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forumtheaterblog

Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Forumtheater kann in allen Lebensbereichen die Auswege finden: Dialogisch und Gemeinschaftlich

http://joker-netz.raete-muenchen.de/Hauptseite#forumtheater – auch gerne für ale KollegInnen für ihre Projekte und zum Mitwirken!

Entsprechend steht die Seite https://www.facebook.com/forumtheaterBOAL für Ankündigungen und Vernetzung allen offen, die Aufführungen und Workshops ankündigen wollen. Auf twitter dazu @forumtheater – Einführung gern auch dazu!

Das Joker-Netz startete auch für diesen Zweck … und gern richte ich ich KollegInnen eine Mailadresse xxx@joker-netz.de (bei 1&1) ein, 2GB oder als Weiterleitung auf deinen bestehenden Account.

Das wiki Joker-netz.de zum forumtheater könnte auch Mitarbeit brauchen, bei Wikipedia ist es ja heute nicht mehr so leicht … (dauert manchmal etwas, US-Firma, für Hochschulgebrauch kostenlos).

Falls jemand einen zweiten Band mit Erfahrungen, auch zur „Ästhetik der Unterdrückten“ erstellen möchte, bin ich gern dabei … und der Verlag sicher auch. Hab mal in Stichworten angefangen …

Hervorgehobener Beitrag

Build the Living

Eine der grossen Vorläufer-Theater-Bewegungen

Build the Living

secure.acceptiva.com/?cst=7t7iYj
“And it’s still going.”

  • Judith Malina

 

We stand on the giant shoulders of hundreds of company members and millions of audience members around the world.
The Living Theatre is molded by Abstract Expressionism x Jazz x Beat Culture x Rock n Roll x Punk x HipHop x General Strikes for Peace.  From the front lines of creativity and free speech all the way beyond the borders, vanguards and limits of the 21st century.
Build with us, a better funding model for the theatre community… a community that’s nurtured and inspired artists from Al Pacino to Yoko Ono.  (And Thanos!?)

Let us Build the next century of avant garde culture together.  Let us value live performance, the ritual of gathering together through theatre and art…at least as much as we value Netflix.
Build the new society out of the shell of the old ( ! )
secure.acceptiva.com/?cst=7t7iYj

$10/Mo makes you a builder
(receive unheard conversations with Judith Malina)

$50/Mo makes you an engineer
(receive JM convos & invitations to special events)

Build The Living

Magdalenas Knot in München

Theater macht Politik

Am Freitag, den 13.9.

eröffnet ich um 17 Uhr die Ausstellung :“Joy of Weaving- Upscaled“ in der Halle 6, Dachauerstrasse 112 d.
Hier zeige ich die großformatigen Arbeiten, die ich in den letzten eineinhalb Jahren aus ausrangierten Textilien gefertigt habe.

Am Samstag 14.9.

gibt es dann im Rahmen des Magdalena Knot Projektes am Nachmittag im EineWeltHaus wieder den Film Beyond Ritual über das Projekt von 2017 zu sehen.
Program_Magdalena_knot

Am Samstag ab 19 Uhr

finden im Pathos Theater ebenfalls auf dem Kreativquartier ab 19 Uhr drei Performances statt, von denen eine meine interaktive Webarbeit „Joy of Weaving- Interweaving“ sein wird.
Weiter Informationen sind im angehängten flyer und demnächst auf meiner Website unter News zu finden. http://www.dorotheaseror.de/News

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Menschenrechte im Theater: Was München bewegt Di 4. Dez um 18 Uhr


  • 04.12.2018 18:00 – 20:00

    Was München bewegt – Forumtheater zum Thema Menschenrechte

    Das Selbsthilfezentrum München (SHZ) lädt alle Menschen ein, ihr Bewusstsein für Menschenrechte zu schärfen und ihre eigenen Handlungsoptionen bei alltäglichen Menschenrechtsverletzungen mit der Methode des Forumtheaters zu erweitern.

  • „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ lautet der Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Menschenrechte sind angeboren und können weder verliehen noch aberkannt werden. Sie gelten universell, stehen in keinem hierarchischen Verhältnis zueinander und sind unteilbar.

    In den alltäglichsten Situationen erleben wir dennoch oftmals, dass die Würde des Menschen antastbar ist! Diese Erfahrung lässt uns in vielen Momenten als ohnmächtige und ratlose Zuschauer*innen zurück.

    Die Methode des Forumtheaters bietet die Möglichkeit, dieser Ohnmacht aktiv entgegenzuwirken. Denn Forumtheater setzt dort an, wo wir Realitäten verändern wollen, aber nicht wissen wie: in vermeintlich ausweglosen Situationen, bei Konflikten und Unterdrückungserlebnissen.

    Basierend auf realen Erlebnissen werden uns die Studierenden der Hochschule München (Studiengang Soziale Arbeit) unter der Anleitung von Fritz Letsch (Theaterpädagoge und Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) Szenen zeigen, die zum kritischen Dialog anregen.

    Auf der Grundlage dieser Szenen werden wir gemeinsam die Chance bekommen, Handlungen zu erproben, um das Dargestellte zu verändern, Konflikte zu transformieren und Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen zu leisten. Dadurch werden Lösungsansätze sichtbar und neue Perspektiven und Erkenntnisse erlebbar.

    Die Kombination aus Selbsterfahrung und gemeinschaftlichem Probehandeln soll alle, die in alltäglichen Situationen couragiertes Verhalten zeigen wollen, auf ihrem Weg unterstützen.

    __________________________

    Datum: Dienstag, der 4. Dezember 2018 um 18 Uhr

    Ort: Selbsthilfezentrum München (Veranstaltungsraum im EG), Westendstraße 68, 80339 München

    Veranstalter: Selbsthilfezentrum München (SHZ)  – Eintritt frei

    Um Anmeldung wird gebeten: eva.parashar@shz-muenchen.de

    http://www.agspak-buecher.de/Simone-Odierna/Fritz-Letsch-Theater-macht-Politik-Forumtheater-nach-Augusto-BoalEin-Werkstattbuch
    https://www.ibidem.eu/de/theater-der-unterdrueckten-als-mosaikstueck-gesellschaftlichen-wandels.html
    https://www.ibidem.eu/de/theater-der-unterdrueckten-als-mosaikstueck-gesellschaftlichen-wandels.html
    Theater im Dialog
    https://www.ibidem.eu/de/theater-im-dialog-heiter-aufmuepfig-und-demokratisch.html

Forumtheater-Workshop in Freiburg

vom 31.10. -4.11.18 Workshop

„Ins Handeln kommen – Schritte für eine friedvollere Welt“

Schwerpunktmäßig werden wir mit Boal-Methoden arbeiten und am Ende ein Forumtheater aufführen. Genauere Infos zum Workshop siehe unter:
www.waldraum-freiamt.de

„INS HANDELN KOMMEN! – SCHRITTE FÜR EINE FRIEDVOLLERE WELT“

Der Waldraum e.V. Freiamt lädt mit Unterstützung des Eine Welt Forum Freiburg zu einem mehrtägigen Workshop mit dem Titel „Ins Handeln kommen! – Schritte für eine friedvollere Welt“  ein.

Zeitraum: Mittwoch, 31.10.2018 17:00 Uhr bis Sonntag, 04.11.2018 14:00 Uhr)

Veranstaltungsort: Bergfritzenhof (www.bergfritzenhof.de) in Freiamt, 30 km nördlich von Freiburg i.Br.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die trotz und wegen der Weltlage gemeinsam Ohnmachtsgefühle überwinden möchten und konkrete Handlungsmöglichkeiten suchen.
Er wird inhaltlich einen starken Süd-Nord-Bezug haben.

Schwerpunkt werden Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal sein, das einen kreativen Zugang zu Empowerment und kollektiven Lösungen ermöglicht.
Dabei steht die praktische Auseinandersetzung mit Konflikt- und Diskriminierungssituationen im Zentrum.

Zudem geben mehrere Themenblöcke einen Einblick in Methoden und Übungen der Konfliktbearbeitung und Konfliktprävention.

Wir diskutieren die Möglichkeit der praktisch erfahrenen Konfliktlösungsansätze für unser politisches Handeln.

Ergänzend werden positive Beispiele der Förderung von Friedensprozessen in verschiedenen Krisenregionen der Welt vorgestellt und reflektiert.

Mit der Aufführung eines Forumtheaters – einer partizipativen Theaterform – am Samstag wird das Erarbeitete schließlich einem überschaubaren Publikum aus der Region gezeigt.

Die spannende Frage ist dann: Werden auch die Zuschauenden ins Handeln kommen?

„Im Theater der Unterdrückten wird die Realität nicht nur so gezeigt, wie sie ist, sondern auch – noch wichtiger – wie sie sein könnte. Dafür leben wir schließlich – um zu werden, was wir potentiell sein könnten.“ Augusto Boal

Leitung:

Isabella Bischoff ist als freiberufliche Theaterpädagogin tätig. Sie arbeitete in den 90er Jahren mit Augusto Boal und seinem Centro de Teatro do Oprimido zusammen.
Seit Jahren experimentiert sie in politischen Gruppen mit kreativen Aufklärungs- und Protestformen.
Wolfgang Albrecht
arbeitet in den Bereichen präventive Konfliktbearbeitung, Mediation und Empowerment in selbstorganisierten Strukturen.
Er ist seit vielen Jahren für das Informationszentrum 3. Welt Freiburg (iz3w) als Bildungsreferent tätig.

Teilnahmebeitrag: 80 – 120 €* (nach Selbsteinschätzung)

Anmeldung zum Seminar (Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 18 Personen beschränkt.)

Weitere Fragen zu Inhalten und Rahmenbedingungen an:

wolfgang.albrecht@waldraum-freiamt.de

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln
– des Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes
– der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
– des Aktionsgruppenprogramms – Engagement Global

oder:
https://ewf-freiburg.de/blog/Veranstaltung/workshop-ins-handeln-kommen-schritte-fuer-eine-friedvollere-welt/

Mosaik gesellschaftlichen Wandels

Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels

Einblicke, Ansichten und Projekte

Forumtheater Mosaik

Nach dem Workshop war der Zusammenhalt in der Klasse so toll, dass es wieder Spaß gemacht hat, zur Schule zu gehen. Ich konnte dann auch besser lernen. Tanas, 15 Jahre alt, nach einem dreitägigen Theaterprojekt mit dem Forumtheater inszene an einer Kölner Schule Dieser Sammelband gibt einen Einblick in verschiedene Theaterprojekte, in denen mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gearbeitet wird.

Die hier versammelten Praktiker*innen zeigen ihre individuellen Wege mit dem Theater der Unterdrückten und wie weitere Theaterrichtungen von Clownerie oder Improvisationstheater über Theater zum Leben und Applied Action Theater bis hin zur Theatertherapie ihre künstlerische und kreative Arbeit bereichern.

Deutlich wird dabei die Relevanz des Ansatzes Augusto Boals für die gesellschaftspolitischen Themen, die unsere Zeit wie keine anderen prägen: Ob soziale Ungleichheitserfahrungen, der individuelle und gesellschaftliche Anteil am Klimawandel oder Debatten rund um Asyl und Menschenrechte – die hier vorgestellten Projekte legen dazu nicht nur wichtige Fragen frei, sondern zeigen exemplarisch, wie die Methoden aus dem Theater der Unterdrückten aktives politisches Hinterfragen und Handeln von Subjekten stärken.

Vervollständigt wird der Sammelband durch einen Praxisteil mit den Lieblingsübungen der Autor*innen als Anregung für die eigene theaterpädagogische Praxis.

Mit Beiträgen von Stephan Antczack, Sophia-Marie Bömer, Jens Clausen, Birgit Fritz, Harald Hahn, Sanjay Kumar, Fritz Letsch, Özge Tomruk, Friderike Wilckens-von Hein

https://www.ibidem.eu/de/theater-der-unterdrueckten-als-mosaikstueck-gesellschaftlichen-wandels.html

Erlebnispädagogik und Forumtheater

Demokratie in der Erlebnispädagogik

Der Kongress „erleben und lernen“ widmet sich der pädagogischen Aufgabe, Erleben und Lernen in Theorie und Praxis anschaulich, nachhaltig und teilweise auch unkonventionell miteinander zu verbinden.

Er findet alle zwei Jahre an der Universität Augsburg statt. Die wechselnden Leitthemen des Kongresses greifen aktuelle Themen und Fragestellungen der Erlebnispädagogik, des Outdoor-Trainings und des Erfahrungslernen auf.

www.erleben-lernen.de

12. Internationaler Kongress erleben & lernen | 2018:

 

Einmischen possible:
Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik

 

Gedanken zum Thema des Kongresses finden Sie unter dem Button „Schwerpunkt“. Das detaillierte Programm – wie immer eine gute Mischung aus Vorträgen, Foren, Workshops und einer Mitmach-Aktion – gibt es hier auch als PDF zum Downloaden. Der Kongress startet am 28.09.2018 um ca. 09.00 Uhr und endet am 29.09.2018 ca. 17.00 Uhr.

Das „Theater der Unterdückten“ nach Augusto Boal bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es „macht Politik“ und setzt Lernprozesse in Gang. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte und setzt somit Impulse zu neuen
Denk- und Handlungsweisen frei.
Leitung einer Großgruppen-Veranstaltung beim Kongress: erleben und lernen 28. – 29. September 2018

Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik

Forumtheater in der Nachbarschaft

Nachbarschaft

Veröffentlicht am 31.07.2018 von Robert Klages im TAGESSPIEGEL

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: spandau@tagesspiegel.de

„Es gibt kein Rezept, keine Theorie, die uns lehrt, wie Integration gut verläuft, funktioniert. Das Leben wird es uns lehren, denn Integration findet im Leben statt.“ Das sagen die Vorsitzenden von „Metaforen für Kunst und Kultur e.V.“ Spandau, Celso und Veronika Willusa.

Das Forumtheater in Spandau möchte einen Beitrag leisten, Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Integration der Geflüchteten besser zu verstehen, die kulturell bedingten Konflikte und Hemmnisse sichtbar machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Es sollen authentische Lebenserfahrungen der Projekt-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Szene gesetzt und öffentlich „debattiert“ werden.

Rassismus sollte nicht runtergeschluckt werden: Unter dem Hashtag #MeTwo schildern derzeit Tausende, wie ihnen selbst schon Rassismus widerfahren ist. Hier nachzulesen. Aber das Theater hat da ja noch ganz andere Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern als es auf Twitter geschehen kann.

Das Debattier-Theater, das Theater-Spiel kommt mit der Möglichkeit daher, Strukturen der Lösungsfindung zu schaffen und hilft uns, unsere Zeit und uns selbst besser kennen zu lernen. Es ist eine sozial-politische und sozial-therapeutische Theaterkunst, die angesichts alter und neuer Herausforderungen des Alltags die Menschen zum Nachdenken anregt und plötzlich Lösungen für die angesprochenen Probleme aufwirft.

Theater der Unterdrückten: Im Forumtheater wird nach einer dramaturgischen Methode gearbeitet, die sich ausdrücklich an Profis und Laien, Schauspieler und Nicht-Schauspieler gleichermaßen wendet: das Theater der Unterdrückten wurde in den 1970 Jahren von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und hat seitdem weltweit Verbreitung gefunden. Es wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Alle Teilnehmenden werden praktisch befähigt, selbstständig Theater zu schaffen und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten sowohl im Theater als auch im täglichen Leben und zu erweitern.

Es soll pro Werkstatt jeweils ein Forumtheater zur Aufführung gebracht werden, dessen Handlung auf realen Ereignissen beruht. In diesem von den Teilnehmenden der Theaterwerkstatt szenisch dargestellten Konflikt beugt sich die unterdrückte Person derjenigen, durch welche sie unterdrückt wird. In der anschließenden der Forum-Debatte wird das Stück neu gespielt und jemand aus dem Publikum wird aufgefordert, auf die Bühne zu treten, um eine andere Lösung für das dargestellte Problem zu finden.

Publikum soll bei der Aufführung intervenieren: Zuschauer wohnen einer Aufführung bei und am Ende können sie auf die Bühne kommen und in die wiederholt dargestellte Szene intervenieren, um zu versuchen, die dargestellten Konflikte zu lösen.

Wer mitmachen möchte: Metaforen für Kunst und Kultur e.V. Päwesiner Weg 15 a,  Tel.: 030 / 23 40 49 79 oder 0176 5440 2195 Email: metaforen.e.v@gmail.com www.metaforen.de, www.kulturderreinenherzen.org

befreiende Pädagogik – befreiendes Theater

Sa 13.10.2018  im Friedensmuseum

Nürnberg von 10-17 Uhrfriedensmuseum nürnberg

Theater der Befreiung nach Augusto Boal

Angesichts globalisierter und komplexer Unterdrückungsstrukturen bietet Boals Theateransatz wertvolle Ansätze für selbstbestimmtes Handeln und Empowerment. Er nutzt die Kraft, die in unseren Wünschen nach Veränderung liegt.

In dem Workshop werden wir uns mit Konflikten und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ziel ist die Erweiterung des persönlichen und politischen Handlungsspielraums.

Theatererfahrung ist nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung und Schuhe mitbringen.

Die Referentin Isabella Bischoff lebt als freiberufliche Theaterpädagogin in Freiburg. In den 90er Jahren hat sie mit Augusto Boal und dem Centro de Theatro do Oprimido Rio zusammen gearbeitet. Dauer 10-17 Uhr Teilnahme nach Voranmeldung bis zum 1.10.2018.

Teilnahmegebühr 15 (ermäßigt 10) Euro Bitte jetzt schon anmelden!


– und die Theorie dahinter:

befreiung-menschlichkeit AGSPAK Freire

Heute ist es notwendig, die befreiende Pädagogik und die Sprengkraft des Forumtheater neu zu erzählen, weil die Ursprünge und Ausbreitung, aber auch die Einbettung in die verschiedenen Theater-Entwicklungen nicht mehr leicht nachvollziehbar sind.

Neben einigen experimentellen Stücken kommt es mir vor, als wären die Stücke der Staatstheater wieder die selben wie in den 60er Jahren, unterbrochen von einer Textflächen-Vortragung …

… doch habe ich nicht mehr den Einblick und die Begeisterung wie damals, als ich noch „die Giese“ im Werkraum erleben konnte und von Plenzdorffs „Neuen Leiden des jungen W.“ elektrisiert war wie von

Die Übertragung der Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire in die deutsche Realität. Sie begann in den 70er Jahren über die damaligen Kultur-Botschafter, „Entwicklungshelfer“, vor allem verankert im kirchlichen Bereich.

Im Studium hatten wir erste hektographierte Blätter, getippt und abgezogen in Spiritus-Abzugs-Apparaten, um zu lesen, zu besprechen und zu verstehen, was da in wilden Worten stand: Die Ausdrucksweise und das politisch engagierte Denken waren uns noch fremd.

Dann fand sich die europäische Ebene der Bewusstseinsbildung, in der AG SPAK vertreten durch einen Freire-AK mit einer kleinen Schriftenreihe bewusst-päd.

Daraus erfolgte dann 1992 die Gründung der Paulo-Freire-Gesellschaft in München, über einige Jahre etwa vierteljährlich mit der Herausgabe der“zeitschrift für befreiende pädagogik“, (die Internet-Veröffentlichung wäre ein nächstes Projekt) ab 200x zog der Verein nach Berlin in eine dort aktive Szene um.

Zur befreienden Pädagogik

plakatdie, wie auch in Süd- und Mittelamerika vor allem in der Erwachsenenbildung angewandt wurde, kam in den folgenden Jahren das Theater der Unterdrückten. Mit seiner später zentralen Methode, dem

Forumtheater

entwickelte Augusto Boal beginnend  in den 70ern eine Methoden-Reihe, die aus der normalen volks-orientierten Dramaturgie und Theaterinszenierung in den Kampf gegen die Militärdiktatur, die Zensur, auch auf die internationale Ebene geriet:

TheaterMachtPolitikNach seiner Verhaftung nach einem Auslands-Aufenthalt wurde Augusto Boal verhaftet und sollt ein der Folter gestehen: „sein Vaterland Brasilien im Ausland verleumdet zu haben, in dem er behauptet habe, in Brasilien werde gefoltert“.

Als er auf diesen Vorwurf hin lachte, waren sie nicht sicher, ob er noch bei Sinnen sei … und sie ließen ihn auf internationale Proteste, auch aus Deutschland (Theater heute) ins Exil, das er zuerst in lateinamerikanischen Ländern, dann in Portugal und Frankreich begann, mit einem Lehrauftrag an der Sorbonne und dem Aufbau eines „Zentrum zur Heilung von Autoritäts- und Erziehungs-Schäden.

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie

In der europäischen Theater- Workshop-Szene, die damals zwischen Bread & Puppet, Living-Theater und existentiellen Clowns, dem „Armen Theater“ von Jerzy Grotowski und den Inszenierungen von Tadeusz Kantor, die unseren Kanon von wilden Theaterleuten erweiterten, fand Augusto eine breite Teilnehmerschaft für große Workshops in München, Berlin und Hamburg, an denen DramaturgInnen und Regisseure sowie Schauspielende mit allen ihren Spiel-Erfahrungen teilnahmen, aber auch Interessierte aus der Bildungs- und Sozialpädagogik, ausgestiegene Lehrkräfte und KünstlerInnen aller Art.

Internationale Treffen in Brasilien und Toronto, Wien, Rotterdam

werden jetzt auch durch kleine Festivals in Berlin, Halle, Wien … vorbereitet

Internationale Seiten und Austausch

Theatre of the Oppressed, a term coined by Augusto Boal, is a series of theatrical analyses and critiques developed in the 1950s.

Theatre of the Oppressed | The Mandala Center for Change www.mandalaforchange.com/site/applied-theatre/theatre-of-the-oppressed

„The purpose of Theatre of the Oppressed is to rehumanize humanity.“ — Augusto Boal Theatre of the Oppressed What is Theatre of the Oppressed?

noch in Arbeit –

http://theater-erleben.de von Nicole Suchanek in Witten – offen für Studierende

theater der unterdrückten – Harald Hahn www.harald-hahn.de/theaterderunterdrueckten.html

Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal „ Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt …

Fortbildungen in Gauting

jokers_GEIm Institut für Jugendarbeit 1988-

Als europäische Tagung mit Augusto

mit einer Aufführung im Rathaus-Sitzungssaal München, geschildert in Symbolism in Munich

Legislatives Theater in Europa?

Wien im Justizministerium, Video auf youtube

Berlin

Curinga-Projekt quer durch’s Land

Szenen und Treffen in Berlin, Potsdam, Halle … mit internationalem Austausch

kleine regionale Gruppen

Immer wieder Schulprojekte

Artikel

bewusst – werkstatt-buch

veröff

 

Gute Quellen

https://dokumente-online.com/die-paedagogik-der-unterdrueckten-von-paulo.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Paulo_Freire

https://fritz-letsch.wikispaces.com/Paulo+Freire

Augusto Boal auf der Website des Paulo Freire Zentrum 30.11.2004 | Stefan Lumplecker

Forumtheater als Erfahrungs-Lernen

theatermachtpolitik.jpg
Simone Odierna/Fritz Letsch: Theater macht Politik. Forumtheater nach Augusto Boal.Ein Werkstattbuch AG SPAK Verlag

Forumtheater:

fritz-letsch.eineweltnetz.org

Regelmässig geraten wir in ein Dilemma, und kaum sind wir wieder draußen, könnten wir es wiederholen.

Bert Brecht suchte mit Freunden und KollegInnen nach neuen Ausdrucksformen der Aufklärung für das Theater und nach gemeinschaftlichen Arbeitsformen darin, wie mit Erwin Piscator, der auch neue Theater-Bauten dafür entwarf, und im Exil in New York die Theaterpädagogik dazu entwickelte, wie sie uns Judith Malina berichtete und im Living Theater lebte, bis heute weiter gespielt und gelebt.
Augusto Boal fand seine Theater-Methoden im Dialog der brasilianischen Volkstheater-Tradition mit der befreienden Pädagogik von Paulo Freire, im Kampf gegen Militärdiktaturen und im Aufbau demokratischer Strukturen in den Arbeiter-Bewegungen.
Zuletzt schrieb er noch eine „Ästhetik der Unterdrückten“ gegen die Orientierungslosigkeit in der modernen Warenwelt.

Forumtheater kann die Anliegen und Problemstellungen einer Gruppe in der Öffentlichkeit präsentieren und diskutieren, um bis zum **Legislativen Theater** auch Gesetzesänderungen zu erreichen.

Augusto Boal entwickelte vor dem Hintergrund der Arbeiten von Bert Brecht und Erwin Piscator und der befreienden Pädagogik von **Paulo Freire** in Brasilien neue Methoden kommunikativer Theaterarbeit, die in seinem Exil in den 1980er nach Europa und sich dann in der Bildungsarbeit weltweit verbreiteten.

Bilder zu Themen
Aus dem Augenblick der Idee eine Geste von Angst / Druck / Ärger vorstellen
Das „Lesen der Geste“ aufnehmen und in Gedanken wirken lassen

Themen zu Szenen
Aus den Themen der Gruppe die eigenen Empfindungen wachsen lassen: Anderes und Eugenes

Forum-Szenen für ein Publikum
In (etwa) Fünfer-Gruppen Erlebnisse erzählen und auswählen, zu einer Symbol-Szene kombinieren

Legislatives Theater mit Gruppen aller Themen
Hören, dass eine Gruppe in Thema richtig adressieren kann: Recht als veränderbar erleben

Aktion mit allen Teilnehmenden

Für alle Beteiligten: Alle haben eine Aufgabe, auch der Dokumentation / Reflexion / …
Erste Anleitung in großem Zirkel, versetzt stehend, die methodischen Schritte kennen-lernen

Körperwahrnehmung

zum Lockern und zur Vorbereitung für den mutigen Ausdruck

Alle stellen sich in einem großen Kreis, versetzt hintereinander, und bewegen nach Anleitung von den Zehen über Hüften und Rückgrat, Schultern und Kinn, Nasenspitze bis zu Stirn und den Ohren … (5-10 min)

„Testverfahren“ zu zweit / zu dritt: Mit der Hand ein Gesicht führen und die Grenzen der Beweglichkeit erreichen, zu zweit, tauschen, verabschieden, / zu dritt / kurz nach-besprechen (5 -10 min)

Statuen bauen

Ausdruck und Eindruck: Vorbereitung zu Statuen: Die fünf Schritte:

  • Eine Person „ergreifen“: Hand und Gesicht … in Verbindung
  • Die Haltung verändern, Stellung der Füße – Erlaubnis der Berührung
  • Das Gesicht „wie im Spiegel“ zeigen
  • Die Augen auf einen Auslöse-Punkt richten
  • Einen Ton, ein Wort, einen Satz … ein-flüstern

Alle Bild-Gestaltenden besichtigen und begegnen die anderen Statuen

Die Statuen begegnen sich untereinander: Was passiert?

kurze Pause, Austausch, Wechsel, Wiederholung, voneinander verabschieden

Ende der Methoden-Anleitung, Kurze Einführung zu Forum-Szenen und den dramatischen Punkt

Start mit inhaltlichem Gruppengeschehen

Tabu-Themen zur politischen Arbeit

in thematisch gebildeten Fünfer-Gruppen aus Teilnehmenden-Vorschlägen
zu den bisherigen Tagungs-Themen auf Zuruf
Gruppen sollten sich teilen, wenn sie mehr als 5 Personen werden, damit alle zu Wort kommen

Situationen für mögliche Forum-Szenen in der Gruppe gegenseitig erzählen, die Schlüssel-Statue erstellen, vielleicht vorstellen?

Abschluss zum Legislativen Theater in Rio de Janeiro:

Gruppen aller Art … verschaffen sich Gehör im Rathaus

Themen- und Szenen-Sammelnde: Schreiben und Fotografieren?
In Gruppen auf Pinnwänden präsentieren: Stichworte, Themenbereiche,
Fotos als Web-Show, Freigabe-Vorgang der Bilder für Dokumentation?


Vertiefende Workshops:
*Den Körper und seinen Ausdruck in Übungen präsent machen*
Wanderung durch den ganzen Körper und seine Ausdrucksfähigkeit, Statuen- und Bildertheater für die genauere Verständigung „unter Druck“ Stimmen hören und Gedanken lesen: Intra- Projektion als typische Methode für die soziale und gesellschaftliche Arbeitsrichtung des Theater der Unterdrückten;

*der Blick für den Dramatischen Punkt.*

Grundlagen der Theaterpädagogik für die verschiedenen Alters- und Zielgruppen: Motivation, Einladung, Wissen um Theaterformen, Ängste; Nachbesprechung und gemeinsame Auswertung, Protokollformen Vom Statuen- zum Forum-Theater: Die Joker-Rolle und die Mechanik der Veränderung

Forum-Theater braucht Dramatische Gestaltung;

Vom Bild zur Handlung.
Proben-Techniken zur Vertiefung und Schärfung des Ausdrucks, Stimm-Konzert
Die Arbeit des Jokers: Spielleiter und Anwalt des Publikums, Moderation.
Entstehen und Entwicklung des Theater der Unterdrückten in seiner südamerikanischen Herkunft,
Transfer in europäischen Anwendungen,
Reflexionen unserer pädagogischen Grundlagen und der Praxis-Bewertung

Kraft-Rituale und gezielte Dramatik: Mit Publikum spielen Zuspitzung von Szenen für die Mitarbeit des Publikums: Mechanismen der Unterdrückung sichtbar machen, für Eingriffe und Veränderung zugänglich. Das Spiel der Macht: Gestaltung stärkender Pädagogischer Arbeitsformen

Der Unterschied zwischen idealistischer Theaterpräsentation und episch- veränderbarer Darstellung: Brechts Vorstellungen und unsere kulturellen Ausdrucksformen im Spiegel des politischen und gesellschaftlichen Bewusstseins, Möglichkeiten zukunftsweisender Gestaltungen.

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