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Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Forumtheater kann in allen Lebensbereichen die Auswege finden: Dialogisch und Gemeinschaftlich

http://forumtheater.wikispaces.com – auch gerne für ale KollegInnen für ihre Projekte und zum Mitwirken!

Entsprechend steht die Seite https://www.facebook.com/forumtheaterBOAL für Ankündigungen und Vernetzung allen offen, die Aufführungen und Workshops ankündigen wollen. Auf twitter dazu @forumtheater – Einführung gern auch dazu!

Das Joker-Netz startete auch für diesen Zweck … und gern richte ich ich KollegInnen eine Mailadresse xxx@joker-netz.de (bei 1&1) ein, 2GB oder als Weiterleitung auf deinen bestehenden Account.

Das wiki forumtheater könnte auch Mitarbeit brauchen, bei Wikipedia ist es ja heute nicht mehr so leicht … (dauert manchmal etwas, US-Firma, für Hochschulgebrauch kostenlos).

Falls jemand einen zweiten Band mit Erfahrungen, auch zur „Ästhetik der Unterdrückten“ erstellen möchte, bin ich gern dabei … und der Verlag sicher auch.

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Hervorgehobener Beitrag

Forumtheater-Seminar zur Arbeit mit Traumatisierten

Forumtheater ist die wichtigste Form im Theater der Unterdrückten, es war immer für die politische Veränderung von unten.

Traumatisierte haben eine geschädigte oder gar zertrümmerte Selbst-Sicherheit.

Sie wieder-zu-gewinnen kann ein Prozess sein, der auf mehreren Ebenen heilsam wird:

Methoden anwenden lernen

Eigene Themen in Angriff nehmen

Szenen für ein Publikum vorbereiten

Als Joker bei heißen Themen: Begleitung?

Der heilsame Prozess:

Erinnerung in einer sicheren Gruppe zulassen

Thema an die Gruppe abgeben, Regie übernehmen

Einfühlungsvermögen der Anderen erleben

Lösungsversuche in der Gruppe erleben: Scheitern & Einfühlung

Reflexionen in der Gruppe: 

Blick auf Überlebensstrategien und eigene Stärken

Forschende Gruppe achtet auf Langzeit-Wirkung

Literatur: Theater macht Politik, 

darin: 

Gitta Martens, Forumtheater im öffentlichen Rahmen S.31 ff

Petra Lemke, Forumtheater schafft mehr als eine Wirklichkeit S.60 ff

Paulo Freire und Augusto Boal: 2.Mai Todestag

Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: freire1994muenchen

Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di 2. Mai 2017

Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod?
Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden?
Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.

Dienstag 2. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr.
Ort: Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung: http://www.pfz.at/article1888.htm

Zu Augusto Boal wird es sicher auch Erinnerungen geben: www.forumtheater.wikispaces.com

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Newsletter Paulo Freire Zentrum

Nr. 5 – 2017, 02. Mai 2017

Anlässlich des heutigen 20. Todestages Paulo Freires bieten wir eine kleine Auswahl zur Nachlese über Freires Leben und Werk – sieben Texte aus den 777 Texten auf unserer Website, in denen Paulo Freire genannt wird. Weiters laden wir heute Abend zu einer Veranstaltung. Und darüber hinaus haben wir uns entschlossen, unseren Newsletter optisch dem Gang der Zeit anzupassen und nun auch in html-Formatierung zu versenden!

  1. Heute: 20. Todestag Paulo Freires (1921-1997)
    Eine Kurzbiographie
    Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires
    – Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
    – Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
    – Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
    – Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
    – Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di., 02. Mai 2017
  2. Neues auf unserer Website:
    – Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
    – Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
    – Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
  3. Auf dem Weg zur Entwicklungstagung:
    – Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess (Teil 3).
    – Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr., 19. Mai 2017.
  4. News aus dem C3-Centrum für Internationale Entwicklung:
    – C3-Award 2017: Preisverleihung für Vorwissenschaftliche Arbeiten mit anschließendem Fest
    – C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
  5. Aktuelle Hinweise:
    – Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
    – What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
    – Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do, 18. Mai 2017.
  6. Zum Schluss: Ein Zitat über Paulo Freire.

  1. HEUTE: 20. TODESTAG PAULO FREIRES (1921-1997)

– Eine Kurzbiographie.
Wer war Paulo Freire? Paulo Freire wurde am 19.9.1921 in der Provinzhauptstadt Recife im Nordosten von Brasilien geboren und wuchs in einer kleinbürgerlichen Familie auf. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 lernte er Armut und Hunger kennen. Wie ging es weiter?
http://www.pfz.at/article178.htm

– Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires.
Paulo Freire verkörpert den engagierten Intellektuellen, der Denken und Lernen für ein großes Ziel miteinander verbindet: dem immer neuen „Auszug aus dem Status Quo“. Seine Methode der Bewusstseinsbildung (conscientizacao) zielte darauf, die Welt lesen zu lernen.
http://www.pfz.at/article52.htm

– Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
Worum geht es im Hauptwerk Paulo Freires? „Die Pädagogik der Unterdrückten ist ein Instrument der Entdeckung, dass in ihnen und in ihren Unterdrückern die Enthumanisierung Gestalt angenommen hat“, schreibt Freire.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=387

– Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
In „Erziehung als Praxis der Freiheit“ analysiert Paulo Freire am Beispiel Brasiliens die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Demokratisierung. In diesem Zusammenhang unterstreicht der brasilianische Befreiungspädagoge die Notwendigkeit einer Demokratisierung durch Bildung und Kultur.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=426

– Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
Die Erziehungswissenschaftlerin Kira Funkte beschäftigte sich im Rahmen ihrer Dissertation, 2010 im Waxmann-Verlag erschienen, intensiv mit Paulo Freire, seinem Werk, seiner Wirkung und seiner Aktualität. Wir luden sie vor fünf Jahren zu einer Veranstaltung nach Wien ein.
http://www.pfz.at/article1264.htm

– Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
Paulo Freire gilt heute als einer der wichtigsten VolksbildnerInnen. Seine Besonderheit liegt unter anderem daran, dass ein Intellektueller aus der Peripherie einer aus den Ländern des Zentrums stammenden Disziplin, der Pädagogik, einen wesentlichen Impuls zu geben vermochte. Um die Aktualität Paulo Freires 10 Jahre nach seinem Tod zu diskutieren haben Andreas Novy und Gerald Faschingeder eine Ausgabe des des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) herausgegeben.
http://www.pfz.at/article632.htm

– Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. HEUTE, Di., 02. Mai 2017.
Am 2. Mai 1997 verstarb Paulo Freire, die markanteste Gestalt im Aufbruch des Bildungsdiskurses der 1970 und 80er Jahre – sowohl in Lateinamerika, als auch in Europa. Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod? Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden? Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.
Di., 02. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr. Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

2. NEUES AUF UNSERER WEBSITE:

– Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
Welche Verbindung besteht zwischen dem ehemaligen sowjetischen Führer Lenin, dem italienischen Politiker Gramsci und dem brasilianischen Pädagogen Freire? 2017 ist ein bedeutendes Jahr, um sich jenen Denkern zu widmen, denn heuer jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal, der Todestag Gramscis liegt 80 Jahre und der Freires 20 Jahre zurück. Der Artikel von Marina Naomi Noack bietet eine thematische Wanderung zwischen Herrschaftskritik, Machtfragen und politischer Befreiung, deren Wegweiser drei historische Figuren mit hochaktuellen Themen sind: http://www.pfz.at/article1906.htm

– Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
Der Bananenbauer Gilberto Ohta de Oliveira sprach im Rahmen eines Workshops am „Gutes Leben für alle“ Kongress über soziale Inklusion in der Wirtschaft – in Brasilien und darüber hinaus. Sein Vortrag bot Visionen und Erfahrungen im Arbeiten für eine solidarische Zukunft der (Land-) Wirtschaft. Die persönliche Geschichte und das Engagement dieses erfolgreichen Kleinbauern aus Brasilien zeigen den Sinn und die Bestrebungen um eine solidarökonomische Transformation. Isabella Wagner war beim Workshop und berichtet: http://www.pfz.at/article1905.htm

– Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
Jenny Chan von der Hong Kong Polytechnic University sprach im Rahmen der Ringvorlesung „Globale Güterketten – Weltweite Arbeitsteilung und ungleiche Entwicklung“ über Arbeitsbedingungen in chinesischen Elektronikunternehmen. Als Beispiel wurde Foxconn herangezogen, das größte Unternehmen in Chinas Elektronikbranche. Die Arbeitsbedingungen seien physisch als auch psychisch unzumutbar. Chan berichtete über die Verzweiflung der Betroffenen sowie Möglichkeiten des Widerstandes von Seiten der Beschäftigten, WissenschaftlerInnen und KonsumentInnen – nachzulesen im Artikel von Barbara Groß:http://www.pfz.at/article1904.htm
3. AUF DEM WEG ZUR ENTWICKLUNGSTAGUNG:

– Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess – Teil 3.
Durch welche Strategien und AkteurInnen kann der gesellschaftliche sozial-ökologische Wandel unterstützt werden? Der letzte Teil der Artikelserie von Michael Narberhaus behandelt die Kernrollen für eine systemische Veränderung. Er zeigt auf, warum politische Kampagnen und Themensetzung wichtig sind und weshalb neue Räume für Dialoge geschaffen werden müssen. Eines scheint klar zu sein: Auch wenn unsicher ist, ob es je zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel kommen wird, ist dies unsere einzige Möglichkeit für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Hier Teil 3 der Artikelserie.

– Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr. 19. Mai 2017.
Im Vorfeld zur 7. Österreichische Entwicklungstagung findet am 19. Mai 2017 ein „Treffen der Entwicklungsforscher/innen“ statt: Zum 6. Mal tagen WissenschafterInnen der Entwicklungsforschung, diesmal um unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zum Thema „Sozial-ökologische Transformationen. Perspektiven österreichischer Entwicklungsforschung“ in den Fokus zu nehmen.
Zeit: 19. Mai 2017, 11.00-18.00 Uhr.
Ort: Großer Saal des OeAD, Erdgeschoß, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien.
Nähere Infos: http://www.pfz.at/article1878.htm
Anmeldung: http://www.pfz.at/article1897.htm
4. NEWS AUS DEM C3-CENTRUM FÜR INTERNATIONALE ENTWICKLUNG:

– C3-Award 2017: Preisverleihung für herausragende Vorwissenschaftliche (Diplom-)Arbeiten mit anschließendem Fest.
Das C3-Centrum für Internationale Entwicklung lädt am 30. Mai 2017 zur feierlichen Verleihung des C3-Awards 2017 ein! Prämiert werden herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten, die einen thematischen Bezug zu Internationaler Entwicklung haben und globale Vernetzungen mit einem kritischen Zugang berücksichtigen. Die fünf entwicklungspolitischen Organisationen im C3 freuen sich darauf, die ausgewählten Arbeiten im Rahmen eines Festaktes vorzustellen und auszuzeichnen! Nach der Übergabe der Preise durch Ulrike Lunacek (MEP), Peter Launsky-Tieffenthal (BMEIA), Petra Bayr (Abg.z.NR) und Franz-Joseph Huainigg (Abg.z.NR) wird zum gemütlichen Ausklang mit Musik und Trank geladen.
Zeit: Di., 30. Mai 2017, 18.30 Uhr.
Ort: C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung
Rückblick auf den C3-Award 2016

– C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
Am 4. April 2017 waren die einladenden Räume der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik ein Ort der besonderen Begegnung. Insgesamt 24 „lebende Bücher“ haben im persönlichen Gespräch Einblick in ihre Erfahrungen im ehrenamtlichen und/oder beruflichen Engagement für eine Veränderung (in) unserer UmWELT gegeben. Die TeilnehmerInnen konnten mit AkteurInnen, die an der Schnittstelle von Umwelt- und Sozialem arbeiten, über ihr Engagement sprechen. Das C3 Radio war dabei, die Sendung wird am Mi., 10. Mai 2017, um 18.30 Uhr ausgestrahlt.
5. AKTUELLE HINWEISE:

– Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
Die Veranstaltungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ bietet Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. ExpertInnen berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren sowohl mit Personen aus der Praxis als auch dem Publikum innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation. Am 11.Mai spricht Tilman Santarius über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Ressourcen- und Klimaschutz sowie die sozialen und ökologischen Implikationen dieser Entwicklung.
Zeit: Do., 11. Mai 2017, 18:00-20:00 Uhr.
Ort: Kommunalkredit Public Consulting, Türkenstraße 9, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
Im Rahmen der Wiener Festwochen spricht Gayatri Chakravorty Spivak über die Gleichzeitigkeit von sozialen und politischen Transformationen in einem globalen Kontext jenseits westlich-hegemonialer Erklärungsmuster. In ihren Überlegungen verbindet sie die historische Verortung aktueller Entwicklungen mit dem aktivistischen Moment zur Veränderung aktueller Verhältnisse.
Zeit: Sa., 13. Mai 2017, 17:00 Uhr.
Ort: Rathaus Festsaal, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do., 18. Mai 2017.
Ládio Veron Cavalheiro ist Kazike der Gemeinde Takuara und Vertreter der Aty Guaçu (Generalversammlung der Guaraní-Kaiowá), ein Gremium von Kaziken, die sich für Autonomie und ihren Lebensraum einsetzen. Im Rahmen einer europaweiten Solidaritätsreise macht er Station in Wien, um über die prekäre Situation der Guarani-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul zu berichten.
Zeit: Do., 18. Mai 2017, 19.00 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien.
Nähere Infos

  1. ZUM SCHLUSS: EIN ZITAT ÜBER PAULO FREIRE.

„[Eines ist klar ] Paulo Freire wurde nicht als revolutionärer Retter eines Volkes geboren, sondern entwickelte sich im Laufe seines Lebens durch unterschiedlichste Erfahrungen und Wirkungskreise zu einem Pädagogen, der sich der Befreiung des Volkes durch eine bewusstseinsbildende Pädagogik verschrieb, was damals wie heute durchaus als revolutionär im etymologischen Sinn zu verstehen ist: als ein Wieder-Aufrollen des Verständnisses von Pädagogik, ihren Aufgaben, Möglichkeiten und Pflichten in einer Welt, die alles andere als perfekt ist.“

(Kira Funke 2010: Paulo Freire. Werk, Wirkung und Aktualität. Münster/New York/Berlin/München: Waxmann Verlag, S. 45)


TRÄGER DES PAULO FREIRE ZENTRUMS

Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, A-1090 Wien
Tel.: ++43/1/317 40 17
Fax: ++43/1/317 40 10 150
E-mail: office@mattersburgerkreis.at

IMPRESSUM

Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, 1090 Wien
Tel.: +43 / 1 / 317 40 17
Fax: +43 / 1 / 317 40 10 150
E-mail: office@pfz.at
Web: http://www.paulofreirezentrum.at


Besuchen Sie das Paulo Freire Zentrum auch auf Facebook: http://www.facebook.com/paulofreirezentrum

Dieser Newsletter ist ein Medium des Paulo Freire Zentrums Wien und dient der Verbreitung der Ziele des Paulo Freire Zentrums. Insbesondere sollen öffentliches Wissen und gemeinsames Lernen die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen bilden.

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit.

Wohnsinn?

neuer Gewinn durch gemeinsames Arbeiten, Leben und Wohnen

28.4.-1.5. in Walberberg / Bornheim / Köln / Mühlheim

Zukunftswerkstatt ist …

Robert Jungk und Danilo Dolci

Die Impulse der Arbeiterpriester: Emmaus, …

Kritische Theorie und Praxis

Veränderung und Change Managementcontainer für jedermann

Wohnen konkret: Architektur und Beteiligung, Genossenschaft und  Selbstorganisation

Berichte von der 32. jährlichen großen offenen Zukunftswerkstatt der selbstorganisierten  Moderierenden entstehen

Hexenturm Walberberg

wird erscheinen … in der Jungk-Bibliothek JBZ in Salzburg

Leichte Erzählung zur Geschichte des Kreises

Thema Leben, Wohnen und Arbeiten

Zukunftswerkstatt 4.7

Dschungel.jpg

Geschichte der Methoden und Bildungsarbeit

Zusammen leben mit Geflüchteten: Rückblick in die Lausitz

Artikel Contraste

Publik Forum, …

Der Syrische Blick:  Auf dem Weg ins Paradies: Ich will euch dabei haben

Ausblick:

Zukunftswerkstatt für die Friedensbewegung, wenigstens für die Verteuerung der Waffen,

Rüstung wenigstens teurer machen,

Buen Vivir: Theater im Radio hören

Gutes Leben für Alle!

Ein Kongress in Wien hat mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal (Brasilien) die Ergebnisse und Vorschläge zu den Grundfragen eingesammelt:

WUK-Radio: Forum Theater goes buen vivir

Mit schönem wienerischen Klang … 😉

In Wien ist auch die Autobiografie von Augusto Boal erschienen:

Augusto Boal, Hamlet und der Sohn des Bäckers. Die Autobiographie

http://argeforumtheater.at/index.php/literatur-und-medien/literatur/110-augusto-boal-hamlet-und-der-sohn-des-baeckers-die-autobiographie

Augusto Boal Autobiografie
Augusto Boal Autobiografie

Augusto Boal in der Reihe der Visionäre

Die Documenta 2017 soll im April in Griechenland und im Juni in Kassel eröffnet werden. Die Vorbereitungen klingen spannend:

Für die Documenta 14 im Jahr 2017

gibt es eine Reihe von Visionären, die in die Interaktion des Publikums gebracht werden sollen. In der Schweiz wird schon dazu berichtet, hat wer was in Deutschland dazu gelesen?

http://blog.tagesanzeiger.ch/privateview/index.php/36511/stolpernd-und-irrend/#comment-130212

…. am Ende des Artikels, der auch den polnisch-stämmigen Kurator Adam Szymczyks etwas portraitiert: …

 

  • Und hier noch eine kleine Liste mit Namen der Cicerones, also der Figuren, die uns durch diese Documenta führen werden. Wie sagte es Szymczyk so schön? «These and other figures help us to navigate the darkness and complexity of experience we are immersed in as we move on, stumbling and erring.» (Diese Figuren helfen uns, die komplexe Dunkelheit unserer Erfahrung zu durchqueren, wenn wir uns, stolpernd und irrend, vorwärtsbewegen …)

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Szymczyks Visionäre: (obere Reihe von l.) Schweizer Architekt Lucius Burckhardt, griechischer Komponist Jani Christou, deutscher Schriftsteller Viktor Klemperer, (untere Reihe von links) brasilianischer Theatermacher Augusto Boal, mexikanischer Dichter Ulises Carrion, polnischer Architekt Oskar Hansen

(Bildernachweis: SRF, Pemptousia, «Tagesspiegel», Haikudeck, «Bombmagazine», Ciolek/Fotonowa)“


Erstaunlich, dass die deutsche Presse bisher anscheinend dazu schweigt, und ich fürchte, dass als nächstes die dümmlichen Bemerkungen zu Griechenland kommen, denn die Banken-Rettung und die Co-Finanzierung der Militär-Ausstattung wurde hierzulande als „Zuschuss“ verkauft, und dass es eine lebendige Kunst-Szene dort gibt, passt leider nicht in unsere hiesige Helfer-Rolle.

Die Reihe der Visionäre kann sehr spannend werden … und uns etwas weiter denken lassen, als das derzeitige Rückwärts.

Der Völkerbund und die Grundlagen der Menschenrechte machen mir Hoffnung!

Augusto wäre absolut glücklich darüber, wie auch über die griechische Übersetzung seines Buches, denn „die Griechen“ wie Aischylos waren auch seine Unterstützer im Kampf gegen die Militärdiktatur in Brasilien: „Bringen Sie mir diesen Aischylos, dann bringen wir ihm bei, was in Brasilien geschrieben werden kann!“ sagte man ihm in der Zensurbehörde …

Das Titelbild ist die griechische Ausgabe, in Thessaloniki erschienen …

Mehr Hintergründe im Wiki forumtheater.wikispaces.com

 

ForumtheaterNachmittag 28.11. 14-16+16-18h in Pasing

Forumtheater als angewandte Methode ist schnell erlernbar, und kann in der Erprobung schon richtig Spaß machen. Das beweisen uns die Studierenden der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften an einem Nachmittag in den Räumen der Studentengemeinde PAOSO www.paoso.de  Paosostr. 10

paoso.deDa die Studierenden nur zeitversetzt arbeiten können, gibt es zwei mal einen ähnlichen Ablauf, das kann zur Vertiefung dienen, denn der Wieder-Erkennungs-Effekt  sichert die Anwendungsmöglichkeit.

14h Erste Gruppe mit dem Thema: Vorurteile  

  1. Begrüßung
  2. Einstieg: wilde Mutmaßungen
  3. Aufwärmen
  4. Handfolgen
  5. Statuen bauen Stauen begegnen sich
  6. Szene bauen
  7. Szenen vorführen
  8. Reflexionsgespräch: Schatztruhe: Was nehmt ihr mit; Fluss: Was werft ihr in den Fluss des Vergessens?
  9. Abschied

anfahrt paoso.deEs gibt was zu trinken, Kekse und ich glaube sogar Muffins.

16h Zweite Gruppe bis 18h: 

1. Angstsituationen im Alltag (Prüfungsangst / Nacht …)
2. Wut / Ärger
Der Ablauf ist entsprechend der ersten Gruppe, vielleicht kommen noch Proben-Techniken zur Zuspitzung der Szenen für ein Publikum dazu,

Bei Interesse könnte auch eine weitere Veranstaltung für eine Gruppe veranstaltet werden, zum Beispiel in der Arbeit mit Helfer-Kreisen und Geflüchteten, zu Kulturformen und zum Sprachverständnis … http://www.asylhelfer.bayernarbeitserzaehlung

Ob Szenen für den Tag der Menschenrechte entstehen, werden wir dann sehen … http://www.tagdermenschenrechte.org

Das Konzept steht auf dem forumtheaterblog.wordpress.com www.forumtheaterblog.wordpress.com

Geflüchtete und ihre Themen

Eine Anleitung für Gruppen aus verschiedensten Menschen: Sprachen, Status, Erfahrung und Interessen,
die Themen der Teilnehmenden zu Szenen verwandeln, vielleicht ein Publikum finden und ansprechen:

Forumtheater kann verdichten und eine Kommunikation über den Sprachen aufbauen, die tieferes Verständnis und Worte vermittelt.

Seminargruppen in Regensburg (Juni) in Kosova (Juli) und München (Okt + Nov) entwerfen Manuale für die Übersetzung in diverse Sprachen und Einstellung in Migrations-Portale, angereichert mit Berichten, Bildern und Erfahrungen.

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Bisherige Quellen:
dafür frei verfügbar:
forumtheater.wikispaces.com

zukunftswerkstatt.wikispaces.com

zukunftslabor.jimdo.com

Augusto Boal wäre heute 85 – wenn er nicht 2009 gegangen wäre

Nach seinem reichen Leben bleibt eine wunderbar kräftige Erinnerung:

Er starb genau 12 Jahre nach seinem Vorbild Paulo Freire (Pädagogik der Unterdrückten) am 2. Mai 2009, nach dem er seine Methodenreihe „Theater der Unterdrückten“ benannte, nach dem er seine „Ästhetik der Unterdrückten“ fertig geschrieben hatte.

Augusto Boal (* 16. März 1931 in Rio de Janeiro, Brasilien; † 2. Mai 2009 ebenda[1][2]) war ein brasilianischer Regisseur, Theaterautor und Theatertheoretiker. Er war der Entwickler der Theaterformen „Theater der Unterdrückten“, „Forumtheater“ und „Unsichtbares Theater“ und zuletzt des „Legislativen Theaters“.
 Boal, dessen Vorbilder u. a. Bertolt Brecht, Erwin Piscator und Konstantin Stanislawski waren, ging es um eine Veränderung der Realität durch Theater, um Lösungen sozialer Probleme und eine Demokratisierung der Politik durch Theater. Er gilt als bedeutender Theaterpädagoge und wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Wikipedia Abbildung aus Wikipedia

Hamlet und der Sohn des Bäckers

Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers, AutobiografieAugusto Boal (1931-2009) war einer von denen, die im vergangenen Jahrhundert das Theater neu erfanden. Er hat das Theater auf die Straßen und Plätze gebracht. Nicht nur in dem er dort satt in festen Häusern spielte. Er entwickelte auch Spielformen, bei denen der Zuschauer nicht sofort wusste, dass er Zuschauer ist. Seine „Schauspieler“ mischten sich unter die Passanten, spielten dort Szenen einer Ehe oder Drogendealer oder was auch immer und die Passanten verhielten sich dazu. Nicht zu einer Aufführung von etwas, denn sie wussten nicht, dass es „nur“ eine Aufführung war, sondern so als wäre es die Sache selbst.

Man kann sich vorstellen, wie viel Training das auf Seiten der Schauspieler voraussetzt. Nicht nur bei der Verstellung, sondern erst recht bei der Aufklärung des Publikums darüber, dass alles nur Theater war. Es gilt mit Zorn und Empörung fertig zu werden, mit dem Gefühl von jungen, frechen Leuten verarscht worden zu sein, die etwas bei einem herausgekitzelt haben, das man lieber nicht in die Öffentlichkeit gezerrt sehen möchte: sei es Brutalität oder Feigheit. plakat

Man denkt sich, dass diese Art von Schauspielerei einem helfen könnte, das Leben selbst als Schauspiel zu betrachten, es also aus einem heilsamen Abstand besser ertragen zu können. Das ist eine Illusion. Wie alle diese Überlegungen, die darauf abzielen, es könnte Rezepte geben, Kniffs, die man nur anwenden brauchte und schon ginge es einem besser. Ganze Industrien basieren auf dieser Hoffnung.

(Wer jetzt Lust auf Boal bekommt, der kann mit der im Suhrkamp Verlag erschienenen Neuausgabe seiner „Übungen und Spiele für Schauspieler und Nichtschauspieler“, NEU hrsg. und übersetzt von Till Baumann, weitermachen.)

Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäckers – Die Autobiografie, Mandelbaum Verlag, Wien 2013, hrsg. Von Birgit Fritz, übersetzt von ihr und Elvira M. Gross, 376 Seiten, s/w Fotos, 24,90 Euro.Theater Macht Politik Augusto Boal Werkstattbuch

Wie Erwin Piscator und Judith Malina

hat er als Theaterpädagoge und Inszenierender aus der Tradition der Suche Bert Brechts neue Arbeitsformen entwickelt und gesammelt, sich mit Psychodrama und politischen Bewegungen auseinandergesetzt.

Die Bewegung lebt

vor allem in den Ländern, in denen das Gefühl für Unrecht auf eine dialogische Kultur stößt:

In unseren satten und vom Konsumwahn beherrschten Kulturen ist dafür wenig Reaktion.

agspak-buecher.de/Simone-Odierna/Fritz-Letsch-Theater-macht-Politik-Forumtheater-nach-Augusto-BoalEin-Werkstattbuch

FORUMTHEATER ERLEBEN Do 03.12.2015

ANMELDEN für Theaterprojekt: kostenlos teilnehmen!

Mail an letsch @ fairmuenchen.de

Hochschule München, FB 11 Am Stadtpark 20,
Bus 160 von der S-Bahn Pasing fährt bis vor dem Haus (Avenariusplatz)
Bus 57 vom Laimer Platz (U5) bis Planegger Strasse, dann durch den Stadtpark

Im Altbau die steinerne Treppe in den 2. Stock, Raum 202

DONNERSTAG 18 h – 20.30 FORUMTHEATER ERLEBEN
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Kennenlernen der wichtigsten Methoden
Erarbeiten von Szenen der Teilnehmenden
Ein Forum von Szenen aus eigenem Erleben

Auflösen der Szenen durch das Publikum

zusätzlich kostenlose öffentliche Teilnahme möglich:

MONTAG 15.30 bis ca 18 h REFLEKTIONEN DAZU
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Raum 352 im Mittelbau

Im Schnellgang wiederholen: Themen und Veränderungen

Erlebnisse und Szenen vom Donnerstag vorstellen

die Anleitung und neue Erkenntnisse reflektieren

Zur Anwendung der Methoden in der Bildungsarbeit: Grundlagen

JMD-KIDS-feiern
IM JANUAR 2016 kann ein weiterer Workshop in FLORIDA Lothringer 13 weiter führen

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