Publikums darüber, dass alles nur Theater war. Es gilt mit Zorn und Empörung fertig zu werden, mit dem Gefühl von jungen, frechen Leuten verarscht worden zu sein, die etwas bei einem herausgekitzelt haben, das man lieber nicht in die Öffentlichkeit gezerrt sehen möchte: sei es Brutalität oder Feigheit.

Man denkt sich, dass diese Art von Schauspielerei einem helfen könnte, das Leben selbst als Schauspiel zu betrachten, es also aus einem heilsamen Abstand besser ertragen zu können. Das ist eine Illusion. Wie alle diese Überlegungen, die darauf abzielen, es könnte Rezepte geben, Kniffs, die man nur anwenden brauchte und schon ginge es einem besser. Ganze Industrien basieren auf dieser Hoffnung.

WEITER: Arno Widmann in der Berliner Zeitung

GRUNDLEHRGANG "Theater nach Augusto Boal" Herbst 2013: ab Mo 30.09.Vhs-Meidling Wien

GRUNDLEHRGANG „Theater nach Augusto Boal“ Herbst 2013 ab 8. November
Infoabend:
Montag, 30.09.2013 18h Vhs-Meidling,Längenfeldgasse 13 – 15, 1120 Wien Tel: 01 810 80 67

Dieser Grundlehrgang ist in erster Linie ein Methodentraining und kein Schauspielkurs. Techniken aus dem Schauspieltraining werden in Teilbereichen aber immer wieder einfließen (Stimme, Körperausdruck, Umsetzung von Szenen).

Die Workshopreihe richtet sich in erster Linie an PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, Jugend- und AltenbetreuerInnen und alle, die mit Gruppen verschiedenster Ausprägung arbeiten und das im Workshop Erfahrene eventuell noch während der Dauer der Workshopreihe umsetzen wollen.

Supervision durch Mitglieder des TdU-Wien ist bei Bedarf möglich. Für die Workshops sind schauspielerische Kenntnisse keine Voraussetzung! Die Module sind auch einzeln buchbar

Anmeldung unter:
http://www.vhs.at/1959.html Link: VHS Meidling „Lehrgang Theater nach Augusto Boal“

Modul I: Grundlagen des Theaters der Unterdrückten (8. – 10. 11. 2013)
Modul II: Forumtheater (6. – 28.12.2013)
Modul III: Zeitungstheater und Improvisation (10. – 12.1.2014)
Modul IV: Unsichtbares Theater: Die Eroberung des Öffentlichen Raums (7.3. – 9.3.2014)
Modul V: Legislatives Theater (5.-6.4.2014)
Modul VI: Jokertraining und die Dilemma Diskussionsmethode (9.-11.5.2014)
Modul VII: Interaktives Theater hautnah! – Abschlusspräsentation (13. – 15. 6. 2014)

Trainer_innen:
Birgit Fritz http://www.inexactart.com
Ronald Matthijssen http://www.c-linq.nl
Christoph Seidl http://www.spielerai.amnesty.at

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