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forumtheaterblog

Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

Monat

Januar 2006

Konfliktbearbeitung mit Theater-Methoden

Geschrieben von Fritz Letsch & Wolfgang Fänderl Donnerstag, 29. Dezember 2005

Dass mit Theatermethoden nicht nur professionelle Schauspieler umgehen können und nicht nur Unterhaltung bewirkt werden kann, zeigt Augusto Boals Forumtheater. Der konflikthafte Alltag wird durch die spielerische Darstellung persönlicher und gemeinschaftlicher Alternativen zu neuen kreativen Konfliktlösungen geführt. Wie das geht, wird uns Fritz Letsch, Theaterpädagoge und langjähriger Wegbegleiter von Boal, beim Regionaltreffen LeMoMo am 30.01.06 im ÖBZ München zeigen und miterleben lassen.

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theater macht politik

theater macht politik

das neue Buch im AG SPAK Verlag

Inhaltsverzeichnis auf http://fritz-letsch.blog.de und http://home.arcor.de/letsch/fortbild.htm

LETTER TO ALL ITO PARTICIPANTS

http://www.theatreoftheoppressed.org
Deutsche Übersetzung im Kommentar

Dear Friends,

many of you have expressed your concern about themes not sufficiently clear in our world´s community of Theatre of the Oppressed. This may have led some of you into justifiable apprehensions about our future.

I have the obligation to clarify my views about some points that remain, perhaps, obscure. Some of my ideas are based on the philosophy of TO, so they are not modifiable. Some others are opinions that I have now, so they can change after an open dialogue with you.

The first controversy refers to the expression Ethical Board that has been used lately by some of you. I must say that I did not introduce that expression in our dialogue – it sounds like Secrete Service, Political Police… I did not write about sanctioning power, either; it sounds like death row…

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Bert Brecht: An den Schwankenden.

Anregend, aber nicht ganz meine Stimmung:

Seit der neuen deutschen regierung und der vaticanisch vorgeschlagenen weltordnung seh ich ganz allmählich die aufgabe wachsen, in diesem gartenzwergland sowohl die internationalen hoffnungsbewegungen besser zu berichten und zu importieren,
als auch die worte neu zu finden, für das, was wir träumen …

Bert Brecht:
An den Schwankenden.

Du sagst: Es steht schlecht um unsere Sache. Die Finsternis
nimmt zu. Die Kräfte nehmen ab. Jetzt, nachdem wir so viele Jahre
gearbeitet haben sind wir in schwierigerer Lage als am Anfang. Der
Feind aber steht stärker da denn jemals. Seine Kräfte scheinen
gewachsen. Er hat ein unbesiegliches Aussehen angenommen.
Wir aber haben Fehler gemacht, es ist nicht zu leugnen. Unsere
Zahl schwindet hin. Unsere Parolen sind in Unordnung. Einen Teil
unserer Wörter hat der Feind verdreht bis zur Unkenntlichkeit. Was
ist jetzt falsch von dem, was wir gesagt haben? – Einiges oder
alles? Auf wen rechnen wir noch? Sind wir Übriggebliebene,
herausgeschleudert aus dem lebendigen Fluß ? Werden wir
zurückbleiben? – Keinen mehr verstehend und von keinem
verstanden ? Müssen wir Glück haben? So fragst du. Erwarte
Keine andere Antwort als die deine.

Bert Brecht Danke, Karl!

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