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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

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Forumtheater

Forumtheater-Workshop in Freiburg

vom 31.10. -4.11.18 Workshop

„Ins Handeln kommen – Schritte für eine friedvollere Welt“

Schwerpunktmäßig werden wir mit Boal-Methoden arbeiten und am Ende ein Forumtheater aufführen. Genauere Infos zum Workshop siehe unter:
www.waldraum-freiamt.de

„INS HANDELN KOMMEN! – SCHRITTE FÜR EINE FRIEDVOLLERE WELT“

Der Waldraum e.V. Freiamt lädt mit Unterstützung des Eine Welt Forum Freiburg zu einem mehrtägigen Workshop mit dem Titel „Ins Handeln kommen! – Schritte für eine friedvollere Welt“  ein.

Zeitraum: Mittwoch, 31.10.2018 17:00 Uhr bis Sonntag, 04.11.2018 14:00 Uhr)

Veranstaltungsort: Bergfritzenhof (www.bergfritzenhof.de) in Freiamt, 30 km nördlich von Freiburg i.Br.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die trotz und wegen der Weltlage gemeinsam Ohnmachtsgefühle überwinden möchten und konkrete Handlungsmöglichkeiten suchen.
Er wird inhaltlich einen starken Süd-Nord-Bezug haben.

Schwerpunkt werden Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal sein, das einen kreativen Zugang zu Empowerment und kollektiven Lösungen ermöglicht.
Dabei steht die praktische Auseinandersetzung mit Konflikt- und Diskriminierungssituationen im Zentrum.

Zudem geben mehrere Themenblöcke einen Einblick in Methoden und Übungen der Konfliktbearbeitung und Konfliktprävention.

Wir diskutieren die Möglichkeit der praktisch erfahrenen Konfliktlösungsansätze für unser politisches Handeln.

Ergänzend werden positive Beispiele der Förderung von Friedensprozessen in verschiedenen Krisenregionen der Welt vorgestellt und reflektiert.

Mit der Aufführung eines Forumtheaters – einer partizipativen Theaterform – am Samstag wird das Erarbeitete schließlich einem überschaubaren Publikum aus der Region gezeigt.

Die spannende Frage ist dann: Werden auch die Zuschauenden ins Handeln kommen?

„Im Theater der Unterdrückten wird die Realität nicht nur so gezeigt, wie sie ist, sondern auch – noch wichtiger – wie sie sein könnte. Dafür leben wir schließlich – um zu werden, was wir potentiell sein könnten.“ Augusto Boal

Leitung:

Isabella Bischoff ist als freiberufliche Theaterpädagogin tätig. Sie arbeitete in den 90er Jahren mit Augusto Boal und seinem Centro de Teatro do Oprimido zusammen.
Seit Jahren experimentiert sie in politischen Gruppen mit kreativen Aufklärungs- und Protestformen.
Wolfgang Albrecht
arbeitet in den Bereichen präventive Konfliktbearbeitung, Mediation und Empowerment in selbstorganisierten Strukturen.
Er ist seit vielen Jahren für das Informationszentrum 3. Welt Freiburg (iz3w) als Bildungsreferent tätig.

Teilnahmebeitrag: 80 – 120 €* (nach Selbsteinschätzung)

Anmeldung zum Seminar (Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 18 Personen beschränkt.)

Weitere Fragen zu Inhalten und Rahmenbedingungen an:

wolfgang.albrecht@waldraum-freiamt.de

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln
– des Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes
– der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
– des Aktionsgruppenprogramms – Engagement Global

oder:
https://ewf-freiburg.de/blog/Veranstaltung/workshop-ins-handeln-kommen-schritte-fuer-eine-friedvollere-welt/

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Mosaik gesellschaftlichen Wandels

Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels

Einblicke, Ansichten und Projekte

Forumtheater Mosaik

Nach dem Workshop war der Zusammenhalt in der Klasse so toll, dass es wieder Spaß gemacht hat, zur Schule zu gehen. Ich konnte dann auch besser lernen. Tanas, 15 Jahre alt, nach einem dreitägigen Theaterprojekt mit dem Forumtheater inszene an einer Kölner Schule Dieser Sammelband gibt einen Einblick in verschiedene Theaterprojekte, in denen mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gearbeitet wird.

Die hier versammelten Praktiker*innen zeigen ihre individuellen Wege mit dem Theater der Unterdrückten und wie weitere Theaterrichtungen von Clownerie oder Improvisationstheater über Theater zum Leben und Applied Action Theater bis hin zur Theatertherapie ihre künstlerische und kreative Arbeit bereichern.

Deutlich wird dabei die Relevanz des Ansatzes Augusto Boals für die gesellschaftspolitischen Themen, die unsere Zeit wie keine anderen prägen: Ob soziale Ungleichheitserfahrungen, der individuelle und gesellschaftliche Anteil am Klimawandel oder Debatten rund um Asyl und Menschenrechte – die hier vorgestellten Projekte legen dazu nicht nur wichtige Fragen frei, sondern zeigen exemplarisch, wie die Methoden aus dem Theater der Unterdrückten aktives politisches Hinterfragen und Handeln von Subjekten stärken.

Vervollständigt wird der Sammelband durch einen Praxisteil mit den Lieblingsübungen der Autor*innen als Anregung für die eigene theaterpädagogische Praxis.

Mit Beiträgen von Stephan Antczack, Sophia-Marie Bömer, Jens Clausen, Birgit Fritz, Harald Hahn, Sanjay Kumar, Fritz Letsch, Özge Tomruk, Friderike Wilckens-von Hein

https://www.ibidem.eu/de/theater-der-unterdrueckten-als-mosaikstueck-gesellschaftlichen-wandels.html

Forumtheater in der Nachbarschaft

Nachbarschaft

Veröffentlicht am 31.07.2018 von Robert Klages im TAGESSPIEGEL

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: spandau@tagesspiegel.de

„Es gibt kein Rezept, keine Theorie, die uns lehrt, wie Integration gut verläuft, funktioniert. Das Leben wird es uns lehren, denn Integration findet im Leben statt.“ Das sagen die Vorsitzenden von „Metaforen für Kunst und Kultur e.V.“ Spandau, Celso und Veronika Willusa.

Das Forumtheater in Spandau möchte einen Beitrag leisten, Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Integration der Geflüchteten besser zu verstehen, die kulturell bedingten Konflikte und Hemmnisse sichtbar machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Es sollen authentische Lebenserfahrungen der Projekt-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Szene gesetzt und öffentlich „debattiert“ werden.

Rassismus sollte nicht runtergeschluckt werden: Unter dem Hashtag #MeTwo schildern derzeit Tausende, wie ihnen selbst schon Rassismus widerfahren ist. Hier nachzulesen. Aber das Theater hat da ja noch ganz andere Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern als es auf Twitter geschehen kann.

Das Debattier-Theater, das Theater-Spiel kommt mit der Möglichkeit daher, Strukturen der Lösungsfindung zu schaffen und hilft uns, unsere Zeit und uns selbst besser kennen zu lernen. Es ist eine sozial-politische und sozial-therapeutische Theaterkunst, die angesichts alter und neuer Herausforderungen des Alltags die Menschen zum Nachdenken anregt und plötzlich Lösungen für die angesprochenen Probleme aufwirft.

Theater der Unterdrückten: Im Forumtheater wird nach einer dramaturgischen Methode gearbeitet, die sich ausdrücklich an Profis und Laien, Schauspieler und Nicht-Schauspieler gleichermaßen wendet: das Theater der Unterdrückten wurde in den 1970 Jahren von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und hat seitdem weltweit Verbreitung gefunden. Es wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Alle Teilnehmenden werden praktisch befähigt, selbstständig Theater zu schaffen und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten sowohl im Theater als auch im täglichen Leben und zu erweitern.

Es soll pro Werkstatt jeweils ein Forumtheater zur Aufführung gebracht werden, dessen Handlung auf realen Ereignissen beruht. In diesem von den Teilnehmenden der Theaterwerkstatt szenisch dargestellten Konflikt beugt sich die unterdrückte Person derjenigen, durch welche sie unterdrückt wird. In der anschließenden der Forum-Debatte wird das Stück neu gespielt und jemand aus dem Publikum wird aufgefordert, auf die Bühne zu treten, um eine andere Lösung für das dargestellte Problem zu finden.

Publikum soll bei der Aufführung intervenieren: Zuschauer wohnen einer Aufführung bei und am Ende können sie auf die Bühne kommen und in die wiederholt dargestellte Szene intervenieren, um zu versuchen, die dargestellten Konflikte zu lösen.

Wer mitmachen möchte: Metaforen für Kunst und Kultur e.V. Päwesiner Weg 15 a,  Tel.: 030 / 23 40 49 79 oder 0176 5440 2195 Email: metaforen.e.v@gmail.com www.metaforen.de, www.kulturderreinenherzen.org

Forumtheater als Erfahrungs-Lernen

theatermachtpolitik.jpg
Simone Odierna/Fritz Letsch: Theater macht Politik. Forumtheater nach Augusto Boal.Ein Werkstattbuch AG SPAK Verlag

Forumtheater:

fritz-letsch.eineweltnetz.org

Regelmässig geraten wir in ein Dilemma, und kaum sind wir wieder draußen, könnten wir es wiederholen.

Bert Brecht suchte mit Freunden und KollegInnen nach neuen Ausdrucksformen der Aufklärung für das Theater und nach gemeinschaftlichen Arbeitsformen darin, wie mit Erwin Piscator, der auch neue Theater-Bauten dafür entwarf, und im Exil in New York die Theaterpädagogik dazu entwickelte, wie sie uns Judith Malina berichtete und im Living Theater lebte, bis heute weiter gespielt und gelebt.
Augusto Boal fand seine Theater-Methoden im Dialog der brasilianischen Volkstheater-Tradition mit der befreienden Pädagogik von Paulo Freire, im Kampf gegen Militärdiktaturen und im Aufbau demokratischer Strukturen in den Arbeiter-Bewegungen.
Zuletzt schrieb er noch eine „Ästhetik der Unterdrückten“ gegen die Orientierungslosigkeit in der modernen Warenwelt.

Forumtheater kann die Anliegen und Problemstellungen einer Gruppe in der Öffentlichkeit präsentieren und diskutieren, um bis zum **Legislativen Theater** auch Gesetzesänderungen zu erreichen.

Augusto Boal entwickelte vor dem Hintergrund der Arbeiten von Bert Brecht und Erwin Piscator und der befreienden Pädagogik von **Paulo Freire** in Brasilien neue Methoden kommunikativer Theaterarbeit, die in seinem Exil in den 1980er nach Europa und sich dann in der Bildungsarbeit weltweit verbreiteten.

Bilder zu Themen
Aus dem Augenblick der Idee eine Geste von Angst / Druck / Ärger vorstellen
Das „Lesen der Geste“ aufnehmen und in Gedanken wirken lassen

Themen zu Szenen
Aus den Themen der Gruppe die eigenen Empfindungen wachsen lassen: Anderes und Eugenes

Forum-Szenen für ein Publikum
In (etwa) Fünfer-Gruppen Erlebnisse erzählen und auswählen, zu einer Symbol-Szene kombinieren

Legislatives Theater mit Gruppen aller Themen
Hören, dass eine Gruppe in Thema richtig adressieren kann: Recht als veränderbar erleben

Aktion mit allen Teilnehmenden

Für alle Beteiligten: Alle haben eine Aufgabe, auch der Dokumentation / Reflexion / …
Erste Anleitung in großem Zirkel, versetzt stehend, die methodischen Schritte kennen-lernen

Körperwahrnehmung

zum Lockern und zur Vorbereitung für den mutigen Ausdruck

Alle stellen sich in einem großen Kreis, versetzt hintereinander, und bewegen nach Anleitung von den Zehen über Hüften und Rückgrat, Schultern und Kinn, Nasenspitze bis zu Stirn und den Ohren … (5-10 min)

„Testverfahren“ zu zweit / zu dritt: Mit der Hand ein Gesicht führen und die Grenzen der Beweglichkeit erreichen, zu zweit, tauschen, verabschieden, / zu dritt / kurz nach-besprechen (5 -10 min)

Statuen bauen

Ausdruck und Eindruck: Vorbereitung zu Statuen: Die fünf Schritte:

  • Eine Person „ergreifen“: Hand und Gesicht … in Verbindung
  • Die Haltung verändern, Stellung der Füße – Erlaubnis der Berührung
  • Das Gesicht „wie im Spiegel“ zeigen
  • Die Augen auf einen Auslöse-Punkt richten
  • Einen Ton, ein Wort, einen Satz … ein-flüstern

Alle Bild-Gestaltenden besichtigen und begegnen die anderen Statuen

Die Statuen begegnen sich untereinander: Was passiert?

kurze Pause, Austausch, Wechsel, Wiederholung, voneinander verabschieden

Ende der Methoden-Anleitung, Kurze Einführung zu Forum-Szenen und den dramatischen Punkt

Start mit inhaltlichem Gruppengeschehen

Tabu-Themen zur politischen Arbeit

in thematisch gebildeten Fünfer-Gruppen aus Teilnehmenden-Vorschlägen
zu den bisherigen Tagungs-Themen auf Zuruf
Gruppen sollten sich teilen, wenn sie mehr als 5 Personen werden, damit alle zu Wort kommen

Situationen für mögliche Forum-Szenen in der Gruppe gegenseitig erzählen, die Schlüssel-Statue erstellen, vielleicht vorstellen?

Abschluss zum Legislativen Theater in Rio de Janeiro:

Gruppen aller Art … verschaffen sich Gehör im Rathaus

Themen- und Szenen-Sammelnde: Schreiben und Fotografieren?
In Gruppen auf Pinnwänden präsentieren: Stichworte, Themenbereiche,
Fotos als Web-Show, Freigabe-Vorgang der Bilder für Dokumentation?


Vertiefende Workshops:
*Den Körper und seinen Ausdruck in Übungen präsent machen*
Wanderung durch den ganzen Körper und seine Ausdrucksfähigkeit, Statuen- und Bildertheater für die genauere Verständigung „unter Druck“ Stimmen hören und Gedanken lesen: Intra- Projektion als typische Methode für die soziale und gesellschaftliche Arbeitsrichtung des Theater der Unterdrückten;

*der Blick für den Dramatischen Punkt.*

Grundlagen der Theaterpädagogik für die verschiedenen Alters- und Zielgruppen: Motivation, Einladung, Wissen um Theaterformen, Ängste; Nachbesprechung und gemeinsame Auswertung, Protokollformen Vom Statuen- zum Forum-Theater: Die Joker-Rolle und die Mechanik der Veränderung

Forum-Theater braucht Dramatische Gestaltung;

Vom Bild zur Handlung.
Proben-Techniken zur Vertiefung und Schärfung des Ausdrucks, Stimm-Konzert
Die Arbeit des Jokers: Spielleiter und Anwalt des Publikums, Moderation.
Entstehen und Entwicklung des Theater der Unterdrückten in seiner südamerikanischen Herkunft,
Transfer in europäischen Anwendungen,
Reflexionen unserer pädagogischen Grundlagen und der Praxis-Bewertung

Kraft-Rituale und gezielte Dramatik: Mit Publikum spielen Zuspitzung von Szenen für die Mitarbeit des Publikums: Mechanismen der Unterdrückung sichtbar machen, für Eingriffe und Veränderung zugänglich. Das Spiel der Macht: Gestaltung stärkender Pädagogischer Arbeitsformen

Der Unterschied zwischen idealistischer Theaterpräsentation und episch- veränderbarer Darstellung: Brechts Vorstellungen und unsere kulturellen Ausdrucksformen im Spiegel des politischen und gesellschaftlichen Bewusstseins, Möglichkeiten zukunftsweisender Gestaltungen.

Buen Vivir: Theater im Radio hören

Gutes Leben für Alle!

Ein Kongress in Wien hat mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal (Brasilien) die Ergebnisse und Vorschläge zu den Grundfragen eingesammelt:

WUK-Radio: Forum Theater goes buen vivir

Mit schönem wienerischen Klang … 😉

In Wien ist auch die Autobiografie von Augusto Boal erschienen:

Augusto Boal, Hamlet und der Sohn des Bäckers. Die Autobiographie

http://argeforumtheater.at/index.php/literatur-und-medien/literatur/110-augusto-boal-hamlet-und-der-sohn-des-baeckers-die-autobiographie

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie

Soliwoche mit Jana Sanskriti in Halle

Das Theater Rote Rübe Leipzig und der Aktionstheater Halle e.V. bündeln ihre Kräfte, um im Zeitraum 29.11.2015 – 11.12.2015 ein ansprechendes Programm für TdU-AktivistInnen auf die Beine zu stellen.

Acht „Joker“ der indischen Theaterbewegung „Jana Sanskriti“ werden vom 04.12.5 – 06.12.15 in Leipzig den Workshop „Scripting the play instead of playing the script“ anbieten.
Mit den Workshops von Sanjoy Ganguly im Jahre 2005 in Berlin und 2007 in Halle haben evtl. ein paar von euch schon einige Einblicke in die Arbeitsweise von Jana Sanskriti erhalten. Diesmal möchten wir ein kollektives WS Format unsere indischen FreundInnen anbieten, indem gerne von der reichhaltigen Erfahrung der acht Joker, besonders im „politstrategischen“ Bereich profitiert werden darf.
Das WS Angebot versteht sich als solidarische Aktion zur finanziellen Unterstützung des derzeit im Aufbau befindlichen „Jana Sanskriti Research and Resource Institute“ (JSIIRI). Alle Einnahmen fließen direkt dorthin.

Weitere Veranstaltungen während dieses Zeitraums:

Aufführungen:

01.12.2015 19:00 „Golden Girl“ in Halle (Saale)
02.12.2015 19:00 „Where we stand“ in Halle (Saale)
04.12.2015 eines der beiden in Leipzig, genauere Beschreibung folgt, sobald Orte klar sind.

weitere WS:

Wir träumen von einem langfristig angelegten Aufbau eines freien Radios im JSIIRI, welches einerseits von den lokalen Akteuren vor Ort und andererseits von den global aktiven TdU Gruppen genutzt werden könnte.  Aus diesem Grunde werden zwei Formate zur Vorbereitung dieses Vorhabens in Kooperation mit Radio Corax in Halle angeboten.
1. 01.12.15 – 02.12.15 „Aufbau eines Community Radios“
2. 08.12.15 – 10.12.15 „Erarbeitung einer Radiosendung“
bitte beachtet die anhängende Einladung von Robert Klement (Theater Rote Rübe Leipzig).
JANA SANSKRITI
Die indische „Theater der Unterdrückten“-Bewegung in Halle und Leipzig!
Wochenendworkshop und Aufführungen



Vom 4.-6. Dezember 2015 wird die indische Theater der Unterdrückten Bewegung Jana Sanskriti zu Gast in Leipzig sein und den Methodenworkshop „Scripting the Play instead of Playing the Script“ anbieten – dieser Workshop bietet einen Einblick in die Entwicklung des Theaters der Unterdrückten in Indien und gleichzeitig einen methodisch/inhaltlichen Austauschkt mit einer außergewöhnlichen Theaterbewegung, die seit 30 Jahren Aktivismus und Theater in nachhaltiger Form vereint.

Preis: pay as you can (empfohlener Richtwert: 100-150€)
Für die Aufführungen bitten wir euch noch um etwas Geduld! Orte und Zeiten werden demnächst bekannt gegeben!
Kooperation des Aktionstheaters Halle und des Theater Rote Rübe Leipzig
Anmeldungen und Informationen

Zentrum für angewandtes Theater und Gemeinschaftsbildung

Centre for Applied Theater and Community Building
Was passiert in nächster Zeit?
Ab Oktober 2015 Wochengruppen
* Theaterlabor: Theater der Unterdrückten Methodentraining/Aktionsgruppe
* Incontro: Autobiografisches Theater und Lebensgeschichten
* Zwischen Zärtlichkeit und Wut: Dramatherapeutischer Begegnungsraum

Theaterforum zum Thema Leitungswasser: Berlin Sa 24.10.

a tip: tap lädt herzlich zum englisch-sprachigen Theaterforum ein. Am Samstag, den 24.10.15:

– 09:00 Uhr -17:30 Uhr: Ko-konstruktion der Szene „I love tap – SpectActing Multifa(u)cets.“ mit ca. 4-8 Teilnehmern
– 18:00 Uhr -21:00 Uhr: Aufführung und Theaterforum mit anschliessender Verköstigung von Leitungswasser und „I love tap“- Fotosession

im AKT-ZENT e.V. Internationales Theaterzentrum Berlin, Skalitzerstr. 97, D-10997 Berlin

Gemeinsam erarbeiten wir eine Szene zum Thema Leitungswasserkonsum in verschiedenen Kulturen: „I love tap – SpectActing Multifa(u)cets.“ Diese Szene wird ab 18 Uhr aufgeführt, und von sogenannten SpektAkteuren mit Vorschlägen verändert.

Ziel ist es, verschiedene Visionen und Wertschätzungen der Allmende Leitungswasser herauszustellen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu testen, wie wir Vorbehalte gegenüber Leitungswasser abbauen können und Leitungswasser immer und überall in Berlin trinken können.

Das ausführliche Programm als PDF ist hier:

Wir bitten um kurze Anmeldung per Mail unter louisa.kistemaker@gmx.de bis 22.10. unter Angabe, ob Sie am Workshop teilnehmen oder zur Aufführung und zum Forum kommen.

[Der Workshop wird auf Englisch durchgeführt]

Dieser Workshop wird im Rahmen des EU-China NGO Twinning Exchange Programmes 2015 (http://www.eu-china-twinning.org/) durchgeführt, einem Programm zum Thema Klimawandel, soziale und Umweltgerechtigkeit der Stiftung Asienhaus in Kooperation mit CAN Europe/CANGO/CCAN unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator. A tip: tap und unser Austauschpartner Eco-watch sind Veranstalter.

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Do 23.7. 15-18 h gibt es eine Einführung zu Forumtheater bei der Kulturjurte vor der Kunstakademie München

Regelmässig geraten wir in ein Dilemma, und kaum sind wir draussen, könnten wir es wiederholen. 
Bert Brecht suchte nach neuen Theaterformen, Augusto Boal fand sie, im Kampf gegen Militärdiktaturen und im Aufbau demokratischer Strukturen. Zuletzt schrieb er noch eine „Ästhetik der Unterdrückten“ gegen die Orientierungslosigkeit in der modernen Warenwelt.
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Einführung zu Gestalt und Heldenreisen in der Kulturjurte am Mo 20.7. 15-18 h vor der Kunstakademie München

Ob noch ein Seminar zum Community Organizing zustande kommt? http://co-regensburg.wikispaces.com/

Theater ist Aktion. Der Zuschauer befreit sich: er denkt und handelt selbst. (Augusto Boal) Sa 30.05. 19h Wedding Berlin

plakat

Theater ist Aktion. Der Zuschauer befreit sich: er denkt und handelt selbst.
(Augusto Boal)

Samstag, 30.05. 19:00 Uhr Medienhof Wedding, Prinzenallee 25-26, U-Bhf. Pankstr.

forumtheater rabenschwarz und die Teilnehmenden des Einführungsworkshops vom 29.-30.05.2015 laden zur Theateraufführung ein.

Die Ideen, die wir gemeinsam im Workshop entwickeln, sollen auf die Bühne gebracht werden.

Forumtheater-rabenschwarz-Aufführung-30.05.2015

Die Gruppe wird euch an ihren besonderen Erfahrung mit der Methode des Forumtheaters teilhaben lassen und euch in die Diskussion um ihre persönlichen Geschichten einbeziehen.
Nach zwei intensiven Tagen der Zusammenarbeit, viel Improvisation und langem Austausch heißt es: Willkommen zur Aufführung. /// freier Eintritt ///

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Eure Forumtheatergruppe rabenschwarzhuberhäuslzaun

/// Was ist Forumtheater? ///

Forumtheater ist eine partizipatorische Theaterform, die in den 70er Jahren in Brasilien durch die Tätigkeit des Regisseurs und Theaterpraktikers Augusto Boal an Bedeutung gewann. Das Grundprinzip von Forumtheater ist die Auflösung von Zuschauer_innen und Schauspieler_innen in der Entwicklung eines sog. „Zuschauspielers“ (spect-actor). Das Publikum wird aufgefordert, in eine bis zum Krisenpunkt dargestellte Szene zu intervenieren und mit Hilfe von Improvisation alternative Konfliktverläufe zu entwickeln.

Das Forumtheater rabenschwarz wurde im Jahr 2001 in Berlin gegründet und vereint seitdem Menschen aus verschiedenen politischen und künstlerischen Zusammenhängen. Uns verbindet der Wille, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Politik und Gesellschaft auf kreative Art und Weise zu verändern.

Weitere Infos auf http://forumtheater-rabenschwarz.de

 

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