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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Schlagwort

gewalt

Forumtheater-Seminar zur Arbeit mit Traumatisierten

Forumtheater ist die wichtigste Form im Theater der Unterdrückten, es war immer für die politische Veränderung von unten.

Traumatisierte haben eine geschädigte oder gar zertrümmerte Selbst-Sicherheit.

Sie wieder-zu-gewinnen kann ein Prozess sein, der auf mehreren Ebenen heilsam wird:

Methoden anwenden lernen

Eigene Themen in Angriff nehmen

Szenen für ein Publikum vorbereiten

Als Joker bei heißen Themen: Begleitung?

Der heilsame Prozess:

Erinnerung in einer sicheren Gruppe zulassen

Thema an die Gruppe abgeben, Regie übernehmen

Einfühlungsvermögen der Anderen erleben

Lösungsversuche in der Gruppe erleben: Scheitern & Einfühlung

Reflexionen in der Gruppe: 

Blick auf Überlebensstrategien und eigene Stärken

Forschende Gruppe achtet auf Langzeit-Wirkung

Literatur: Theater macht Politik, 

darin: 

Gitta Martens, Forumtheater im öffentlichen Rahmen S.31 ff

Petra Lemke, Forumtheater schafft mehr als eine Wirklichkeit S.60 ff

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Theaterarbeit für den Frieden: Brot für die Welt online und in englisch und französisch: http://www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/theaterarbeit-fuer-den-frieden

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst | ziviler-friedensdienst 

Theaterpädagogik bildet in vielen Konfliktkontexten ein wirkungsvolles Instrument ziviler Konfliktbearbeitung. Es ist eine Kommunikationsform, die reale Konflikte bearbeitet, die Zuschauer einbezieht und ehemalige Opfer von Gewalt wieder zu handelnden Akteuren machen kann.

Das ZFD-Begleitteam Afrika von Brot für die Welt hat nun das Handbuch „Theatre for Peace“ herausgegeben, das theoretische und praktische Einsichten in die partizipative Theaterarbeit bietet.

Erfahrungen aus den verschiedensten ZFD-Ländern bildet das Handbuch ab. Neben der Region der Großen Seen, Südsudan, Kamerun und Sierra Leone zeigt der Band auch Einblicke in die Arbeit in Nepal.

Dabei wollen die Autorinnen und Autoren aber nicht nur ihre Erfahrungen reflektieren, sie geben auch praktische Übungen und Instrumente für die Arbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen an die Hand.

Dieser gerade erschienene Band ist das zweite Buch in der Publikationsreihe „Building Peace/Construire la Paix“ und stellt Theaterpädagogik nicht nur als Instrument der Friedensarbeit vor, auch ihre Funktion in der Kinder- und Jugendarbeit wird beleuchtet.

Das Buch kann in der ZFD-Publikationsdatenbank kostenfrei heruntergeladen werden.Weitere Informationen zu dem in Englisch und Französisch erschienenen Band erhalten Sie auf der Seite von Brot für die Welt.

www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/theaterarbeit-fuer-den-frieden

Kultur-Ministerin in NRW zeichnet Forumtheater-Anleiter aus: Kultur prägt …

Mit dem Preis „Kultur prägt! Künstlerinnen und Künstler begegnen Kindern und Jugendlichen“ zeichnete NRW-Kulturministerin Ute Schäfer am Donnerstagvormittag neun Künstlerinnen und Künstler für ihre herausragenden Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Bildungs- und Kultureinrichtungen aus.

Es ist schön, wenn die Kulturverwaltung die Projekte an den unteren Bereichen wahrnehmen und würdigen, vielleicht folgt dann mit der Zeit eine Übernahme in den Regelbetrieb?

Geehrt wurde … der Künstler Thomas Hoeveler für sein „Unsichtbares Theater“ und zum anderen die städtische Gemeinschafts-Grundschule Wilhelm Ophüls als eine von zwei nordrhein-westfälischen „Schulen mit Kulturprofil“. Hoevelers Preisgeld beträgt 2000 Euro, an die Wilhelm-Ophüls-Schule gehen 2500 Euro.

„Unsichtbares Theater“ oder „Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal möchte mit Hilfe schauspielerischer Darstellung realer Szenen gesellschaftliche Missstände im öffentlichen Raum zeigen. Im Anschluss an die Aufführung wird das Publikum in die Handlung einbezogen und zu den dargestellten Themen befragt.
Ein solches Theaterprojekt hat der Künstler Thomas Hoeveler mit Jugendlichen des Kinder- und Jugendhilfezentrums Haus Maria Frieden in Langenberg durchgeführt. Unter dem Titel „Respect yourself – Zivilcourage“ wurden die Themen Gewalt und Unterdrückung szenisch dargestellt. In der Auseinandersetzung mit dieser Thematik mit künstlerischen Mitteln haben die Jugendlichen eine Ausdrucksmöglichkeit für die Aufarbeitung ihrer eigenen Biografien gefunden.

Ausdrucksmöglichkeiten statt Belieferung mit Inhalten, ist das als neue Richtung schon gültig?

„Wir wollen junge Menschen für die Vielfalt der Kultur begeistern und ihnen den Zugang zur eigenen Kreativität eröffnen“, so Ministerin Schäfer anlässlich der Verleihung in Düsseldorf. „Die heute prämierten Projekte sind beeindruckend. Sie zeigen die Bandbreite und Vielfalt der kulturellen Bildung und künstlerischen Aktivität von Kindern und Jugendlichen in NRW.“ So früh wie möglich sei mit der Förderung kultureller Kompetenzen zu beginnen.

Die Texte im Kasten schrieb Matthias Spruck für „Der Westen“

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