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theaterpädagogik

Theaterarbeit für den Frieden: Brot für die Welt online und in englisch und französisch: http://www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/theaterarbeit-fuer-den-frieden

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst | ziviler-friedensdienst 

Theaterpädagogik bildet in vielen Konfliktkontexten ein wirkungsvolles Instrument ziviler Konfliktbearbeitung. Es ist eine Kommunikationsform, die reale Konflikte bearbeitet, die Zuschauer einbezieht und ehemalige Opfer von Gewalt wieder zu handelnden Akteuren machen kann.

Das ZFD-Begleitteam Afrika von Brot für die Welt hat nun das Handbuch „Theatre for Peace“ herausgegeben, das theoretische und praktische Einsichten in die partizipative Theaterarbeit bietet.

Erfahrungen aus den verschiedensten ZFD-Ländern bildet das Handbuch ab. Neben der Region der Großen Seen, Südsudan, Kamerun und Sierra Leone zeigt der Band auch Einblicke in die Arbeit in Nepal.

Dabei wollen die Autorinnen und Autoren aber nicht nur ihre Erfahrungen reflektieren, sie geben auch praktische Übungen und Instrumente für die Arbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen an die Hand.

Dieser gerade erschienene Band ist das zweite Buch in der Publikationsreihe „Building Peace/Construire la Paix“ und stellt Theaterpädagogik nicht nur als Instrument der Friedensarbeit vor, auch ihre Funktion in der Kinder- und Jugendarbeit wird beleuchtet.

Das Buch kann in der ZFD-Publikationsdatenbank kostenfrei heruntergeladen werden.Weitere Informationen zu dem in Englisch und Französisch erschienenen Band erhalten Sie auf der Seite von Brot für die Welt.

www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/theaterarbeit-fuer-den-frieden

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KREATIV IM KONFLIKT – Theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung November 2013 bis Juli 2014

Gerne auch zum Weiterleiten: Der 6. Durchgang dieser Fortbildung startet im November, reduzierte Teilnahmegebühren bis Ende Mai

KREATIV IM KONFLIKT – Theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung
November 2013 bis Juli 2014 – Mit Anja Petz, Harald Weishaupt, Till Baumann und Marek Spitczok von Brisinski

Konflikte sind ein normaler Bestandteil menschlicher Beziehungen – ein konstruktiver und gewaltfreier Umgang mit ihnen hingegen nicht unbedingt.
In der Verbindung von Theorien und Praxis werden Konflikttheorien und Konfliktanalyseansätze vorgestellt, diskutiert sowie individuelle Stärken, Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Konflikten reflektiert. Mit Methoden aus dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal und viel praktischer Übung werden wir dabei erproben, wie mit kreativen Mitteln ein Prozess der Konflikttransformation angestoßen werden kann.

Ziele und Inhalte
– kreativer Umgang mit Konflikten
– Bewusstsein für das eigene Konfliktverhalten und die Entwicklung einer gewaltfreien Haltung schaffen
– Kennenlernen von Konfliktursachen, Wirkungsmechanismen und Analysetechniken, auch in komplexen Konfliktsituationen
– durch den theaterpädagogischen Zugang zu Konflikten werden Prozesse des kognitiven, emotionalen und sozialen Lernens angeregt

FORTBILDUNGSEINHEITEN UND TERMINE
I. Warum ich? 7.-10. November 2013
Persönlicher Umgang und Erfahrungen mit Konflikten / Modelle der Konfliktbearbeitung

II. Wie kommt’s? 23.-26. Januar 2014
Theoretische Grundlagen / Schlüsselbegriffe / Analysetechniken

III. Was tun? 6.-11. April 2014
Forumtheater: Handlungsoptionen entwickeln

IV. Was nun? 10.-13. Juli 2014
Persönliche Strategien in Konflikten / Interventionsmöglichkeiten

KOSTEN UND ANMELDUNG
Der Teilnahmebeitrag für die Fortbildung beläuft sich auf 950 Euro. Bei Anmeldung vor dem 31.07. betragen die Kosten 890 Euro und vor dem 31.05. 790 Euro. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden durch Drittmittel gedeckt. In Ausnahmefällen ist eine Ermäßigung möglich.

Weitere Informationen unter: http://www.friedenskreis-halle.de/kreativ. Dieser Kurs ist zertifiziert durch die Aktionsgemeinschaft Dienst dür den Frieden (AGDF). Für bestimmte Personenkreise ist auch eine Unterstützung durch die Bildungsprämie möglich, siehe www.bildungspraemie.info. Die Fortbildung findet im schönen Wendland (Niedersachsen) statt.

Für weitere Infos und zur Anmeldung: Mail: friedensbildung [at] friedenskreis-halle.de Tel: 0345 / 27 98 07 58 (Daniel Brandhoff)

Gewaltprävention mit theaterpädagogischen Methoden: 18. – 20. Nov 2011 Tagungshaus Himbergen Nds

Gewaltpräventive Theaterpädagogik, wie sie in Schule und Jugendgruppen stattfinden kann, ist am eigenen Leib zu erfahren, zu erproben und zu reflektieren. Theaterpädagogik verfügt über Methoden und Techniken, mit deren Hilfe man im quasi angstfreien Theater-Raum Konflikte bearbeiten, Widerstand proben, stark und schwach ausagieren und ‚Täter‘ und ‚Opfer‘ sein kann.

Die Teilnehmenden der Workshop-Tagung entwickeln alltägliche Konfliktszenarien, stellen sie dar und diskutieren szenisch. Der theaterpädagogische Ansatz versetzt die Akteure in die Lage, schon während des Spielens neue Erfahrungen zu machen und in der Reflexion Positionen zu entwickeln, ohne dass der ‚pädagogische Zeigefinger‘ sie führt. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden keine besonderen fachlichen Voraussetzungen verlangt.
Ablauf:
Freitag, 18.11.2011, ab18:00 Uhr; lecture demonstration: Armin Staffler (Innsbruck)
Samstag, 19.11.2011, ganztägig: Workshop mit Tina Wellmann (Hannover)
Sonntag, 20.11.2011, vormittags: Impulsreferat von Birte Rosenau (Lübeck)

Armin Staffler ist Mag.phil. (Politikwissenschaft und Geschichte), Theaterpädagoge (BuT), Autor des Buches „Augusto Boal. Einführung“ (Essen, 2009), u.a. Lehrbeauftragter im MAProgram for Peace Studies (UNESCO Chair, http://www.uibk.ac.at/peacestudies)
Sein Thema lautet: „Acting the Many Peaces. Theatre for Living and Theatre of the Oppressed“ – basierend auf der Idee von „pluralem Frieden”. Die post-boalsche Entwicklung des Forumtheaters aus systemtheoretischer Sicht vom Theatre of the Oppressed zum Theatre for Living (David Diamond) soll in dieser kurzen Mischung aus Vortrag und Demonstration anschaulich werden, indem die TeilnehmerInnen Vorstellungen von Konflikttransformation bekommen und auch selbst geben.

Tina Wellmann ist Mediatorin und Theaterpädagogin und hat 1999 das gewaltpräventive theaterpädagogische Projekt „mächtig gewaltig“ für Schulklassen und Jugendgruppen entwickelt und seitdem ständig ausgebaut. Infos unter: http://www.maechtiggewaltig.net Ihre gewaltpräventive Theaterarbeit zielt generell auf die Bereiche Spiel- und Impulstraining, Didaktik/Methodik und SpielleiterInnenhaltungen/ Mediationspraxis für MultiplikatorInnen in der Jugendarbeit.

Birte Rosenau ist Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und Theaterpädagogin (BuT). Sie gibt durch ein Impulsreferat über „Theater macht Schule“ Einblicke in ein Projekt zum Erlangen des Hauptschulabschlusses mit sogenannten „integrationsfernen“ jungen Erwachsenen.

Offene Workshop-Tagung der Gesellschaft für Theaterpädagogik/Niedersachsen e. V.

18. – 20. November 2011 Tagungshaus Himbergen (bei Bad Bevensen/Niedersachsen) Tel.: 0049/5828/357, http://www.tagungshaushimbergen.de
Anmeldung, Informationen: Gerd Koch : koch@ash-berlin.eu Florian Vaßen: florian.vassen@germanistik.uni-hannover.de
Teilnahmekosten: (einschließlich Übernachtung, Verpflegung, Bettwäsche ist mitzubringen oder gegen Entgelt zu entleihen): 130,- € für Berufstätige, 100,- € für Mgld. d. Ges. f. Theaterpädagogik/Niedersachsen, 65,- € für Studierende, Arbeitslose usw.
Bitte die Summe vor dem 30. Oktober 2010 unter dem Stichwort „Himbergen“ auf das Konto der Gesellschaft für Theaterpädagogik, Sparkasse Hannover, BLZ 250 50 180, Kto.-Nr. 556106, überweisen.

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